Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

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Simsi68
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Re: Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von Simsi68 » 24.09.2018, 09:59

Hallo Marga! :winken02

Uuuuiiiii, es geht schon weiter *freu*

:lachen Ich musste schon nach den ersten Sätzen herzlich lachen. Wie tollpatschig und unbeholfen sich Anjelica durch den Alkohol nur bewegt und Carlo… Seine Reaktionen darauf :lachen Kann ich mir schon vorstellen, wenn sie mit den Fingern in seinem Bären-Fell an der Brust hängen bleibt
:lachen

„Der klemmt irgendwie.“
Amüsiert lachte er auf. „Der klemmt nicht meine Süße. Aber Du musst erst den Knopf öffnen.“
:lachen: Ich glaub´s ja nicht! Anjelica scheint wirklich hackevoll zu sein! Aber dass sie dann noch zu so etwas fähig ist? Hmm… Naja, es gibt eben unterschiedlich reagierende Menschen: manche werden lustig, wenn sie – zu viel – Alkohol getrunken haben, manche aggressiv, manche wollen es anderweitig wissen (siehe Anjelica + Carlo :grins ) und wiederum andere hundemüde und wollen nur noch schlafen. Und zu letzteren gehöre ich :peinlich

Wow, man merkt, dass Carlo 10 Jahre älter ist als Anjelica. Und auch, dass er schon einige Frauen hatte; er kann sogar in seinem jetzigen Zustand Anjelica´s BH öffnen :grins Und auch, dass er öfter mal einen über den Durst trinkt, wie man so schön sagt, weil er eigentlich immer noch - jedenfalls weitestgehend - Herr seiner Sinne ist. So habe ich jedenfall das Gefühl...

„Maledetta merda“, knurrte er und tastete sich weiter vor.
:lachen: Oh man, Carlo!!! So erotisch das Ganze größtenteils ist, aber auch manchmal wirklich zum Schreien witzig! Carlo schimpft auf italienisch! :lachen

„Oh Gott, ist mir schlecht. Ich muss…“ Hastig schwang sie ihre Beine aus dem Bett. Sie schaffte es gerade noch ins angrenzende Badezimmer, ehe sie sich übergeben musste. Der ganze Inhalt ihres gestrigen Alkoholkonsums ergoss sich in der Toilettenschüssel.
Ohje… :confus3 :kopf: Ja, das kenne ich. Ist zwar schon viele Jahre her, aber war bei mir damals auch so :peinlich

Doch plötzlich stutzte sie, als sie über die Innenseite ihrer Schenkel strich. „Hm, was ist das denn? Irgendwie so…?“ Das richtige Wort wollte ihr nicht einfallen…
OH NEIN!!!! :augