Schatten der Vergangenheit

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cheli24
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Re: Schatten der Vergangenheit

Beitrag von cheli24 » 28.01.2018, 10:38

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Kapitel 89





Wenn Frauen hassen





„Ja, bitte. Was kann ich für Sie tun?“

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Charlene sah Trish mit einem aufgesetzten Lächeln an und musterte sie von Kopf bis Fuß, ehe sie aus der Eingangstür trat. Sie gab sich nicht einmal die Mühe, Trish hinein zu bitten.

Nachdem diese den ersten Schrecken überwunden hatte, fragte sie mit fester Stimme: „Ist Kyle da? Ich muss ihn sprechen.“

„Oh, tut mir Leid. Mein…“,

Charlene hielt kurz inne, um schließlich fortzufahren: … „mein Verlobter ist nicht da. Kann ich ihm etwas ausrichten?“

Trish war, als würde ihr jemand in den Magen treten. So muss sich ein Boxer vor dem K.O. fühlen, dachte sie. Sie atmete kurz durch und stotterte schließlich fassungslos: „I- Ihr Ver- Ver- Verlobter?“

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„Ja. Ich und Kyle… Nun ja, wir haben uns vor zwei Tagen verlobt. Diesen Ring hat er mir geschenkt. Ist er nicht wunderschön?“

Strahlend zeigte sie ihr den Brillantring an ihrem Finger. Schwärmend fuhr sie derweil fort: „Wissen Sie, Kyle ist die Liebe meines Lebens und schon bald werden wir zu Dritt sein.“

Erschrocken schlug sie sich mit ihrer Hand auf den Mund und meinte augenzwinkernd: „Oh, das hätte ich nicht sagen sollen. Wissen Sie, er will nicht, dass es schon jemand erfährt. Und dabei freuen wir uns schon so auf unser Kind. Wir werden es bestimmt bald bekannt geben.“

Künstlich lachte sie auf und fragte schließlich: „Was wollten Sie denn eigentlich von ihm? Soll ich ihm etwas ausrichten? Er ist gerade in die Apotheke gefahren, um mir etwas gegen die Übelkeit zu kaufen. Ist er nicht ein Schatz?“

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Weder Trish noch Charlene bemerkten, dass just in diesem Moment der Fahrstuhl hielt und die Kabinentür sich öffnete. Die Dame, die sich darin befand, war schon im Begriff gewesen auszusteigen, als sie wohl bemerkte, dass sie sich auf dem falschen Stockwerk befand. Sie musterte kurz die beiden Frauen, die sich vor einer der Abschlusstüren unterhielten, ehe sie den Knopf nach unten drückte.

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Trish indes starrte ihr Gegenüber wortlos an. Natürlich hatte sie in der jungen Frau sofort Charlene Evans wieder erkannt, mit der sie am Tage ihrer Verlobung mit Carlo auf der Toilette kurz zusammengetroffen war und die auch am Tisch der Fairchilds gesessen hatte.

Tonlos und mit leeren Blick murmelte sie: „Ach, ist nicht so wichtig.“

Charlene wollte gerade wieder hinein gehen, als sie den Brief in der Hand der jungen Frau bemerkte. Noch ehe Trish reagieren konnte, hatte sie ihn ihr aus der Hand gezogen. „Ist der Brief für ihn?“

Als Trish nichts darauf erwiderte, fragte sie gespielt besorgt: „Ist alles in Ordnung mit Ihnen? Sie sind so blass, Kindchen. Also, irgendwie kommen Sie mir ja bekannt vor. Vielleicht aus der Showbranche, Schauspielerin, Tänzerin? Na ja, man kann ja nicht jedes kleine Sternchen kennen. Nicht wahr?“

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Trish überhörte die Gehässigkeit in Charlene‘ s Stimme und murmelte kaum hörbar: „Ich muss gehen, auf Wiedersehen.“

„Ich werde ihm den Brief geben“, beeilte sich Charlene, ihr hinterher zu rufen, ehe sie ohne Abschiedsgruß auf dem Absatz kehrt machte, um in die Wohnung zurückzukehren.

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Die Tür hielt sie jedoch noch geöffnet, um sicher zu gehen, dass Trish auch wirklich den Fahrstuhl nehmen würde. Während Trish auf den Lift wartete, stolzierte Charlene freudestrahlend in Kyles Wohnung zurück, konnte sie doch seine Rückkehr kaum noch erwarten. Sie hatte Trishs überraschten Blick wahrgenommen, als sie deren Outfit registriert hatte. Die hat ja wie ein Trampel ausgesehen, diese alte Plüschjacke, einfach widerlich und diese unmoderne Jeans und die Schuhe erst, dachte Charlene. Tja Mädchen, so kannst Du bei Kyle nicht punkten. Der will solch ein Rasseweib wie ich es bin, die sich sexy kleidet und im Bett gerne die Zügel selbst in die Hand nimmt. Ich bin gespannt, was Kyle sagen wird, wenn er mich sieht. Heute Morgen hatte ich ja meinen Mantel noch an. Da konnte er meine Brüste ja noch gar nicht begutachten. Der schwarze Spitzen-BH wird ihm bestimmt gefallen. Ach Kyle, hoffentlich kommst Du bald nach Hause.

Plötzlich kam ihr eine Idee, da Trish immer noch vor dem Lift stand.

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Während diese noch auf den Fahrstuhl wartete, hörte sie Charlene im Hintergrund flöten:

„Hallo, mein Liebster. Brauchst Du noch lange? Ich vermisse Dich so, mein Schatz.“
...„Ja, ich liebe Dich auch. Warte mal kurz… Es muss ja nicht jeder mithören, was wir nachher vorhaben.“
...„Nein, da hat sich nur jemand im Stockwerk geirrt.“
...„Oh, ich bin auch heiß auf Dich, mein Schatz.“

In dem Moment hörte Trish Charlene kichern und die Tür laut ins Schloss fallen. Sie hatte jedes Wort der vermeintlichen Unterhaltung mitbekommen, während ihr nun heiß die Tränen über die Wangen rannen.

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Hastig stürzte sie in die Fahrstuhlkabine, als die Tür sich öffnete und drängte sich schluchzend gegen die Wand. Die Nachricht auf Kyles Verlobung und das, was sie eben mit anhören musste, hatte sie schwer getroffen. Aus und vorbei. Weg von hier, dachte sie, nur noch weg. Mit Tränen verschleierten Augen hämmerte sie auf den Fahrstuhlknopf, ehe dieser sich surrend in Bewegung setzte, um nach unten zu fahren.

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Die Frau, die sie am Eingang neugierig und fast mitleidsvoll musterte, nahm sie ebenso wenig wahr, wie deren besorgte Frage. „Miss, ist alles in Ordnung?“, rief die Frau ihr hinterher, als Trish an ihr vorbei stürzte. Nanu, das ist doch die junge Frau, die ich eben vor Kyle‘ s Tür stehen gesehen habe. Warum rennt sie denn so, als wäre der leibhaftige Teufel hinter ihr her? Hm, seltsam. Da die Frau jedoch in Gedanken schon bei ihrer in Afrika lebenden Schwester war, zu der sie heute noch fliegen wollte, machte sie sich keine weiteren Gedanken mehr darüber. Eileen Hamilton wohnte eine Etage unter Kyle und hatte ihm schon des Öfteren bei irgendwelchen fehlenden Lebensmitteln ausgeholfen. Auch ansonsten verstand sie sich sehr gut mit Kyle und mochte den jungen Witwer und dessen Tochter.

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Noch ehe Ms. Hamilton jedoch ihre Frage wiederholen konnte, hatte Trish schon die Eingangstür geöffnet und war nach draußen gerannt. Nachdenklich sah die Frau ihr nach, ehe sie in ihre Wohnung hochfuhr. In 10 Minuten würde das Taxi kommen, dass sie zum Flughafen fahren würde. Zu gerne hätte sie jedoch gewusst, was da zwischen den beiden Frauen vorgefallen war. Charlene Evans hatte sie schon des Öfteren gesehen, wenn diese bei Kyle zu Besuch war. Wer allerdings die hübsche Blondine war, das wusste sie nicht. Aber Kyle würde sie wohl bis zu ihrer Abreise nicht mehr sehen und somit auch nicht fragen können. Aber seltsam kam ihr das Ganze schon ein wenig vor, zumal sie sich sicher war, die junge Blondine schon einmal irgendwo gesehen zu haben. Und seit wann war Kyle verlobt? Er hatte das nie erwähnt. Na ja, vielleicht haben sie sich erst vor kurzem verlobt, dachte sich Ms. Hamilton.

Trish indes spürte die Kälte nicht, sie nahm nichts mehr wahr. Ziel- und planlos lief sie über eine halbe Stunde lang durch die verschneiten Straßen Bridgeports. Immer wieder formte sie in Gedanken die Buchstaben „V-E-R-L-O-B-T-E-R“. Kyle war mit Charlene verlobt. Kyle und Charlene. Sie war nun die Frau an seiner Seite. Laut schluchzte sie auf. Aber was habe ich denn erwartet? Dass er auf mich warten würde, nachdem ich ihn so hintergangen und unsere Liebe verraten habe? Geschieht mir doch ganz recht. Alles rächt sich im Leben, irgendwo und irgendwann. Kyle und Charlene bekommen ein Kind. Sie hat nun das, was ich mir so gewünscht hätte. Warum musstest Du nur zurückkommen, Anjelica? Warum habe ich diesem Deal zugestimmt? Nun habe ich alles verloren, was mir lieb war. Unaufhaltsam kroch die Kälte in ihr empor. Als sie in der Ferne ein Taxi sah, sprang sie schnell zum Straßenrand, um es anzuhalten.

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Schnell stieg sie ein und nannte dem Fahrer ihre Adresse. Sie blickte sich nicht mehr um, sonst hätte sie vielleicht den Wagen gesehen, der soeben an der Stelle hielt, an der das Taxi vor wenigen Sekunden gehalten hatte. So bekam sie auch nicht mit, dass dem Fahrzeug ein hoch gewachsener Mann und ein blondhaariges Mädchen entstiegen waren, als das Taxi um die Kurve bog, um sich der Brücke zu nähern.

Regungslos saß sie auf der Rückbank und ließ die Landschaft an sich vorbeiziehen. Es war vorbei, sie hatte alles verloren. Den Mann, den sie vor wenigen Stunden geheiratet hatte, liebte sie nicht und der Mann, den sie liebte, war mit einer anderen Frau verlobt und würde mit ihr ein Kind bekommen. Bitter lachte Trish auf, so dass der Taxifahrer erstaunt in den Rückspiegel sah.

„Alles in Ordnung mit Ihnen, Miss?“

„Nein, aber es ist egal“, murmelte sie tonlos.

Der Taxifahrer verkniff sich eine Bemerkung, als er sah, dass sie die Augen geschlossen hatte.

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Ihr Verschwinden hatte tatsächlich niemand bemerkt, obwohl sie fast zwei Stunden weg gewesen war. Unbemerkt verschwand sie ins Schlafzimmer und zog ihr Hochzeitskleid wieder an. Auf den Schleier jedoch verzichtet sie. Sie richtete sich schnell die Haare und puderte sich die Nase. Es war 19 Uhr, gleich würde es Abendessen geben.


******



Mit einem kalten Lachen hatte Charlene Trish nachgesehen, ehe sie die Tür geschlossen hatte. Das dürfte wohl gesessen haben, dabei war ihr die Schwangerschaftslüge ganz spontan eingefallen. Jetzt musste sie es nur noch irgendwie in die Tat umsetzen. Vielleicht klappte es ja heute Abend. Kyle war mit Sheila und Katie zu einem Tierheim unterwegs, da seine Tochter unbedingt einen Hund wollte. Aber wenn ich erst mit Kyle zusammen bin und wir unser erstes Baby erwarten, dann werde ich schon dafür sorgen, dass dieser Köter wieder verschwindet, dachte Charlene in freudiger Erwartung.

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Neugierig betrachtete sie den Umschlag, den sie Trish aus der Hand genommen hatte. Sie legte das Kuvert auf das Schränkchen, während sie es misstrauisch begutachtete.

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Natürlich hatte sie Trish Hudson gleich erkannt, zierte ihr Gesicht doch etliche Modemagazine und die Klatschpresse. Es war Charlene eine Genugtuung gewesen, sich vor ihrer Rivalin als Kyles Verlobte auszugeben. Ihretwegen kam sie keinen Schritt bei Kyle weiter. Er hatte nie mit ihr darüber gesprochen, aber sie hatte geahnt, dass es Trish gewesen war, die ihm so das Herz gebrochen hatte. Erneut sah sie auf das Kuvert und stellte überrascht fest, dass dieses nicht verschlossen war.

„Schwerer Fehler, kleines Dummchen. Na, dann wollen wir doch mal schauen, was Du so wichtiges Kyle mitteilen wolltest.“

Neugierig setzte sie sich an den Barhocker und legte den Brief in das Buch, das sie gerade las. Und dann begann sie zu lesen:


„Liebster Kyle,

ich weiß, es gibt keine Entschuldigung dafür, was ich Dir angetan habe. Du hattest Recht, mit allem hattest Du Recht. Anjelica hat mich belogen, um ihre eigene Haut zu retten. Sie hat mich an Carlo verkauft und sogar eingewilligt, dass sie ihren Geschäften weiterhin nachgehen darf, wenn ich Carlo ein Kind schenke. Mein eigene Mutter!

Carlo und ich fliegen morgen früh nach Sunlit Tides. Dort werden wir 10 Tage bleiben. Wenn ich Dir noch irgendetwas bedeuten sollte, dann hole mich von hier weg. Ich weiß nicht, wie ich die Nächte mit ihm ertragen soll.

Kyle, ich liebe Dich. Ich habe nie aufgehört, Dich zu lieben und werde es immer tun. Bitte, verzeih mir. Ich war so dumm.

In ewiger, inniger Liebe,

Trish.“



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Wütend steckte Charlene den Brief wieder in das Kuvert und legte es auf das Sideboard. Was fällt diesem Miststück ein, so etwas zu schreiben, nachdem was sie dem armen Kyle angetan hat? Ich werde ihm den Brief unter keinen Umständen geben. Aber wohin mit ihm?

Sie nahm ihn wieder in die Hand, schwenkte ihn hin und her. Dabei rutschte ihr jedoch das Kuvert aus den Fingern und segelte hinter die Kommode.

„Ups, na so was aber auch. Jetzt ist er einfach runter gefallen“, murmelte sie hämisch grinsend.

Plötzlich kam ihr eine Idee. Mit beiden Händen zog sie die Kommode nach vorne. Dabei fielen jedoch die anderen Briefe, die auf dem Schränkchen gelegen hatten, mit hinunter. Sie suchte nach dem Kuvert, das an Kyle gerichtet war und steckte ihn nach kurzem Überlegen schließlich in den kleinen Spalt der Leiste. Da Kyle die kommenden zwei Wochen nicht in der Stadt sein würde, hatte Charlene sich angeboten, ab und an in seiner Wohnung nach dem Rechten zu sehen. Bis er zurückkommen würde, wäre der Inhalt des Briefes längst Vergangenheit. Vielleicht hatte sie bis dahin schon ein anderes Versteck gefunden.

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In der Hoffnung, dass er den Brief nicht so schnell finden würde, nahm sie wieder auf dem Barhocker Platz, um auf Kyles Rückkehr zu warten. Charlene war dem Zufall dankbar gewesen, dass Kyle nicht mit Trish zusammengetroffen war. Umso mehr freute sie sich nun auf seine Rückkehr. Auch wenn sie sich geärgert hatte, als sie heute Morgen Sheila in seiner Wohnung angetroffen hatte. Eigentlich hatte sie den Tag alleine mit Kyle verbringen wollen. Aber wenn sie erst mit ihm zusammen war, dann würde sie auch dafür sorgen, dass die Kleine in einem Internat verschwand. Und der Hund würde auch wieder wegkommen. Sie wollte Kyle nur für sich und sie wusste, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis sie ihn soweit hatte.



Am späten Abend



Nachdem die Gäste gegangen waren und auch Anjelica ihr Zimmer aufgesuchte hatte, zog Carlo Trish in seine Arme und sagte:„Lass‘ uns schlafen gehen.“

Trish schluckte den Kloß hinunter und ging mit Carlo in das Schlafzimmer, dass sie nun künftig mit ihm teilen würde. Schnell huschte sie ins Bad, um sich ihrer Kleider zu entledigen. Leise schloss sie dabei die Badezimmertür zu, während sie auffallend viel Zeit mit dem Entfernen ihres Makeups verbrachte. Ihr Magen begann sich zu verkrampfen, als sie sich in Gedanken in Carlo‘ s Bett liegen sah.

Kyle muss doch den Brief längst gelesen haben. Ob er wirklich kommt? Doch plötzlich durchzuckte sie ein schrecklicher Gedanke. Was, wenn Charlene ihm den Brief gar nicht gegeben hatte? Ich hätte ihn ihr nicht geben dürfen. Wie konnte ich nur so blöd sein? Wahrscheinlich wird er den Brief nie zu Gesicht bekommen und er wird mich auch nicht von Sunlit Tides wegbringen. Warum sollte er auch? Eine andere Frau bekommt sein Kind. Charlene wird die Frau an seiner Seite.

Von ihren Gefühlen übermannt und der Ausweglosigkeit ihrer Situation schmerzlich bewusst, schlug sie die Hände vors Gesicht und begann bitterlich zu weinen. Sie schluchzte so heftig, dass sie immer wieder ihre Hand auf den Mund legte, um nichts nach draußen dringen zu lassen.

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Dabei wurde ihr plötzlich so übel, dass sie sich übergeben musste. Nachdem die Übelkeit nachgelassen hatte, putzte sie sich schnell die Zähne und schlich leise zur Tür. Ob Carlo schon schläft? Bitte, lieber Gott, lass‘ ihn schon schlafen, flehte sie mit einem Blick an die Decke. Sie hatte Carlo nicht mehr gehört, seit sie ins Badezimmer gegangen war. Vorsichtig öffnete sie die Tür und trat leise hinaus. Tiefe Atemzüge zeigten ihr an, dass Carlo bereits eingeschlafen war.

Zögernd kletterte sie ins Bett, während sich ihr Magen erneut verkrampfte, als sie wenig später Carlo‘ s Atem in ihrem Nacken spürte. Aber er schlief weiter und so fiel auch sie später in ihren wohlverdienten, wenngleich auch unruhigen Schlaf.

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Kapitel 90 folgt...
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Re: Schatten der Vergangenheit

Beitrag von cheli24 » 28.01.2018, 10:41

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Kapitel 90






Hochzeitsreise auf Sunlit Tides





Trotz aller Umstände freute sich Trish auf das Meer, den Strand, die Wärme, als sie gegen Mittag mit Carlo und dessen beiden Bodyguards in Sunlit Tides angekommen war. Carlo hatte mit keinem Wort die gestrige Nacht erwähnt. Er hatte ihr einen flüchtigen Kuss auf die Wange gegeben, als sie heute Morgen zum Frühstück erschienen war. Das letzte Frühstück in Anjelica‘ s Anwesenheit. Trish hatte kaum einen Bissen hinunter bekommen, während sich Carlo und Anjelica angeregt unterhalten hatten. Der Abschied von Anjelica war schließlich sang- und klanglos über die Bühne gegangen. Sie könne immer zu ihr kommen, wenn etwas wäre, hatte sie zur ihr gesagt. Trish hatte sich zusammenreißen müssen, um ihr ihre Verlogenheit nicht ins Gesicht zu schleudern. Wie hatte sie sich nur so von ihr blenden lassen können? Wehmütig dachte sie an ihre Eltern, an ihre Stiefmutter, die Trish Zeit ihres Lebens eine bessere Mutter gewesen war, als es Anjelica je hätte sein können. Seit ihrem Rauswurf von zuhause, hatte sie ihre Mutter nicht mehr gesehen. Es schmerzte Trish sehr, dass ihr Vater so unnachgiebig geblieben war.

Nur eine Stunde später, nachdem Anjelica gegangen war, hatten sich auch Carlo und Trish auf den Weg zum Flughafen begeben.



*****


Wider Erwarten sollte es trotzdem eine schöne Reise werden. Sie unternahmen viel gemeinsam und Carlo zeigte ihr die Sehenswürdigkeiten der Insel, die sie zum Teil schon kannte. Manchmal saßen sie auch nur auf der Bank und lauschten dem sanften Wind in den Palmen und dem Zwitschern der Vögel.

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Sie besuchten gemeinsam das Entspannungscamp, wo Carlo ein Schlammbad und Trish ein Dampfbad nahm. Hier war sie damals auch mit Rico gewesen, als sie mit ihren Freundinnen da war. Trish lächelte leicht, als sie an die schöne Zeit mit ihm zurückdachte.

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Ab und an gingen Carlo und sie abends in die Karaokebar, überließen das Singen allerdings meist den anderen. Carlo ließ sie auch weiterhin in Ruhe und bedrängte sie in keiner Weise. Zwar schliefen sie in einem großen gemeinsamen Bett, aber auch bislang hatte Carlo sie nicht angerührt.

Außenstehende hätten in den Beiden eher Vater und Tochter vermutet, als ein frisch verheiratetes Ehepaar. Er umsorgte sie, cremte ihr fürsorglich den Rücken ein und passte auf, dass sie nicht zu viel Sonne abbekam. Trish war über sein Verhalten mehr als überrascht und fragte sich, warum er so zurückhaltend war.

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Manchmal gingen sie auch tanzen und auch, wenn sich alles in Trish sträubte, fing sie an, Carlo zu mögen. Sie kannte seine Beweggründe nicht und wollte es auch gar nicht wissen. Ihr Verhältnis war rein freundschaftlich und sie bemerkte, dass sie immer vertrauter mit ihm wurde. Kyle hatte sich nicht gemeldet, so dass sie annahm, dass ihn entweder der Brief nicht erreicht hatte oder er nicht mehr an ihr interessiert war und sie endgültig abgeschrieben hatte. Diese Erkenntnis tat furchtbar weh.

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Carlo indes war zum ersten Male wieder glücklich. Ja, er liebte Trish, aber auf seine Art und Weise. Er hatte damals sehr darunter gelitten, als sich Anjelica von ihm getrennt hatte und er fortan seine kleine Principessa nicht mehr sehen konnte. Noch konnte er ihr seine Beweggründe nicht erklären, die ihn zu dieser Heirat veranlasst hatten. Aber er hoffte, dass sie irgendwann verstehen konnte, warum er es getan hatte, warum er es tun musste. Er spürte, dass Trish ihm langsam vertraute und manchmal hatte er das Gefühl, das kleine süße Mädchen von damals in ihr wiederzuerkennen, das er so abgöttisch geliebt hatte. Anjelica wusste er in sicherer Entfernung und Trish war hier bei ihm. Aber ihm war auch durchaus bewusst, dass er seine Zelte in Bridgeport so schnell wie möglich abbrechen musste. Sowie er alles geregelt hatte, würde er mit Trish nach Monte Vista gehen. In seine Heimat, fort von allem Schrecken und Übel, die in Bridgeport auf sie lauerten.

Es war Ende der ersten Woche ihrer Hochzeitsreise, als Carlo mittags einen wichtigen Anruf bekam. Sie lagen am Swimmingpool, als Carlo meinte: „Trish, ich muss morgen dringend zurück nach Bridgeport. Ich werde Euch am Mittwochmorgen abholen lassen.“ Am Abend hatten sie sich noch einmal zusammen die Sterne angesehen, ehe er am nächsten Morgen zum Flughafen gefahren war.

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Trish hatte nicht wissen wollen, warum er so plötzlich fort gemusst hatte. Aber ob sie es nun wollte oder nicht, sie begann ihn zu vermissen. Wenngleich ihr nach seiner Abreise der Gedanke gekommen war, einfach abzuhauen. Aber sie hatte ihren Reisepass nicht finden können und ohne konnte sie die Insel nicht verlassen. Sie wusste nicht, ob es Misstrauen ihr gegenüber gewesen war, dass seine beiden „Wachhunde“ Damian und Sergio mit auf der Insel geblieben waren. Trish verstand sich gut mit ihnen, aber in erster Linie war Carlo ihr Boss. Damian, ein gebürtiger Puerto Ricaner mit pechschwarzen Haaren, arbeitete schon seit drei Jahren bei Carlo. Er war verlobt und sah in Kürze Vaterfreuden entgegen. Sergio, der Blondhaarige, war US-Amerikaner mit italienischer Mama. Vor ein paar Monaten hatte ihn seine Freundin nach zwei gemeinsamen Jahren verlassen. Aber sie standen seit kurzem wieder in Verbindung und er hoffte auf einen Neubeginn, wenn er wieder in Bridgeport sein würde. Das hatte er Trish eines Morgens anvertraut.

Trish genoss die Tage, sie ging schwimmen, sonnte sich, las einige Bücher oder joggte ein paar Runden am Strand. Immer an ihrer Seite Sergio und Damian. In ihrer Nähe fühlte sie sich sicher und wohl.

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Natürlich wollten sie auch etwas über Trish wissen und warum sie Carlo geheiratet hatte. Doch Trish erzählte nur das Nötigste, auch Kyle erwähnte sie mit keinem Wort. Sie wusste nicht, wie viel sie von Carlo erfahren hatten und deshalb zog sie es vor, lieber nichts dazu zu sagen. Damian und Sergio jedoch versuchten alles, um sie aufzuheitern, wenn die Traurigkeit sie wieder einmal umfing. So besorgten sie ihr ein Fahrrad, mit dem sie alleine die Insel erkunden konnte.

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Und als sie ihnen erzählte, wie gerne sie mit einem Pferd am Strand entlang reiten würde, kamen sie eines Morgens mit einem Pferd an. Trish hatte ihren Augen nicht trauen wollen, als sie es erblickt hatte. Mit Wehmut dachte sie an Kyle und wie gerne sie mit ihm auf dem Rücken eines Pferdes in den Sonnenuntergang reiten würde. Sie dankte den Jungs die Aufmerksamkeit, indem sie abends mit ihnen noch auf einen Abschiedsdrink in die Taverne ging.

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Am Abend vor ihrer Abreise nahmen sie einen letzten Drink in ihrer Lieblings-Taverne. Morgen um 10 Uhr ging der Flug zurück nach Bridgeport, ein Taxi würde sie gegen 8 Uhr abholen und zum Flughafen bringen. Aus diesem Grund wollten sie auch nicht so lange bleiben.

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Fast bedauernd sagte Damian, nachdem man an einem Tisch Platz genommen hatte: „Tja, morgen um die gleiche Zeit werden wir wohl schon im kalten Bridgeport sein. Am liebsten würde ich hier bleiben. Was meint ihr?“, fragend schaute er in die Runde.

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Sergio nickte und stimmte ihm zu: „Ja, geht mir genauso. Der einzige Lichtblick ist, Wendy bald wiederzusehen.“

„Glaubst Du denn, dass sie Dir noch eine Chance gibt?“ Ewas zweifelnd sah Trish zu Sergio.

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Dieser jedoch strahlte, als er sagte: „Sie hat mich gestern angerufen und mir mitgeteilt, dass sie sich auf meine Rückkehr freue und mich am Flughafen abholen würde.“

Trish waren seine glänzenden Augen nicht entgangen und so erwiderte sie: „Ich drücke Dir die Daumen, Sergio.“

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„Und wie geht es für Dich weiter?“ Neugierig hatte Damian Trish angesehen, als er fortfuhr: „Trish, Du bist eine wunderschöne, junge Frau und ich frage mich wirklich, was Du an Carlo findest. Er könnte schließlich Dein Vater sein und nicht nur mir ist aufgefallen, dass Du ihn nicht liebst. Warum hast Du ihn aber dann geheiratet? War es wegen Deiner Mutter?“

Trish schluckte und sah an Sergio vorbei, als sie leise sagte: „Das ist eine lange Geschichte. Bitte, seid mir nicht böse, aber Ihr arbeitet für Carlo. Ich werde dazu nichts sagen. Es ist, wie es ist. Wir haben geheiratet und mehr werde ich dazu nicht sagen. Zudem…“

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Ein „Hey Baby“, ließ sie verstummen. Vor ihr stand ein Mann, der offensichtlich zu viel getrunken hatte und sie lüstern anstarrte.

„Kann ich mich zu Euch setzen? Ich habe Dich schon eine ganze Weile beobachtet, Baby. Du siehst heiß aus. Wie wär’s mit uns beiden? Falls Du heute Nacht noch keinen Kerl hast, ich stellte mich gerne zur Verfügung. Ich bin Keomi und der Womanizer der Insel. Ich könnte Dir noch so einige Dinge beibringen“, grinste er sie süffisant an. Er wandte seinen Blick zu Sergio und Damian und sabberte: „Wir können es auch abwechselnd machen, wie Du willst, Baby. Aber wer mal mit mir im Bett war, der will keinen anderen Kerl mehr.“

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Trish hatte ihm wortlos zugehört und meinte schließlich: „Ich glaube eher, dass Dur nur eine große Klappe hast und nichts dahinter steckt.“

Grinsend sah er an sich hinunter und griff sich in den Schritt: „Nichts dahinter, Baby? Also, wenn Du den…“

Lachend sah sie ihn an. „Komm, lass‘ gut sein. Bislang fand ich Dich noch recht witzig. Belassen wir es dabei.“

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„Ach komm, Baby. Wir werden garantiert viel Spaß haben“, sagte er und wollte nach ihrem Arm greifen.

Doch er hatte die Rechnung ohne Sergio gemacht. Dieser fuhr ihn gereizt an: „Hast Du nicht gehört, was sie gesagt hat? Also, mach‘ die Fliege, Junge. Die Lady will nichts von Dir.“

„Das will ich erst von ihr hören. Also was ist jetzt, Baby? Komm’ mit zu mir. Du wirst es nicht bereuen. Ich werde Dich mal so richtig durch…“

Seine Worte erstarben jäh, als Damian plötzlich aufsprang und seine Hand umklammerte: „Dir werde ich es gleich geben. Mach, dass Du Land gewinnst und lass‘ die Lady endlich in Ruhe:“

Angriffslustig motzte Keomi ihn an: „Wer bist Du? Ihr Wachhund? Das ist eine Sache zwischen ihr und mir. Ich habe sie und nicht Dich gefragt.“

Abwehrend hob Trish den Arm: „Okay, jetzt reicht‘ s. Hört auf, Jungs. Wir werden jetzt nach Hause gehen und Du gehst auch nach Hause, Keomi. Ich will nichts von Dir und Dein Benehmen lässt auch zu wünschen übrig.“

Beleidigt gab er sich schließlich geschlagen und trottete wie ein begossener Pudel davon. Den Blick auf Trish gerichtet, meinte Sergio: „Der Typ hat sie doch nicht mehr alle. Dass Du so ruhig bleiben kannst, Trish. Ich an Deiner Stelle wäre ausgerastet.“

„Na ja, der war reichlich betrunken. Da sehe ich drüber hinweg. Morgen weiß er eh nichts mehr davon.“

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Mit einem Blick auf ihre Armbanduhr sagte sie: „Es ist spät, wir sollten gehen.“

Fünf Minuten später fuhr die kleine Gruppe ins Haus zurück, um ihre letzte Nacht auf der Insel zu verbringen.



Am nächsten Morgen



Trish hatte bereits Waffeln und Pfannkuchen gebacken, als Sergio und Damian herunterkamen. Schweigend nahmen sie an der Theke Platz und genossen die leckeren Pfannkuchen und den frischen Kaffee.

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Nachdem sie fertig waren, spülten sie Teller und Tassen und verstauten es im Schrank, während Trish den Kühlschrank abstellte. Da sie noch etwas Zeit hatten und die Koffer bereits gepackt waren, nahmen sie auf dem Sofa Platz, um noch ein wenig zu plaudern, bis das Taxi käme.

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Schließlich fragte Sergio: „Liebst Du Carlo eigentlich, Trish?“

Die Frage war so unverhofft gekommen, dass Trish nur stumm den Kopf schütteln konnte.

Damian hakte nach: „Und warum hast Du ihn dann geheiratet?“

Trish stand wortlos auf und starrte ins Leere. Was hätte sie auch antworten sollen? Die Wahrheit? Aber was entsprach der Wahrheit und was war Lüge? War ihr Leben nicht eine einzige Lüge? Weder ihr Vater noch Anjelica waren ehrlich zu ihr gewesen und hatten sie jahrelang belogen. Der einzige Mensch, der es immer ehrlich mit ihr gemeint hatte, war Kyle. Und ihn hatte sie an Charlene Evans verloren.

„Wir sollten gehen, Jungs. Es ist an der Zeit“, sagte Trish stattdessen, um nach draußen zu gehen.

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Sergio und Damian folgten ihr mit dem Gepäck, schlossen das Haus ab und warteten mit Trish auf das Taxi, das sich ihnen in einiger Entfernung näherte. Wehmütig sah Trish in den leicht mit Wolken bedeckten Himmel. Nur unweit von hier befand sich der Flughafen, dem sich gerade ein Flugzeug im Landeanflug näherte. Waren es erst 10 Tage, seit sie diese für sich so schwere Entscheidung getroffen und besiegelt hatte und mit Carlo und seinen beiden Bodyguards auf die Insel gekommen war?

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Trish lief ein paar Schritte und sah nachdenklich in die Ferne. Ob sie jemals mit Kyle an ihrer Seite würde zurückkommen können? Zu gerne würde sie ihm die Insel zeigen, die vielen Sehenswürdigkeiten, die die Insel zu bieten hatte, würde mit ihm schwimmen gehen, zusammen mit ihm den Sonnenaufgang und die Abenddämmerung genießen und in die Sterne sehen. Sie seufzte tief, letztendlich waren es nur Wunschgedanken, von denen sie nicht wusste, ob sie sich je erfüllen würden.

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Nur wenig später kam das Taxi, das die drei jungen Leute zum 10 km entfernten Inselflughafen bringen sollte. Nachdem das Gepäck im Kofferraum verstaut war, stiegen die Drei ein und kurz darauf setzte sich das Taxi in Bewegung. Sie befuhren die gleiche Strecke, die sie auch hergekommen waren und doch war es Trish, als wäre es ein ganz neuer Weg. Ebenso neu, wie ihr künftiges Leben an der Seite Carlo’ s als dessen Ehefrau. Trish schluckte und versuchte verzweifelt, die Tränen weg zu bekämpfen, die sich in ihren Augen gebildet hatten und ihren Blick verschleierten. Was würde sie in Bridgeport erwarten? Wie sollte sie Kyle künftig gegenüber treten, wenn man sich über den Weg laufen sollte? Die Antwort auf diese Frage blieb sie sich schuldig.

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Kapitel 91 folgt...

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Re: Schatten der Vergangenheit

Beitrag von cheli24 » 28.01.2018, 10:55

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Kapitel 91






Aus allen Träumen gerissen





Bridgeport, zwei Tage später



Trish’ s Rückkehr nach Bridgeport begann gleich mit einer Hiobsbotschaft. Mit Bedauern hatte sie zur Kenntnis nehmen müssen, dass Julie und Fabio vorrübergehend nach Starlight Shores ziehen würden. Fabio sollte den Vorsitz der dortigen Zweigstelle einer Carlo‘s Baufirmen übernehmen. Dessen bisheriger Vorstandschef war überraschend in seinem Urlaub verstorben, weshalb Carlo auch so dringend aus Sunlit Tides hatte abreisen müssen. Fabio‘s und Julie‘s Aufenthalt war zunächst für ein halbes Jahr terminiert. Danach würden sie entweder nach Bridgeport zurückkehren oder aber nach Monte Vista ziehen. Diese Entscheidung wollten sie sich noch offen lassen.

Da dies alles sehr schnell und überraschend gekommen war, hatte es nicht einmal zu einer Abschiedsfeier gereicht. Insgeheim hatte Trish gehofft, ihre beiden Freunde würden in der Vincenti-Villa wohnen bleiben. Zumindest vorerst, bis sie sich ein wenig mit der Situation vertraut gemacht hatte. Aber dass die beiden nun auch noch weg gehen würden, das war einfach zu viel für sie gewesen.

Mit Tränen in den Augen standen sich die beiden Freundinnen beim Abschied im Wohnzimmer gegenüber:

Schluchzend sagte Trish: „Du wirst mir fehlen, Julie. Erst Anjelica, dann Anna und jetzt auch noch Du und Fabio. Zu wem soll ich denn jetzt gehen, wenn ich mal reden will? Alle, die mir lieb sind, verlassen mich, lassen mich alleine.“

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Aufmunternd sah Julie Trish an und erwiderte: „Aber Du hast doch noch Carlo, Trish. Und wenn irgendetwas sein sollte, dann kannst Du mich jederzeit anrufen oder besuchen kommen. Wir können mailen oder skypen und so weit ist Starlight Shores doch nicht entfernt. In einem halben Jahr sind wir ja wieder da und dann musst Du mir alles erzählen, was sich so zugetragen hat.“

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„Aber es ist nicht dasselbe, Julie“, wandte Trish sich ab, die nach Kräften bemüht war, stark und tapfer zu bleiben. Aber es wollte ihr einfach nicht gelingen.

„Hat sich denn Deine Mum schon gemeldet?“, fragte Julie leise.

Doch Trish verneinte. Warum auch, dachte sie enttäuscht und verbittert, hatte Anjelica doch das erreicht, was sie gewollt hatte. Sie war frei, lebte unbehelligt in London, während Trish die schwere Bürde auf sich genommen und den Mann geheiratet hatte, den sie nicht liebte.

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„Du wirst sehen, sie wird sich bestimmt bald melden, Trish“, versuchte Julie ihre Freundin aufzumuntern.

Auch wenn Trish selbst nicht daran glaubte, so zeigte sich doch ein Anflug eines Lächelns auf ihrem Gesicht, als sie murmelte: „Ja, vielleicht hast Du Recht. Vermutlich hat sie nur noch keine Zeit gefunden. Es ist bestimmt viel Arbeit liegen geblieben. Sie arbeitet in einer leitenden Position. Das hat sie mir in Monte Vista erzählt.“ Oder war das auch eine Lüge gewesen, wie so viele anderen? War überhaupt etwas wahr gewesen, von dem, was sie mir erzählt hatte?

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„Vielleicht kannst Du sie ja mal in London besuchen“, schlug Julie ihrer Freundin vor.

„Dazu müsste ich erst einmal ihre Adresse haben. Aber morgen werde ich wieder in der Redaktion anfangen. Ich bin froh, dass mein Chef einer kurzweiligen Beurlaubung zugestimmt hatte. Irgendwie habe ich es vermisst.“

„Das wird Dich auch auf andere Gedanken bringen, Trish. So und jetzt komm‘ mal her und lass’ Dich nochmal knuddeln.“

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Ein letztes Mal nahmen sich die beiden Freundinnen in den Arm, ehe Trish sagte: „Ich wünsche Dir alles Gute, Julie. Mach‘ s gut und lass‘ etwas von Dir hören“.

Julie lächelte die aufkommenden Tränen weg. „Das werde ich, Trish. Und wie gesagt, wenn irgendetwas sein sollte, dann rufe mich an. Okay?“

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Trish nickte und schluckte schwer. „Ich werde es versuchen.“

„Du schaffst das, Trish. Und Carlo ist ja auch noch da. Du bist nicht alleine.“

Fabio stand derweil am Fenster und wartete auf das Taxi, das sie zum Flughafen bringen würde. Das Gepäck, das aus drei Koffern und zwei Trolleys bestand, hatte er bereits nach draußen gebracht. Just in diesem Moment sah er auch schon das Taxi die Einfahrt herauf fahren. Schnell sagte er: „Das Taxi ist da. Ich gehe schon mal raus und helfe beim Einladen.“

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Während Fabio das Gepäck zum Auto trug, nahm Julie ihre und Fabios Jacke und ging nun ebenfalls nach draußen. Nachdem Fabio zusammen mit dem Taxifahrer das Gepäck in den Kofferraum geladen hatte, ging er noch einmal zusammen mit Julie ins Haus zurück, um sich von Trish zu verabschieden.

„So, es ist soweit“, begann er, während er einen dicken Kloß im Hals hatte. „Du kannst auch mich jederzeit anrufen, wenn Dir danach ist. Ich werde Dich sehr vermissen. Aber, wie es Julie schon gesagt hat, ehe Du Dich versiehst, sind wir schon wieder zurück. Halt, die Ohren steif, Schatz und lass‘ Dich nicht unterkriegen.“

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Trish wandte sich mit Tränen überströmtem Gesicht zur Seite. „Ihr werdet doch kaum Zeit haben, Fabio. Du wirst vermutlich in Arbeit ersticken. Aber danke für Dein Angebot.“

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Doch Fabio warf energisch ein. „Die Zeit für meine beste Freundin und einen der liebreizenden Menschen, die ich je kennengelernt habe, werde ich mir nehmen. Du wirst immer einen Platz in meinem Herzen haben und das weißt Du auch. Vergiss‘ das bitte nie, Trish.“

Julie stand etwas abseits und hatte sich noch nie so hilflos gefühlt. Tief in ihrem Innern spürte sie, dass irgendetwas nicht in Ordnung war. Nur ungern ließ sie ihre Freundin alleine.

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„So und nun komm‘ mal her und lass‘ Dich noch einmal drücken.“

Innig nahm Fabio seine beste Freundin in den Arm, der schon wieder die Tränen über die Wangen liefen. „Hey, Du kleine Heulsuse, so kenne ich Dich ja gar nicht“, neckte er sie zärtlich und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange, ehe er ihr prüfend in die Augen sah.

„Schade, dass das mit Kyle nicht geklappt hat. Ihr hättet wirklich gut zusammen gepasst. Ich hoffe, ich erfahre irgendwann den Grund, Trish.“

Verwirrt starrte sie ihn an: „Wie… was meinst Du damit?“

Doch Fabio schüttelte nur den Kopf und drückte sie noch einmal: „Wenn die Zeit gekommen ist, wirst Du es mir erzählen.“

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Noch lange dachte Fabio über dieses Gespräch auf der Fahrt zum Flughafen nach. So vertraut ihm Trish beim Abschied auch gewesen war, irgendetwas hatte ihn zutiefst beunruhigt. Ein Umstand, den er sich nicht hatte erklären können. Er hatte keinen sechsten Sinn und auch nie irgendwelche Vorahnungen gehabt. Aber der Abschied von Trish hatte ihn mehr mitgenommen, als er es sich eingestehen wollte. Und da war etwas gewesen, als er sie im Arm gehalten und sie sich schluchzend an ihn gedrückt hatte. Nur einen Moment hatte er dieses Gefühl, diese innige Vertrautheit verspürt, ehe es auch schon wieder verflogen war.

Dass er sich erst sehr viel später daran zurückerinnern sollte, konnte Fabio in diesem Moment noch nicht ahnen. Auch nicht, dass sein inneres Gleichgewicht total aus den Fugen geraten sollte.



*********


Das Zusammenleben mit Carlo indes erwies sich nicht so schwer, als sich Trish anfangs gedacht hatte. Sie waren in den kommenden Tagen vor Weihnachten sehr oft auf irgendwelchen Events, auf Partys und auch ihrem Beruf konnte Trish weiterhin nachgehen. Carlo ging sogar mit ihr in ihren Lieblingsclub, zudem war ein ausgezeichneter Tänzer. Sie mochte ihn zwar, aber Liebe empfand sie weiterhin nicht für ihn.

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Manchmal überraschte er sie einfach spontan, wenn es seine Zeit zuließ. Mal waren sie in einer Bar oder in irgendwelchen modernen Clubs...

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...in denen man nicht nur tanzen, sondern auch die dortigen Whirlpools aufsuchen…

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…und anschließend noch Essen gehen konnte.

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An einem eisigen Sonntagmorgen hatte er sie mit einem Besuch auf dem Winterfest überrascht. Sogar Schlittschuhlaufen war er mit ihr gegangen und im Tiefschnee spazieren.

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Er hätte ihr sogar den kleinen Hund geschenkt, der ihnen eines Nachmittags über den Weg gelaufen war. Aber schließlich stellte sich heraus, dass der kleine Racker seinem Herrchen ausgebüxt war und er diesen schon verzweifelt gesucht hatte.

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Trish hatte es sehr bedauert, jedoch den Vorschlag Carlos, im Tierheim nach einem ähnlichen zu suchen, abgelehnt. Beide hatten nicht so viel Zeit, die so ein kleiner Hund benötigte. Außenstehende hätten nie vermutet, dass die beiden kein richtiges Paar waren, sondern die Ehe mehr oder weniger auf dem Papier bestand.

Carlo hatte nie den Versuch unternommen, mit ihr zu schlafen, was ihr im Grunde genommen mehr als Recht war und dennoch sehnte auch sie sich nach Zärtlichkeiten. Immer häufiger musste sie dabei an Kyle denken, von dem sie bis dato nichts mehr gehört oder gesehen hatte. So verfahren die Situation mit Carlo auch war, sie konnte seine Beweggründe nicht verstehen. Aber sie wollte auch keinen Versuch unternehmen und ihn danach fragen. Allerdings spürte sie seinen fragenden Blick, wenn sie ihm den Rücken kehrte. Irgendetwas stand zwischen ihnen, das fühlte sie, auch wenn sie sich nicht erklären konnte, was das hätte sein können.

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Eigentlich hätte alles so weiterlaufen können, hätte es diese eine Nacht nicht gegeben, die letztendlich alles in Trish zerstörte.

Carlo hatte eine Veranstaltung ohne sie besucht, da sie geschäftlich einen wichtigen Termin hatte wahrnehmen müssen und ihn deshalb nicht hatte begleiten können.

Es war gegen Mitternacht, als Carlo reichlich betrunken von der Veranstaltung nach Hause kam. Trish wollte gerade ins Bett gehen, als er plötzlich nur mit einem Slip begleitet, das Schlafzimmer betrat. Ohne Vorwarnung riss er sie an sich und presste seine Lippen auf ihren Hals. Mit fahrigen Bewegungen versuchte er den BH-Verschluss ihres Negligés zu öffnen, während sie den schalen Geruch von Alkohol roch.

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Trish war von seinem Übergriff so überrascht, dass sie das Gleichgewicht verlor und Carlo mit sich auf den Boden zog. Verzweifelt versuchte sie sich gegen ihn zu stemmen, was ihn aber nur noch mehr anheizte und er sie wild zu küssen begann.

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„Carlo, hör‘ auf, was soll das? Du tust mir weh“, versuchte Trish ihn verzweifelt abzuwehren.

Doch Carlo keuchte nur: „Ich habe lange genug gewartet, Jelica. Du und ich, wir gehören zusammen. Ich will Dich und Du willst mich.“

„Ich bin nicht Anjelica, Carlo. Ich bin Trish. Was ist denn in Dich gefahren?“, versuchte Trish einen erneuten Vorstoß.

Aber Carlo schien wie von Sinnen zu sein. Als er ihr unter das Nachthemd griff, um ihr den Slip herunter zu reißen, schrie Trish wie von Sinnen.

„Neinnnn, Carlo. Nicht. Ich will nicht!
Lass‘ mich los. Bitte tu mir das nicht an“, schluchzte sie vor Angst.

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Mit letzter Kraft gelang es ihr schließlich, ihr Knie anziehen und es ihm in den Unterleib zu rammen. Augenblicklich ließ Carlo von ihr ab und krümmte sich winselnd vor Schmerzen. Trish nutzte den Moment. Sie sprang vom Bett herunter und flüchtete ins angrenzende Badezimmer. Hastig verschloss sie die Tür und schlug zitternd ihre Hände vors Gesicht.

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Minutenlang weinte sie bitterlich vor Schmerz und Kummer. Sie konnte es sich einfach nicht erklären, was plötzlich in Carlo gefahren war. Und warum hatte er sie Anjelica genannt? Hatte er etwa Wahnvorstellungen, ausgelöst durch den Alkohol? Er trank doch sonst nie so viel.

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Sie wusste nicht mehr, wie lange sie im Badezimmer verharrt hatte. Irgendwann in der Nacht schlich sie sich schließlich ins Schlafzimmer zurück, während Carlo laut vor sich hin schnarchte. Um keinen Preis der Welt würde sie heute Nacht in diesem Bett schlafen. Sie nahm sich ihr Bettzeug und ging damit in eines der Gästezimmer.


Als sie am Morgen wie gerädert zu sich kam und nach unten in die Küche ging, war Carlo bereits ins Büro gefahren. Auf dem Wohnzimmertisch fand sie ein Kuvert, das an sie gerichtet war. Ihre Finger zitterten, als sie das Kuvert öffnete und ein weißes Blatt Papier hervorzog. Mit klopfenden Herzen las sie die wenigen Zeilen:


Meine liebste Trish,

es tut mir so entsetzlich Leid. Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist und wie es dazu kommen konnte. Bitte, lass‘ uns heute Abend darüber reden. Es wird nie mehr vorkommen, das verspreche ich Dir. Ich könnte Dir doch nie etwas antun, kleine Principessa. Bitte verzeih‘ mir.

In Liebe, Carlo



Mit Tränen in den Augen legte sie das Blatt Papier auf den Tisch zurück und ging nach oben ins Schlafzimmer. Während sie hastig den Kleiderschrank durchwühlte und ihre Kleider in einen Koffer warf, wollten ihr Carlo‘ s Worte nicht mehr aus dem Kopf gehen. Irgendetwas an dem Brief hatte sie zutiefst beunruhigt und leise Erinnerungen in ihr geweckt. Doch sie konnte sich nicht erklären, woher dieses Gefühl kam.

In der Nacht hatte sie viel über Carlo und ihre Ehe nachgedacht, diese ganze verfahrene Situation und war schließlich zu einem Entschluss gekommen. Anjelica war weg, sie war in Sicherheit, ihr drohte keine Gefahr mehr. Warum sollte sie sich über sie noch irgendwelche Gedanken machen, wenn sie sich bislang nicht einmal bei ihr gemeldet hatte? Kyle hatte sie an Charlene Evans verloren und ihr Vater wollte nichts mehr mit ihr zu tun haben. Was sollte sie also noch hier?


Es war eiskalt an diesem Vormittag vor Heiligabend, als Trish gegen 10 Uhr mit Koffer und Trolley bepackt, das Haus verließ.

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Niemand in der Nachbarschaft bekam mit, dass wenig später eine schwarze Taxi-Limousine angefahren kam, ein Chauffeur Trishs Koffer und Trolley einlud und sie selbst auf dem Rücksitz Platz nahm.

„Zum Flughafen, bitte“, sagte sie mit fester Stimme, ehe sich der schwere Wagen in Bewegung setzte und im dichten Schneetreiben davon fuhr.

Weg von Carlo, weg von Kyle, weg von Bridgeport und ihrem bisherigen Leben… in eine ungewisse Zukunft, von der sie nicht wusste, ob und wie sie sie meistern sollte.

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ENDE der 1. Staffel

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Re: Schatten der Vergangenheit

Beitrag von Simsi68 » 22.02.2018, 12:10

Hallo Marga! :winken02

Wow! Alle restlichen Kapitel! Krass!
Na, dann mal los…


Zu Kapitel 77:

Aaaah, wieder ein Rückblick!
Anjelica und Carlo sehen sich wieder, als Anjelica Eric vertritt!

Wow! Die Sitzung hatte es echt in sich.
Und erst recht das, was danach kam
:grins


Zu Kapitel 78:

„Seit er die Kleine damals das erste Mal gesehen hatte, war es um ihn geschehen gewesen. Er hatte das niedliche, blondhaarige Mädchen sofort ins sein Herz geschlossen. …“
Und das hat sich bis jetzt wohl nicht geändert, wie?!
Ja, und in der Tat ist aus Trish eine wirklich hübsche Frau geworden! Da hatte Carlo damals mit seiner Vermutung recht!


Hach ja, ich spür es ganz deutlich – immer und immer wieder – wie es zwischen Carlo und Anjelica knistert. Aber wie!
Und ja, die beiden haben wirklich eine wunderbare Zeit miteinander verbracht, dies ausgekostet bis zum geht nicht mehr!

Zwar wurde auch über die Vergangenheit geredet, Wehmut kam auf, aber die gegenseitige Anziehung war stärker als alles andere.

Und nun stand der Abschied bevor. Ein Abschied ist meistens schrecklich, finde ich. Gerade mit Menschen, bei denen man nie weiß, ob und wann man sie wieder sehen wird. Wie auch bei den beiden…


Ja, die Zeit anhalten… Das wäre oftmals sehr schön, wenn man das nur könnte! Aber leider…

Tja, warum war er nicht Manns genug?! Das fragt sich Carlo selbst. Tja, warum… Aber man kann die Zeit nicht mehr zurück drehen.


Zu Kapitel 79:

Kyle hat sicherlich Trish´s Worte nicht geglaubt. Von wegen, dass sie ihn nicht mehr liebt. Dafür kennt er sie mittlerweile zu gut – und der Kuss! Tja, der sagte mehr, als 1000 Worte!

Trish wird zweifellos eine schöne Braut sein, aber glücklich wird sie nicht sein. Nein. Glücklich könnte sie nur mit Kyle sein, weil ihr Herz längst ihm gehört. Und seines ihr.
Das ist ein riesiges Opfer, das Trish für diese Frau bringt.


Erinnerungen gehen Trish durch den Kopf. Von früher. Von den Treffen mit Anjelica 1 mal im Jahr an Trish´s Geburtstagen. Bis sie schließlich nicht mehr kam.
Das ist immer wieder der Grund, warum ich mich frage: warum tut dann Trish das alles für Anjelica?! Für eine Frau, die zwar ihre leibliche Mutter ist, aber von der sie nichts weiß, die sie insofern nicht kennt!


„Warum bestand Carlo auf diese Ehe mit ihr? Was hatte er gegen Anjelica in der Hand?“
Ja, das frag ich mich auch noch immer - und immer wieder! Aber irgendwann werde ich es hoffentlich erfahren.

Ich mache Anjelica selbstverständlich nicht den alleinigen Vorwurf, dass alles so gekommen ist, wie es ist, denn Eric hat sie sozusagen mit seinem Verhalten in Carlo´s Arme getrieben.
Aber … dass Trish jetzt Carlo heiraten muss… Neee, das geht irgendwie gar nicht. :kopfschuetteln

Ooooh, was hatten Anjelica und Carlo damals für eine wunderschöne, gemeinsame Zeit. Einfach traumhaft!
:verliebt


Zu Kapitel 80:

Ohweia… Knallharte verletzende Worte aus Eric´s Mund. Arme Anjelica! Da, in diesem Moment, tat sie mir echt leid!
Ok, die Worte
„Woher soll ich das wissen!“ sagen, dass er keine Ahnung hat und dass es wirklich schon lange her sein muss!

„Es war an meinem Geburtstag und eine Nacht mit Dir war Dein Geburtstagsgeschenk.“
Äääääh??? Der Hammer! So etwas als Geburtstagsgeschenk unter – eigentlich – Eheleuten! Also ich weiß nicht, was ich von dem damaligen Eric halten soll. Er hatte so eine attraktive Frau und kommt nicht mal im Traum auf die Idee mit ihr intim zu werden! Statt dessen giftet er sie immer nur an!
Und diese Aussage
„Was kann ich denn dafür, wenn Du sexsüchtig bist?“ ist ja auch der Hammer! Der hatte sie doch echt nicht mehr alle! Sorry! Denn wenn die DAS wäre würde es anders aussehen!
Und ja, weil der Haushalt, ein Hobby, evtl. ein Hund etc. ein guter Ausgleich für kuschlige intime Stunden mit dem Partner sind; eh klar! Man Eric, bist/warst du ein Mann oder ein Waschlappen?!?!?!?!


Tja, und dann wird er auch noch handgreiflich! Und somit hat er sie erst recht in Carlo´s Arme getrieben.
Wo hätte sie auch sonst hin sollen, wenn nicht zu Carlo?! Sie hatte ja sonst niemanden!

Klar, dass Carlo Anjelica´s Lügen nicht glaubte, dass sie sich z.B. eine Bindehautentzündung zugezogen hat!

Und … wie rührend sich Carlo dann um Anjelica kümmerte und sorgte!



Zu Kapitel 81:

„Sie hatte Trish trotz allem immer geliebt und liebte sie immer noch abgöttisch. Und dennoch erwartete sie von ihr dieses Opfer.“
Und genau das ist das was ich nicht von ihr verstehe. Wie kann sie nur so ein Opfer von ihrer Tochter verlangen?!
Ich bin ja schon tierisch gespannt, wie DAS dann weiter geht. Ob Trish jemals wieder von Carlo fort kommen kann und ob man jemals wieder von Anjelica hört. Ich würde mir immer noch sehnlichst wünschen, dass Trish und Kyle doch noch irgendwann zusammen kommen können! Denn genau DIE BEIDEN gehören zusammen!
:verliebt:

Ooooh, so viel wunderschöne Zeit haben Mutter und Tochter gemeinsam verbracht, als Trish so klein war. Und jetzt? Jetzt tut Anjelica ihrer Tochter so Schreckliches an!

Ohweia, Eric in Rage! Der sieht ja übel zugerichtet aus! Aber sorry, er tut mir nicht mal leid!
Lügen verbreitet? Sie hat keine Lügen verbreitet! Dass er sie geschlagen hatte, konnte man deutlich sehen!!!
Achja, jetzt will er Carlo anzeigen. Anjelica hatte Eric nicht angezeigt, nachdem er sie grün und blau geschlagen hatte!
Noch nicht, aber sie droht ihm nun damit! Und mit recht! Denn wenn er Carlo anzeigt, kann sie Eric auch anzeigen!

Aha, Henry und Caroline… Wow, da sieht man erst, wie ähnlich Kyle seinem Vater eigentlich ist!



Zu Kapitel 82:

Wow, Donnerwetter! Anjelica!!! Wie sie sich da aufgebrezelt hat… Sie ist immer noch sehr attraktiv!
Und prompt blieb dies Carlo nicht verborgen!

Ach, ganz unbeabsichtigt und rein zufällig, Anjelica, ja? :lachen Sie weiß echt, wie sie Carlo – bzw. sicherlich Männer im Allgemeinen – um den Finger wickeln kann! Und ja, mit Erfolg ;)
Jaaaaaaa… Ich wüsste da eine sehr gute Alternative: Carlo soll wieder mit Anjelica zusammen sein und Trish wäre somit wieder frei – für Kyle!
:klatschen1

Carlo und Anjelica haben also nach langer Zeit mal wieder eine Nacht miteinander verbracht. Eine Nacht, die es für beide in sich hatte! Sie haben es beide sehr genossen.

Oh oooh, Carlo hatte ja laut Rückblick eine Zeit lang ein ziemliches Lotter-Leben geführt! Aber auch nur auf Grund dessen, da Anjelica verschwunden war.

Hmmm, klar dass sich Trish Gedanken macht, dass Carlo und Anjelica vom selben Stockwerk kamen, da sie doch wusste, dass Carlo´s Schlafzimmer noch ein weiteres Stockwerk höher lag.


Kyle…
Ach, wen haben wir denn da schon wieder?! Die übernervige Charlene!
Und klar, sie wäre nicht Charlene, wenn sie NICHT bereits alles bis ins kleinste Detail geplant hätte, was Kyle betrifft. :bestrafen: Dieses aufdringliche, bescheuerte Frauenzimmer! :schimpfen
Schon doof, wenn man einen so toll aussehenden Mann als Freund – nur rein freundschaftlich – hat, der aber absolut nicht mehr von ihr will, ne, Charlene? :aetsch

Kyle denkt wieder an das Gespräch und den Kuss mit Trish zurück. Ja, wie ich bereits sagte: ein Kuss sagt mehr als 1000 Worte.

Kyle´s Plan. Ja, er hatte einen Plan. Aber dazu sage ich jetzt nichts
:zensiert


Zu Kapitel 83:

Ohje, jetzt wird es ernst. Trish trägt ihr Brautkleid zur Anprobe…

Und dann passiert es: Trish wird entführt! :augen: Ich weiß auch von wem, aber ich halte die Klappe, für den Fall, dass es stille Leser gibt, die diese Geschichte noch nicht kennen!


Schnell wird ihr die Sache aber merkwürdig, da der „Fremde“ nichts sagt und noch dazu ganz in Schwarz gekleidet ist.

Zu Kapitel 84:

Trish´s Blick ist einfach zu passend, als sie sieht, wer sich hinter der Maskerade verborgen hatte! :daumenhoch1

Oh, Trish kann ja ganz schön wild sein! Aber klar, wenn sie gegen ihren Willen festgehalten wird…
Nun, und das immer noch, obwohl sie längst weiß, wer dahinter steckt. Oder jetzt erst recht!

Oooh ooooh, Carlo ist ja ganz schön wütend und Kyle? Er verstellt sich super, so dass Carlo ihm nichts nachweisen kann!

Und nach dem Dienst will Kyle gleich wieder zur Hütte fahren? :augen: Du lieber Himmel! Und wann will der Gute dann mal wieder schlafen? :kopfschuetteln

Ohjeeeee, Steven, Steven, Steven! Lässt der doch tatsächlich das Fenster offen! Und Kyle weiß natürlich nichts davon! :durchdrehen



Zu Kapitel 85:

Hahaaa, Kyle zieht das was er sieht erst mal in lächerliche! Und Trish? Nun, sie hängt im Fenster fest! Tja, ihr Plan zu türmen ist dann wohl mal ins Wasser gefallen!

Ohje, das Schlafmittel! Daran hatte ich ja beinahe gar nicht mehr gedacht! :kopfschuetteln Und nun bekommt es Kyle im Orangensaft verabreicht!
:augen:
Es wäre fatal gewesen, wäre er mit dem Auto weggefahren und das Schlafmittel hätte begonnen seine Wirkung zu tun! Und das wusste Trish auch! Sie wollte ihn ja schließlich nicht umbringen, sondern nur außer Gefecht setzen, damit sie fliehen konnte!
Tja, und dann kam was kommen musste: ihre letzte gemeinsame Liebesnacht! …ehe Trish letztendlich floh! Im Dunkel und der Kälte der Nacht.
:weinen1


Zu Kapitel 86:

Hm, ein Zettel von Trish auf dem Kopfkissen ist alles was Kyle von seiner großen Liebe blieb!
Ich kann mir vorstellen, wie Enttäuscht und traurig zugleich Kyle gewesen sein musste!
Aber andererseits finde ich toll von Trish, dass sie Kyle nicht anzeigt bzw. mit hineinzieht und Carlo nichts von der Entführung sagt. Ansonsten hätte es Kyle seine Karriere kosten können!


Also Carlo ist schon wirklich ein enormer Fuchs, ne… Wie der an die besten Anwälte rangekommen ist, die Beweismaterialien beseitigt hat bzw. beseitigen lassen hat usw. usf. Echt der Hammer! Aber dafür muss eben Trish ihr größtes Opfer bringen! Warum Trish?!?!?! Verdammt! Sie gehört zu Kyle! Und NUR zu ihm! :weinen2

Letztendlich sucht Kyle ein ernstes Gespräch mit seiner Mutter und er lässt keinen Themenwechsel mehr zu. Er will die Wahrheit, ob seine Mutter das will oder nicht!

„Was er dann jedoch erfuhr, ließ ihn aus allen Wolken fallen…“
Hm, ich glaube das haben wir noch nicht - ganz, nur annähernd - erfahren, was Kyle da von seiner Mutter zu hören bekommen hat. Jedenfalls kann ich mich im Moment nicht erinnern!

Aber das alles schien für Kyle zu viel gewesen zu sein, so fluchtartig wie er das Haus schließlich verlassen hatte.

Oh oooh, das Kapitel ist ein großes Rätsel!

Man man man, WER hat auf Anjelica geschossen?!?!?! Sogar Henry ahnt es, nur ICH kann mir immer noch keinen Reim darauf machen!

Armer Kyle! Er ist total durch den Wind! Ich kann mir vorstellen, dass ihn das Geständnis seiner Mom sehr belastet und ihn komplett durcheinander gebracht hatte. Und natürlich, dass er Trish ein für alle Mal verloren hatte.

Und dann dreht er kurzzeitig durch. Armer Kyle! Aber es ist auch kein Wunder, was er alles in letzter Zeit durchmachen musste und erfahren hatte!
:durchdrehen


Zu Kapitel 87:

Kyle ist wirklich am Boden zerstört, verzweifelt ohne Ende. Klar, wenn er die Frau, die er – nach Marlena – über alles liebte, für immer verloren hatte!

Im Wald ausgesetzte Welpen! Oh man, bei sowas seh ich rot, aber wie!!!
Ach, die sind so niedlich und Sheila ist anscheinend hin und weg von ihnen! Verständlich!

Das mit dem Hundezüchter-Grundstück hast Du toll hingekriegt! Sieht wirklich toll aus! Und die Hunde sind alle zusammen total süß!
:daumenhoch2

Ohjeeee… Die Hochzeit! Ich liebe zwar Sims-Hochzeiten, aber… Ok, wenn Trish Kyle heiraten würde, hätte ich vor Freude wahrscheinlich jetzt Pipi in den Augen, aber so… Hm…

Trish trägt jetzt ein anderes Brautkleid, als das mit dem sie von Kyle entführt worden war.
So eine schöne Braut ist Trish! Aber auch so traurig und verbittert! :weinen1 Kyle! Kyle gehört an ihre Seite, verdammt! :weinen2
Und dann … ist es soweit. Carlo steht bereits unter dem Hochzeitsbogen, als Trish den Raum betritt.


Sag mal, täusche ich mich, oder tragen Julie und Anjelica tatsächlich das gleiche Kleid? :confus3

„Trish sah sich selbst wie in einem Film…“
Das glaube ich gerne. Aber in einem schlechten Film! Und Trish´s Gedanken weilten mit Wehmut bei Kyle… :weinen1


Zu Kapitel 88:

Ach jeeee, schon wieder mal ein hitziges Gespräch zwischen Carlo und Anjelica, das schon eher einem Streit ähnelt.

Oh oooooh, Carlo´s Worte klingen nicht gut. Sie machen mir Angst! Und ich finde es fies, dass Trish dafür bezahlen sollte, wenn Anjelica sich nicht an die „Abmachung“ hält!
Arme Trish! Das alles anhören zu müssen, musste schrecklich für sie sein! Aber jetzt weiß sie, dass ihre Mutter nicht so unschuldig ist, wie sie immer geglaubt hatte; oder wie sie sich einreden wollte! Und auch, wer damals auf ihre Mutter geschossen hat! Und ich auch :meckern Hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht, aber klingt logisch und - naja - nach Carlo.
Und jetzt wird Trish auch bewusst, dass Kyle von Anfang an recht hatte, mit dem was er Trish versuchte zu erklären und verständlich zu machen.
Trish wird mit einem Mal einiges klar. Auch, dass sie dringend mit Kyle sprechen muss!


Ihr Anruf wurde weggedrückt? Das musste Charlene gewesen sein, da Kyle ja sein Handy zu Hause vergessen hatte! :meckern

Ooooh, eine herzliche Umarmung der beiden Geschwister, Kyle und Katie…
Und ja, wie recht Katie hat, als sie zu Kyle sagt, er soll Charlene endlich einen Tritt in den Hintern verpassen! Den würde die doofe Kuh dringen brauchen. Sorry, aber das musste raus!
:durchdrehen


„Später hatte sich Kyle oft gefragt, was gewesen wäre, wären sie gleich nach Hause gefahren? Vielleicht wäre dann manches anders gekommen. Vielleicht. Oder war es einfach nur Schicksal? Manche Dinge passieren einfach.“
Ohja, Kyle hätte UNBEDINGT gleich und sofort nach Hause fahren sollen, denn… :zensiert


Zu Kapitel 89:

Oh nein, die schon wieder! Meine „Freundin“ Charlene! Ich hasse sie! :schimpfen Vor allem, weil ich auch noch genau weiß – bzw. mir durch das eben gerade Gelesene wieder in Erinnerung zurück gerufen habe – was sie Trish vorgelogen hat, dieses verdammte Biest! :meckern Oh, der würde ich liebend gerne jetzt den Hals umdrehen! Boah! :schimpfen
Und Trish glaubt dem verlogenen Biest! Klar, sie kennt sie nicht und ebenso wenig die momentanen Umstände.


„Tja Mädchen, so kannst Du bei Kyle nicht punkten.“
Aber sie wohl mit ihrem miesen, hinterhältigen, beschissenen Charakter, oder wie? Boah! Diese blöde Schrulle, echt, da hakt´s bei mir aus! :schimpfen
Was glaubt die denn eigentlich, wer sie ist?! Eingebildet ist die, das gibt´s ja gar nicht!!!
:durchdrehen

Ja, und nochmal! Hinterhältiges, gemeines Biest!!!! Da ist Trish ohnehin schon so weit unten, tiefer sinken geht gar nicht mehr, und dann muss sie auch noch die Alleinunterhaltung der doofen Schrulle mit anhören und denkt natürlich, die redet mit Kyle am Telefon!!! Boah! In mir kocht´s gerade! :schimpfen :meckern
Jetzt denkt Trish natürlich, dass Kyle was mit der hat! :durchdrehen


Tja, das alles kam auch der Nachbarin merkwürdig vor, stellte sich selbst einige Fragen dazu, die sie nicht mehr beantwortet bekam, da sie kurz darauf verreiste…

„Nun habe ich alles verloren, was mir lieb war.“
Ja, Trish… Von Anjelica belogen und ausgenutzt. Und jetzt ist sie natürlich auch noch der Meinung, Kyle an diese Schrulle verloren zu haben. Nur dass diese Schrulle sie auch nur belogen hatte, das weiß sie nicht.

Mist, und genau in dem Moment, als das Taxi wegfuhr, kamen Kyle und Sheila nach Hause! Mist, Mist, Mist! :meckern Aber was hätte es gebracht, hätte sie zurück gesehen? Mit Sicherheit hätte sie den Taxi-Fahrer nicht darum gebeten anzuhalten, nein, das Taxi wäre weiter gefahren.

Arme Trish! Und dann, zu Hause angekommen, war es Zeit zum Abendessen. Abendessen… Ich hätte in ihrer Situation nicht einen einzigen Bissen runter bekommen!
:kotz

Dieses verdammte Biest von Charlene! Ich könnte sie erwürgen, echt!!! :meckern :schimpfen
Genau… Die und schwanger?!?!?! Dieser Strich in der Landschaft?!?!? In der hätte doch gar kein Kind Platz! Und sie ist ja in sich selbst verliebt – und in Kyle. Da hätte ein Kind doch gar keinen Platz in ihrem Leben! Oder vielleicht doch, weil es von Kyle wäre.


Natürlich! Das war doch sowas von klar, dass die den Brief von Trish an Kyle liest!
Und ebenso klar, dass sie den Brief Kyle nicht geben wird! Oh, ich würde der am liebsten den Hals umdrehen!
:durchdrehen

Ja ja, Sheila ist dieser Schrulle ein Dorn im Auge! Wie kann man nur ein solch liebes Mädchen wie Sheila es ist nicht mögen?! Wie? Na klar, wenn man selbstverliebt ist und unbedingt einer anderen Frau den Mann wegnehmen will, bzw. den Mann ihrer Träume ganz für sich gewinnen will!!! So war es doch schon die ganze Zeit.

Das denkt aber auch nur sie, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis sie ihn so weit hat! Sie ist nicht der Typ Frau, auf den Kyle steht. Sie ist nichts weiter, als eine Freundin für ihn. Aber so aufdringlich und nervig wie die ist, hätte ich die schon längst zum Teufel gejagt!!! Und Kyle hätte es auch längst tun sollen. Das hat ihm auch Katie schon so oft gesagt! Spätestens da, nachdem sie Sheila so bescheuert behandelt hatte, als er in Monte Vista war! Da hätten bei ihm die Alarmglocken läuten sollen und genau da hätte er ihr die Freundschaft kündigen sollen! Bzw. eben danach, als er davon erfuhr.

Ohjeeee, und nun denkt Trish natürlich: Hochzeitsnacht! Eine Hochzeitsnacht mit einem Mann, den sie nicht liebt.

Genau, und jetzt beginnt Trish daran zu zweifeln, dass Kyle den Brief gar nicht bekommen haben könnte!

Uuuuh, ich glaube, ich hätte in dieser Nacht kein Auge zugemacht. Die ganzen Ereignisse, die sich überschlagen haben… Neeee… Aber vielleicht war Trish auch dermaßen fertig, dass sie gar nicht anders konnte, als einfach einzuschlafen.



Zu Kapitel 90:

Oh, und jetzt geht´s nach Sunlit Tides. Unter anderen Umständen hätte ich mich gefreut, da ich Sunlit Tides liebe. Aber so… :weinen3:

Himmel, dieses verlogene Biest von Anjelica! Trish könne immer zu ihr kommen, wenn etwas wäre. Sooooo?!? Es ist so einiges, was ohne sie nie gewesen wäre! Trish hätte mit Kyle glücklich werden können, wäre SIE nicht aufgetaucht!!!
Ich kann mir vorstellen, dass Trish sehr mit sich zu hadern hatte! Ich weiß nicht, ob ich mich hätte zusammen reißen können, in dieser Situation.

Carlo´s Beweggründe… Ja, die würden mich auch tierisch interessieren. Warum musste eine Hochzeit mit Trish sein?
:confus2 :confus3

Oh, als Carlo fort war, weil er zurück nach Bridgeport musste, vermisste sie ihn. Gut, sie hatte begonnen ihn zu mögen und ihm ein wenig zu vertrauen, aber sie liebte ihn nicht. Das ist der feine Unterschied.
Sie denkt wieder und wieder an Kyle… Es wäre sooooo schön gewesen, könnte sie mit ihm hier in Sunlit Tides sein. Aber nein…

Ach herrjeh, dieser Keomi ist ja gar nicht von sich eingenommen, wie? Diese Aussage
„Aber wer mal mit mir im Bett war, der will keinen anderen Kerl mehr.“ spricht wohl Bände! Oh man, wie kann man nur so eingebildet sein?!
Aber Trish´s Reaktion darauf fand ich echt gut! :daumenhoch1

Oh, Sergio wollte wohl mit den Farben seines Outfits den strahlend blauen Himmel von Sunlit Tides nachahmen, wie?
:lachen

Ohjeee, Sergio´s Frage, ob Trish Carlo liebt… Was sollte sie darauf nur antworten?! Nichts, am besten.
Tja, der einzige Mensch, der es immer ehrlich mit ihr gemeint hatte, war Kyle. Das ist wahr.

„Ob sie jemals mit Kyle an ihrer Seite würde zurückkommen können?“
Tja, diese Frage stelle auch ICH mir auch und hoffe insgeheim, dass mein Wunsch wahr werden würde!


Zu Kapitel 91:

Na toll! Da kommt Trish zurück nach Bridgeport und muss gleich erfahren, dass ihre Freunde, Julie und Fabio, vorübergehend für ein halbes Jahr wegziehen! :augen:
Arme Trish! Jetzt ist sie ganz alleine mit einem Mann, den sie nicht liebt, ihrem eigentlichen Ehemann.

Julie´s Frage, ob sich Trish´s Mom schon gemeldet hatte… Tja, das war so klar, dass sie sich NICHT gemeldet hatte. Sie hat das was sie wollte, nämlich ihre Freiheit – auf Trish´s Kosten!


Fabio und Julie war beim Abschied aufgefallen, dass etwas nicht stimmen konnte und musste. Trish weinte sehr viel. Klar, Trish´s beste Freunde ziehen weg, aber trotzdem… Nun, dafür war es nun zu spät. Die beiden MUSSTEN weg. Und Trish… Sie war nun alleine mit Carlo.

"Dass er sich erst sehr viel später daran zurückerinnern sollte, konnte Fabio in diesem Moment noch nicht ahnen. Auch nicht, dass sein inneres Gleichgewicht total aus den Fugen geraten sollte."
Oha, das klingt nicht gut. :kopf: Aber ich fürchte, das werden wir nicht mehr in dieser Staffel, diesem Kapitel, erfahren.

Na sowas, Carlo kann ja sogar ein wenig Schlittschuh laufen! :grins
Er macht Trish das Leben bislang so angenehm wie nur möglich und das rechne ich ihm – vorerst und bisher – auch hoch an.
An Kyle jedoch muss Trish immer und immer wieder denken. Klar! Es wäre ja auch nicht normal gewesen, wäre es nicht so.


Ach herrjeh und nun kommt das, von dem ich noch von damals vom ersten mal lesen wusste; deshalb schrieb ich vorhin „vorerst und bisher“.

Aber ich muss anmerken, dass Carlo wirklich – nur mit Slip bekleidet – doch noch sehr attraktiv wirkt! :daumenhoch2 :tsts:
Nicht aber im alkoholisierten Zustand und überhaupt in Trish´s Situation!
Wozu Alkohol manche Menschen veranlasst… :kopfschuetteln
Da hilft auch anschließend keine Entschuldigung schwarz auf weiß von Carlo. Trish´s Vertrauen zu Carlo ist dahin.
Klar, ihr gingen seine geschriebenen Worte immer wieder durch den Kopf.
„Kleine Principessa“, so hatte er sie als kleines Mädchen immer genannt, aber sie war zu klein, um sich daran richtig erinnern zu können. Aber dennoch…

Dass sich Anjelica bisher immer noch nicht bei Trish gemeldet hat, wundert mich nicht, aber ich finde das mehr als mies von ihr. Nur IHRETWEGEN musste Trish das alles ertragen, hat dieses riesige Opfer auf sich genommen…


„Kyle hatte sie an Charlene Evans verloren…“
Nein, Trish, das war eine große Lüge dieser doofen Schrulle!!!! :durchdrehen Aber Trish glaubt dies natürlich. Warum auch nicht?!

Und jetzt verlässt Trish die Vincenti-Villa. Doch… Wo will sie nur hin? Sie hat doch niemanden mehr! :weinen1
Puuuuuh…. Jetzt hab ich Pipi in den Augen.
:weinen3:



Wow, das war ein regelrechter Marathon. Ich habe gelesen und gleich in Word mitkommentiert, sonst hätte ich das im Nachhinein nicht mehr auf die Reihe bekommen.

Das waren wirklich hammerartige letzte Kapitel, spannend ohne Ende (obwohl ich die Kapitel ja eigentlich bereits kannte), traurig, teils herzzerreißend und aufwühlend…

Textmäßig war alles in allem natürlich super geschrieben und mit tollen vielsagenden Bildern versehen! :daumenhoch2

Ja, und ich muss sagen, ich bin jetzt nicht mal wirklich traurig, dass die 1. Staffel zu Ende ist, da ich ja weiß, dass es eine 2. Staffel geben wird, auf die ich mich schon sehr sehr freue und tierisch gespannt darauf bin! :freu1

Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: Vielen vielen lieben Dank für die tolle, mit so viel Liebe erarbeitete Fotostory, die mich immer wieder aufs neue mitgerissen hat, liebe Marga! :hug02 Ich habe mich mit deinen Charakteren gefreut, gelitten, aber auch mich über speziell eine Person immer wieder aufregen können: Charlene. :meckern
Und was Trish und Kyle betrifft… Ich hoffe immer noch, dass die beiden irgendwann wieder zueinander finden und miteinander glücklich werden dürfen. Ja, das ist mein Wunsch. :verliebt:


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LG Astrid
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Re: SdV Kommentarbeantwortung

Beitrag von cheli24 » 14.03.2018, 23:08

Hallo Astrid, :winken

nachdem ich ja am Samstag ein wahres Kommentarbeantwortung-Desaster erlebt habe, :weinen2 war ich diesmal schlauer und habe Deinen Kommentar in Word kopiert und dort beantwortet. Jetzt werde ich es wieder rüber kopieren und noch farblich markieren. Sollte dann erneut etwas schiefgehen, dann kann ich es einfach nochmal wiederholen. Ich glaube, das mache ich jetzt immer so, einfach um auf Nummer sicher zu gehen. :nicken

So, jetzt aber zu Deinem megalangen Kommentar.
:hug02 :hug02 :hug02

Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Hallo Marga! :winken02 Wow! Alle restlichen Kapitel! Krass!
Ja, Du weißt ja, dass ich das irgendwann beenden wollte, ansonsten hätte es sich noch länger hinausgezögert.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Wow! Die Sitzung hatte es echt in sich. Und erst recht das, was danach kam :grins

Bei der Sitzung kam mir zugute, dass ich früher sehr gerne US-Soaps gesehen habe, allen voran „Dallas“ und „Denver“. Da waren Intrigen, Machtkämpfe etc. an der Tagesordnung. Ich musste mir nur noch ein Thema suchen und dann darüber die Dialoge schreiben. Nervig war nur, dass die Sims nicht das gemacht haben, was ich wollte. So ist z. B. Carlo während der Gesprächsrunde einfach aufgestanden, um… keine Ahnung, ich weiß es nicht mehr. Bevor die anderen auch noch abgehauen wären, habe ich Carlo draußen ein wichtiges Gespräch führen lassen. Ja, Not macht erfinderisch. :lachen Das Gebäude war ein CC, eingerichtet hatte ich es selbst und aus irgendeinem Grund konnten die Sims weder mit dem Lift nach oben, noch die Treppe benutzen. Ständig hatten sie mit ihrem Arm hin- und hergewedelt und rumgemotzt. :roll: Es war nichts im Weg, den Lift hatte ich ausgetauscht, die Treppe war in Ordnung, keine Ahnung, warum die nicht rauf konnten. :confus3 Also musste ich die Meute nach oben teleportieren. Dennoch hatte die Runde sehr viel Spaß gemacht und auch das Dialoge schreiben. Hihi, Anjelica und Carlo hatten natürlich auch jede Menge Spaß. :sittich
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
„Seit er die Kleine damals das erste Mal gesehen hatte, war es um ihn geschehen gewesen. Er hatte das niedliche, blondhaarige Mädchen sofort ins sein Herz geschlossen. …“ Und das hat sich bis jetzt wohl nicht geändert, wie?! Ja, und in der Tat ist aus Trish eine wirklich hübsche Frau geworden! Da hatte Carlo damals mit seiner Vermutung recht!
Ja, er sieht in ihr immer noch seine kleine principessa, die ja auch einiges ihrer Mutter hat. Mich hatte es damals im Sims-Forum übrigens gewundert, dass nie jemand dieses Muttermal aufgefallen ist. :grins Trish trägt es an der gleichen Stelle wie Anjelica.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Hach ja, ich spür es ganz deutlich – immer und immer wieder – wie es zwischen Carlo und Anjelica knistert. Aber wie! Und ja, die beiden haben wirklich eine wunderbare Zeit miteinander verbracht, dies ausgekostet bis zum geht nicht mehr!
Anjelica ist und bleibt Carlo‘ s große Liebe und umgekehrt genauso. Egal, wie viele Partner es zwischenzeitlich gegeben hatte, geliebt hatten sie immer nur den jeweils Anderen. :herz2
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Und nun stand der Abschied bevor. Ein Abschied ist meistens schrecklich, finde ich. Gerade mit Menschen, bei denen man nie weiß, ob und wann man sie wieder sehen wird. Wie auch bei den beiden…
Hinzu kommt, dass es für Beide nicht das erste Mal war. Aber was dahinter steckt, erfährst Du erst in der Fortsetzung.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Kyle hat sicherlich Trish´s Worte nicht geglaubt. Von wegen, dass sie ihn nicht mehr liebt. Dafür kennt er sie mittlerweile zu gut – und der Kuss! Tja, der sagte mehr, als 1000 Worte!
Man mag sich zwar verstellen können, aber bei einem innigen Kuss wird das nicht mehr funktionieren und genau das hatte Kyle auch gespürt. Das konnte Trish nicht einfach so überspielen. :verliebt:
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Erinnerungen gehen Trish durch den Kopf. Von früher. Von den Treffen mit Anjelica 1 mal im Jahr an Trish´s Geburtstagen. Bis sie schließlich nicht mehr kam. Das ist immer wieder der Grund, warum ich mich frage: warum tut dann Trish das alles für Anjelica?! Für eine Frau, die zwar ihre leibliche Mutter ist, aber von der sie nichts weiß, die sie insofern nicht kennt!
Ich hatte es glaube ich schon einmal erwähnt. Anjelica hat die Gabe, Menschen für sich einzunehmen und sie auch um den Finger wickeln zu können. Das hat sie ihrer Tochter übrigens in die Wiege gelegt. Denk‘ nur mal daran, wie oft Kyle Trish aus der Patsche helfen musste. :roll: Egal, was man über Anjelica auch denken mag, sie liebt ihre Tochter abgöttisch und Trish hatte ihre vermeintliche „Tante“ damals vergöttert und sehr lieb gewonnen. Letztendlich ist es nur eine Geschichte, da muss man nicht immer alles verstehen. Ich persönlich könnte mir so etwas auch nur sehr schwer vorstellen. :schuetteln
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
„Warum bestand Carlo auf diese Ehe mit ihr? Was hatte er gegen Anjelica in der Hand?“Ja, das frag ich mich auch noch immer - und immer wieder! Aber irgendwann werde ich es hoffentlich erfahren.
Das wirst Du, versprochen.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Ich mache Anjelica selbstverständlich nicht den alleinigen Vorwurf, dass alles so gekommen ist, wie es ist, denn Eric hat sie sozusagen mit seinem Verhalten in Carlo´s Arme getrieben.
Natürlich, Anjelica ist eine sehr leidenschaftliche Frau, die in Carlo ihr Pendant gefunden hatte. Wenn es vielleicht auch so nicht immer zwischen ihnen funktioniert hatte, im Bett hatten sie diese Probleme nie. :grins Eric hingegen war Sex nie so wichtig. Daher sehnte sie sich eben nach jemanden, der wie Carlo war. :lechz:
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Ohweia… Knallharte verletzende Worte aus Eric´s Mund. Arme Anjelica! Da, in diesem Moment, tat sie mir echt leid! Ok, die Worte[/color][/b] „Woher soll ich das wissen!“ sagen, dass er keine Ahnung hat und dass es wirklich schon lange her sein muss!

Anjelica hatte ihn natürlich provoziert und es letztendlich auf die Spitze getrieben. Aber sie hatte nicht bereut, was sie ihm vorgeworfen hatte. Sie hatte Eric bewusst aus der Reserve locken wollen, was jedoch völlig schief gelaufen ist.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Tja, und dann wird er auch noch handgreiflich! Und somit hat er sie erst recht in Carlo´s Arme getrieben. Wo hätte sie auch sonst hin sollen, wenn nicht zu Carlo?! Sie hatte ja sonst niemanden!

Richtig, nach dieser Attacke wollte sie nur noch weg. Zu wem hätte sie also gehen sollen als zu Carlo? Ihre Eltern lebten nicht in Bridgeport, Geschwister hatte sie keine und Freundinnen auch nicht. Blieb also nur Carlo übrig.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Und … wie rührend sich Carlo dann um Anjelica kümmerte und sorgte!

Wie gesagt, sie ist seine große Liebe und er hätte in dieser besagten Nacht alles für sie getan. :troesten
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Ooooh, so viel wunderschöne Zeit haben Mutter und Tochter gemeinsam verbracht, als Trish so klein war. Und jetzt? Jetzt tut Anjelica ihrer Tochter so Schreckliches an!

Anjelica hatte Trish abgöttisch geliebt, sie war zu ihrem Ruhepol geworden. Ja, es ist schwer verständlich, wie man dann später so etwas von seiner Tochter fordern kann. :weinen2
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Ohweia, Eric in Rage! Der sieht ja übel zugerichtet aus! Aber sorry, er tut mir nicht mal leid! Lügen verbreitet? Sie hat keine Lügen verbreitet! Dass er sie geschlagen hatte, konnte man deutlich sehen!!! Achja, jetzt will er Carlo anzeigen. Anjelica hatte Eric nicht angezeigt, nachdem er sie grün und blau geschlagen hatte! Noch nicht, aber sie droht ihm nun damit! Und mit recht! Denn wenn er Carlo anzeigt, kann sie Eric auch anzeigen!

Richtig, Anjelica hatte Eric, trotz Carlo‘ s Drängen, nicht angezeigt. Nun und was die Lügen betreffen, Anjelica wurde nicht von Eric vergewaltigt. Das wäre gelogen gewesen. :nicken Aber das hätte sie ausgesagt, hätte Eric Carlo wegen Körperverletzung angezeigt. Das hatte Eric damit gemeint.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Wow, Donnerwetter! Anjelica!!! Wie sie sich da aufgebrezelt hat… Sie ist immer noch sehr attraktiv! Und prompt blieb dies Carlo nicht verborgen! Ach, ganz unbeabsichtigt und rein zufällig, Anjelica, ja? :lachen Sie weiß echt, wie sie Carlo – bzw. sicherlich Männer im Allgemeinen – um den Finger wickeln kann! Und ja, mit Erfolg ;)

Wie gesagt, Anjelica ist sich der Wirkung, die sie auf die Männerwelt hat, durchaus bewusst und sie weiß, wie sie sich dies zum Vorteil machen kann. Carlo ist bei ihr wie Wachs in den Händen, umgekehrt aber auch. :verliebt:
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Oh oooh, Carlo hatte ja laut Rückblick eine Zeit lang ein ziemliches Lotter-Leben geführt! Aber auch nur auf Grund dessen, da Anjelica verschwunden war.

Sie hatte ihm wahnsinnig gefehlt. Daher hatte er seinen Kummer und die Sehnsucht nach Anjelica mit Parties, Alkohol und diversen Frauen bekämpft.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Und klar, sie wäre nicht Charlene, wenn sie NICHT bereits alles bis ins kleinste Detail geplant hätte, was Kyle betrifft. :bestrafen: Dieses aufdringliche, bescheuerte Frauenzimmer! :schimpfen Schon doof, wenn man einen so toll aussehenden Mann als Freund – nur rein freundschaftlich – hat, der aber absolut nicht mehr von ihr will, ne, Charlene? :aetsch

Sie wird es in 100 Jahren nicht verstehen. Und ich verstehe Kyle auch nicht, dass er sie nicht endlich in den Wind schiesst. :meckern
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Trish´s Blick ist einfach zu passend, als sie sieht, wer sich hinter der Maskerade verborgen hatte! :daumenhoch1 Oh, Trish kann ja ganz schön wild sein! Aber klar, wenn sie gegen ihren Willen festgehalten wird… Nun, und das immer noch, obwohl sie längst weiß, wer dahinter steckt. Oder jetzt erst recht!

Als ich diesen Gesichtsausdruck gesehen hatte, musste ich ihn einfach festhalten. :lachen Ich denke, es hatte ganz gut dazu gepasst. Und dass sie wütend war, wird ihr wohl keiner verübeln. Auch, wenn es sich um Kyle gehandelt hatte, sie wusste, was auf dem Spiel stand. Was sie innerlich gefühlt hatte und wie es ihr in Wirklichkeit gegangen ist, durfte Kyle nicht sehen. :(
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Oooh ooooh, Carlo ist ja ganz schön wütend und Kyle? Er verstellt sich super, so dass Carlo ihm nichts nachweisen kann!

Das war dieser ganz besondere „Carlo-Blick“, etwas arrogant, von oben herab und gefährlich zugleich. Carlo ist trotz alledem einer meiner Lieblings-Charas. :klatschen1 Kyle hatte ihn bewusst provoziert. Ob Carlo eine Ahnung hatte, ich glaube nicht und hatte mir darüber auch keine Gedanken gemacht.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Hahaaa, Kyle zieht das was er sieht erst mal in lächerliche! Und Trish? Nun, sie hängt im Fenster fest! Tja, ihr Plan zu türmen ist dann wohl mal ins Wasser gefallen!

Aber so was von gründlich. Diese Szene hatte mir Kopfzerbrechen bereitet, weil ich nicht gewusst hatte, wie ich das darstellen sollte. :confus3 Ich hatte zwar eine genaue Vorstellung, aber das Umsetzen war schwierig und ohne Poseplayer auch nicht möglich. Ich weiß nicht mehr, wie viele Posen ich getestet hatte, dann hatte es mit dem Fenster nicht hingehauen. :weinen2 Es ist zwar nicht perfekt geworden, aber ich denke, so konnte man es durchaus lassen. :grins
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Es wäre fatal gewesen, wäre er mit dem Auto weggefahren und das Schlafmittel hätte begonnen seine Wirkung zu tun! Und das wusste Trish auch! Sie wollte ihn ja schließlich nicht umbringen, sondern nur außer Gefecht setzen, damit sie fliehen konnte! Tja, und dann kam was kommen musste: ihre letzte gemeinsame Liebesnacht! …ehe Trish letztendlich floh! Im Dunkel und der Kälte der Nacht.:weinen1

Wenigstens hatte sie sich nicht so dumm angestellt wie damals Charlene, als diese Kyle das Schlafmittel verabreicht und es nicht gewirkt hatte. :lachen Ja und dann war es soweit, Goodbye Kyle. :weinen1
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Hm, ein Zettel von Trish auf dem Kopfkissen ist alles was Kyle von seiner großen Liebe blieb! Ich kann mir vorstellen, wie Enttäuscht und traurig zugleich Kyle gewesen sein musste! Aber andererseits finde ich toll von Trish, dass sie Kyle nicht anzeigt bzw. mit hineinzieht und Carlo nichts von der Entführung sagt. Ansonsten hätte es Kyle seine Karriere kosten können!

Aber 100pro hätte das Kyle seinen Job gekostet, dafür hatte Carlo schon gesorgt. Ich glaube, das war Trish auch bewusst, deshalb hatte sie kein Wort darüber verloren und hatte das Kyle auch wissen lassen wollen. Denn letztendlich liebt sie ihn. :verliebt:
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Also Carlo ist schon wirklich ein enormer Fuchs, ne… Wie der an die besten Anwälte rangekommen ist, die Beweismaterialien beseitigt hat bzw. beseitigen lassen hat usw. usf. Echt der Hammer! Aber dafür muss eben Trish ihr größtes Opfer bringen! Warum Trish?!?!?! Verdammt! Sie gehört zu Kyle! Und NUR zu ihm! :weinen2

Carlo hat sehr großen Einfluss, sowohl in seiner Heimat Monte Vista als auch in Bridgeport, wo er die wichtigsten Leute kennt. Nun und für eine Menge Geld machen manche auch Falschaussagen und gehen in den Knast.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
„Was er dann jedoch erfuhr, ließ ihn aus allen Wolken fallen…“ Hm, ich glaube das haben wir noch nicht - ganz, nur annähernd - erfahren, was Kyle da von seiner Mutter zu hören bekommen hat. Jedenfalls kann ich mich im Moment nicht erinnern!

Doch, eigentlich schon. Als er in der Hütte sauber macht, geht er in Gedanken noch einmal durch, was ihm seine Mutter „gebeichtet“ hatte. :grins Hier:

Nach dem Geständnis seiner Mutter hatte er das Gefühl gehabt, den Boden unter den Füßen weggezogen zu bekommen. Er hatte nicht fassen können, was sie ihm erzählt hatte. Seine Mutter und Carlo? Der Mann, der seine geliebte Frau auf dem Gewissen hatte und der ihm jetzt auch noch Trish nehmen würde. Der Gedanke, dass seine Mutter und er ein Verhältnis hatten und zeitweise sogar der Verdacht bestand hatte, er hätte Kyle‘ s Vater sein können, hatte ihn schwer getroffen. Das alles war zu viel für ihn gewesen und ohne sich von seiner Mutter zu verabschieden, war er einfach aufgestanden und gegangen. Was hatte seine Mutter gesagt? Ein Vaterschaftstest hätte nicht gänzlich ausschließen können, dass Carlo nicht sein Vater wäre. Aber Fotos, die Henry als Kind zeigten, hätten deutlich gemacht, dass Kyle Henry' s Gene in sich tragen würde und nur er als Vater in Betracht käme. Aber letztendlich spielte das auch keine Rolle mehr. Seine Mum hatte Dad mit Carlo betrogen und nun verstand er auch, warum sein Vater die Familie damals für eine Weile verlassen hatte. Was hatte ihm seine Mutter damals zur Antwort gegeben, als er sie gefragt hatte, wo sein Vater wäre? Dad wäre auf einer längeren Geschäftsreise in Europa. Aber er hatte geahnt, dass dies nicht der Grund gewesen war und dies keineswegs der Wahrheit entsprach. Doch um Katie‘ s Willen, die damals noch so klein gewesen war, hatte er nicht weiter nachgehakt. Aber war seine Mum nicht die einzige in der Familie, die noch mit Carlo sprach, die sich begrüßten, wenn sie sich sahen? Nur wurde ihm einiges klar.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Das mit dem Hundezüchter-Grundstück hast Du toll hingekriegt! Sieht wirklich toll aus! Und die Hunde sind alle zusammen total süß! :daumenhoch2

Das war glaube ich ein EA-Grundstück, das ich dementsprechend umgebaut und neu eingerichtet hatte. Die Tiere habe ich glaube ich dazu gefügt oder auch Welpen irgendwo gekauft. Hm, das weiß ich gar nicht mehr, ist schon so lange her. :confus2 Blöd war nur, dass Katie sich drinnen immer wieder umziehen wollte. Schließlich habe ich für alle Gelegenheiten ein Outfit verwendet und hatte das auch bei den anderen Sims so gemacht.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Sag mal, täusche ich mich, oder tragen Julie und Anjelica tatsächlich das gleiche Kleid? :confus3

Nein, Du hast Dich nicht getäuscht. Es war das gleiche Kleid. Ursprünglich war es für die Brautjungfern gedacht. Da aber Trish‘ s Freundinnen abgesagt hatten, waren es letztendlich nur noch Julie und Anjelica. Also, habe ich sie kurzerhand das gleiche Kleid tragen lassen. :grins
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Arme Trish! Das alles anhören zu müssen, musste schrecklich für sie sein! Aber jetzt weiß sie, dass ihre Mutter nicht so unschuldig ist, wie sie immer geglaubt hatte; oder wie sie sich einreden wollte! Und auch, wer damals auf ihre Mutter geschossen hat! Und ich auch :meckern Hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht, aber klingt logisch und - naja - nach Carlo.

Echt? Obwohl sie seine große Liebe ist? :o Schau‘ n wir mal. Das, was Trish über ihre Mutter erfahren hatte, war ein riesiger Schock. Sie hätte alles für sie getan, hatte sogar auf ihre große Liebe Kyle verzichtet. Das muss ihr schier den Boden unter den Füßen weg gezogen haben. :weinen3:
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Oh nein, die schon wieder! Meine „Freundin“ Charlene! Ich hasse sie! :schimpfen Vor allem, weil ich auch noch genau weiß – bzw. mir durch das eben gerade Gelesene wieder in Erinnerung zurück gerufen habe – was sie Trish vorgelogen hat, dieses verdammte Biest! :meckern Oh, der würde ich liebend gerne jetzt den Hals umdrehen! Boah! :schimpfen Und Trish glaubt dem verlogenen Biest! Klar, sie kennt sie nicht und ebenso wenig die momentanen Umstände.

Für Charlene war es eine Genugtuung, ihrer großen Rivalin so einen vor den Latz zu knallen. Sie sieht in ihr die Schuldige, weshalb sie bei Kyle nicht vorankommt. Nun, dass es eventuell an ihr liegen könnte, daran denkt sie nicht. Trish ist völlig ahnungslos, sowieso am Boden zerstört, sie hätte ihr in dieser Situation wohl alles geglaubt. Das macht sich Charlene natürlich zunutze. :meckern
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Ja, und nochmal! Hinterhältiges, gemeines Biest!!!! Da ist Trish ohnehin schon so weit unten, tiefer sinken geht gar nicht mehr, und dann muss sie auch noch die Alleinunterhaltung der doofen Schrulle mit anhören und denkt natürlich, die redet mit Kyle am Telefon!!! Boah! In mir kocht´s gerade! :schimpfen :meckern Jetzt denkt Trish natürlich, dass Kyle was mit der hat! :durchdrehen Tja, das alles kam auch der Nachbarin merkwürdig vor, stellte sich selbst einige Fragen dazu, die sie nicht mehr beantwortet bekam, da sie kurz darauf verreiste…

Für Trish klingt das alles logisch. Sie war es, die Kyle belogen und sich von ihm getrennt hatte. Ob er sich natürlich so schnell mit einer Anderen trösten würde oder könnte, daran denkt sie in diesem Moment nicht. :schuetteln Hm, ja die Nachbarin scheint da wohl etwas mitbekommen zu haben. Aber sie konnte es Kyle nicht mehr mitteilen. Ja klar, das musste so sein, alles andere wäre zu einfach. :grins
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
„Nun habe ich alles verloren, was mir lieb war.“Ja, Trish… Von Anjelica belogen und ausgenutzt. Und jetzt ist sie natürlich auch noch der Meinung, Kyle an diese Schrulle verloren zu haben. Nur dass diese Schrulle sie auch nur belogen hatte, das weiß sie nicht.

Nein, das wusste sie wirklich nicht. Woher denn auch? Die „frühere“ Trish hätte Charlene vielleicht die Meinung gegeigt und hätte es auf eine Konfrontation ankommen lassen. Aber es ist einfach zu viel passiert in den letzten Wochen und Monaten. Das hat Trish sehr zugesetzt. :weinen3:
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Dieses verdammte Biest von Charlene! Ich könnte sie erwürgen, echt!!! :meckern :schimpfen Genau… Die und schwanger?!?!?! Dieser Strich in der Landschaft?!?!? In der hätte doch gar kein Kind Platz! Und sie ist ja in sich selbst verliebt – und in Kyle. Da hätte ein Kind doch gar keinen Platz in ihrem Leben! Oder vielleicht doch, weil es von Kyle wäre.

Ich glaube nicht mal dann. Das Kind wäre nur ein Druckmittel, Kyle an sich binden zu können. Zumindest denkt sie das.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Natürlich! Das war doch sowas von klar, dass die den Brief von Trish an Kyle liest! Und ebenso klar, dass sie den Brief Kyle nicht geben wird! Oh, ich würde der am liebsten den Hals umdrehen!:durchdrehen

Ja, so kennen wir sie alle. Hatte ich nicht gesagt, man sollte sie nicht unterschätzen? Mist, dass ich nicht mehr dazu sagen kann. :aetsch
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Das denkt aber auch nur sie, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis sie ihn so weit hat! Sie ist nicht der Typ Frau, auf den Kyle steht. Sie ist nichts weiter, als eine Freundin für ihn. Aber so aufdringlich und nervig wie die ist, hätte ich die schon längst zum Teufel gejagt!!! Und Kyle hätte es auch längst tun sollen. Das hat ihm auch Katie schon so oft gesagt! Spätestens da, nachdem sie Sheila so bescheuert behandelt hatte, als er in Monte Vista war! Da hätten bei ihm die Alarmglocken läuten sollen und genau da hätte er ihr die Freundschaft kündigen sollen! Bzw. eben danach, als er davon erfuhr.

Ich verstehe das auch nicht. Warum hält er an dieser Freundschaft fest? Was verspricht er sich denn davon? Was muss noch alles passieren, bis er endlich aufwacht? :confus2 No, ich darf nix sagen. Sorry. :schuetteln
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Oh, als Carlo fort war, weil er zurück nach Bridgeport musste, vermisste sie ihn. Gut, sie hatte begonnen ihn zu mögen und ihm ein wenig zu vertrauen, aber sie liebte ihn nicht. Das ist der feine Unterschied. Sie denkt wieder und wieder an Kyle… Es wäre sooooo schön gewesen, könnte sie mit ihm hier in Sunlit Tides sein. Aber nein…

Trish hat sich mittlerweile an Carlo‘ s Gesellschaft gewöhnt. Sie sieht in ihm so etwas wie einen väterlichen Freund, wohl auch deshalb nach dem Streit mit ihrem Vater. Und Carlo kann ja auch durchaus mitfühlend und charmant sein. Das hast Du ja jetzt schon im 1. Kapitel der 2. Staffel mitbekommen.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Ach herrjeh, dieser Keomi ist ja gar nicht von sich eingenommen, wie? Diese Aussage „Aber wer mal mit mir im Bett war, der will keinen anderen Kerl mehr.“ spricht wohl Bände! Oh man, wie kann man nur so eingebildet sein?! Aber Trish´s Reaktion darauf fand ich echt gut! :daumenhoch1

Das Lustige an dieser Geschichte war, die saßen da zum Dritt am Tisch und hatten sich rege unterhalten. Plötzlich tauchte dieser Keomi auf, ich glaube, der hieß wirklich so. Hatte sich einfach an den Tisch gestellt und permanent Trish angestarrt. :lechz: Ja und dann ist mir diese kleine Episode eingefallen. :lachen Ich finde, es hatte gepasst.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Ohjeee, Sergio´s Frage, ob Trish Carlo liebt… Was sollte sie darauf nur antworten?! Nichts, am besten. Tja, der einzige Mensch, der es immer ehrlich mit ihr gemeint hatte, war Kyle. Das ist wahr.

So nett Trish die beiden Bodyguards auch fand, sie waren immer noch Carlo‘ s Angestellte. Sie war sich nicht sicher, wie viel von dem, was sie eventuell erzählt hatte, zu ihm durchgedrungen wäre und deshalb war sie lieber still. Von dem abgesehen, die Wahrheit hätte sie ihnen eh nicht sagen können.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Na toll! Da kommt Trish zurück nach Bridgeport und muss gleich erfahren, dass ihre Freunde, Julie und Fabio, vorübergehend für ein halbes Jahr wegziehen! :augen: Arme Trish! Jetzt ist sie ganz alleine mit einem Mann, den sie nicht liebt, ihrem eigentlichen Ehemann.

Ich glaube, das war das Tüpfelchen auf dem „I“. Ihre Mutter, die sich bislang nicht gemeldet hatte, die Hochzeit mit einem Mann, den sie nicht liebte, war das Eine. Aber dann noch zu erfahren, dass ihre beiden besten Freunde, Julie und Fabio auch noch weggehen, wenngleich auch nur für eine bestimmte Zeit, das war einfach zu viel für sie. :weinen2 Wen hatte sie denn jetzt noch? Anna würde nach Lucky Palms ziehen, ihre Freundinnen hatten ihr aufgrund der Hochzeit mit Carlo, die Freundschaft gekündigt, Gordy war weit weg, ihr Vater hatte sie aus dem Haus geworfen, somit konnte sie auch nicht zu Maureen. Letztendlich hatte sie nur noch Carlo.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
"Dass er sich erst sehr viel später daran zurückerinnern sollte, konnte Fabio in diesem Moment noch nicht ahnen. Auch nicht, dass sein inneres Gleichgewicht total aus den Fugen geraten sollte." Oha, das klingt nicht gut. :kopf: Aber ich fürchte, das werden wir nicht mehr in dieser Staffel, diesem Kapitel, erfahren.

Nein, das kommt erst in der 2. Staffel, aber schon ziemlich am Anfang. Und Du glaubst nicht, wie sehr ich auf Deine Reaktion gespannt bin. Ehrlich. :nicken
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Aber ich muss anmerken, dass Carlo wirklich – nur mit Slip bekleidet – doch noch sehr attraktiv wirkt! :daumenhoch2 :tsts: Nicht aber im alkoholisierten Zustand und überhaupt in Trish´s Situation! Wozu Alkohol manche Menschen veranlasst… :kopfschuetteln Da hilft auch anschließend keine Entschuldigung schwarz auf weiß von Carlo. Trish´s Vertrauen zu Carlo ist dahin. Klar, ihr gingen seine geschriebenen Worte immer wieder durch den Kopf. „Kleine Principessa“, so hatte er sie als kleines Mädchen immer genannt, aber sie war zu klein, um sich daran richtig erinnern zu können. Aber dennoch… Dass sich Anjelica bisher immer noch nicht bei Trish gemeldet hat, wundert mich nicht, aber ich finde das mehr als mies von ihr. Nur IHRETWEGEN musste Trish das alles ertragen, hat dieses riesige Opfer auf sich genommen…

Ja, Carlo ist auch im Alter von 57 Jahren ein attraktiver Mann. :lechz: Aber das hätte er nicht tun dürfen, nicht in 100 Jahren hätte das passieren dürfen. Auch, wenn der Aussetzer anscheinend dem Alkohol geschuldet war, es ist passiert. Trish hatte in diesem Moment Todesangst, da ihr das vor ein paar Jahren schon mit Luke passiert ist. Carlo hatte sich zwar entschuldigt und im Unterbewusstsein hatte Trish ein seltsames Gefühl, aber sie konnte dies nicht zuordnen. Und wie Du ja auch schon geschrieben hast, Trish war noch zu klein, um sich daran erinnern zu können. Möglicherweise Bruchteile davon, die sie aber wohl nicht zuordnen konnte.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
„Kyle hatte sie an Charlene Evans verloren…“ Nein, Trish, das war eine große Lüge dieser doofen Schrulle!!!! :durchdrehen Aber Trish glaubt dies natürlich. Warum auch nicht?! Und jetzt verlässt Trish die Vincenti-Villa. Doch… Wo will sie nur hin? Sie hat doch niemanden mehr! :weinen1 Puuuuuh…. Jetzt hab ich Pipi in den Augen. :weinen3:

Ja, sie ist sich in dem Moment relativ sicher, Kyle an Charlene verloren zu haben. Trish hatte ihn belogen und verlassen, um seinen größten Widersacher zu heiraten. Er hatte alles versucht, sie davon abzuhalten. Also ist es für sie durchaus vorstellbar, wenn er sich nun endgültig von ihr lossagt und sich Charlene zuwendet. Schließlich trifft sie den Entschluss, Bridgeport zu verlassen. Doch wohin wird die Reise sie führen? Schau‘ n wir mal, wo sie gelandet ist.
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Wow, das war ein regelrechter Marathon. Ich habe gelesen und gleich in Word mitkommentiert, sonst hätte ich das im Nachhinein nicht mehr auf die Reihe bekommen.

Ja, das glaube ich Dir. Es tut mir auch ein wenig Leid, dass es zum Ende hin dann so schnell ging. Umso mehr hatte mich Dein megalanger Kommentar gefreut, liebe Astrid. :hug02
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Das waren wirklich hammerartige letzte Kapitel, spannend ohne Ende (obwohl ich die Kapitel ja eigentlich bereits kannte), traurig, teils herzzerreißend und aufwühlend… Textmäßig war alles in allem natürlich super geschrieben und mit tollen vielsagenden Bildern versehen! :daumenhoch2

Vielen Dank für Deine netten Wort, Dein Lob und auch die Gedanken, die Du Dir gemacht hast. Ich habe mich ganz riesig darüber gefreut. :klatschen1
Simsi68 hat geschrieben:
22.02.2018, 12:10
Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: Vielen vielen lieben Dank für die tolle, mit so viel Liebe erarbeitete Fotostory, die mich immer wieder aufs neue mitgerissen hat, liebe Marga! :hug02 Ich habe mich mit deinen Charakteren gefreut, gelitten, aber auch mich über speziell eine Person immer wieder aufregen können: Charlene. :meckern Und was Trish und Kyle betrifft… Ich hoffe immer noch, dass die beiden irgendwann wieder zueinander finden und miteinander glücklich werden dürfen. Ja, das ist mein Wunsch. :verliebt:

Vielen vielen lieben Dank für Deinen megalangen Kommentar und vor allen Dingen für Deine mittlerweile schon jahrelange Treue. :hug02 Du hast von Anfang an mitgelesen, nicht nur hier, sondern zuvor auch schon im Sims-Forum, hast mit meinen Charas mitgefiebert, mir Deine Gedanken mitgeteilt, hast immer kommentiert… ja, letztendlich die Einzige, die von damals noch geblieben ist. :hug02 Mir bedeutet das sehr viel und das weißt Du auch. Wärst Du damals nicht gewesen, dann hätte ich früher oder später das Handtuch geworfen. Die FS nicht vorzeitig abzubrechen, war ich Dir letztendlich schuldig. Ja und schau‘ n wir mal, ob Dein Wunsch irgendwann in Erfüllung geht oder auch nicht. Ich hatte ja erwähnt, dass die Soap-Darstellerin die Serie damals verlassen hatte, so dass es für Die Beiden kein Happy-End gab. :weinen3: Hm, ob das bei Trish und Kyle auch so sein wird? :confus2 Du wirst es auf jeden Fall in der 2. Staffel erfahren.


Dann bleibt mir auch nur noch Dankeschön für‘ s Lesen und Kommentieren zu sagen und dass Du bis zum Schluss dabei geblieben bist. Vielen Dank, liebe Astrid und auch für den süßen Igel. :hug02

LG Marga

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Simsi68
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Re: Schatten der Vergangenheit

Beitrag von Simsi68 » 15.03.2018, 09:14

Liebe Marga, immer wieder gerne! Und ich werde Dir auch weiterhin - solange Du hier Deine Geschichten postest - mit lesen und kommentieren treu bleiben :hug02 :hug02 :hug02

Es freut mich, dass ICH es war, die Dich davon abhalten konnte, das Handtuch zu werfen. Es wäre jammerschade um diese Geschichte gewesen.

Tja, und nun freu ich mich auf die 2. Staffel! :freu1

LG Astrid
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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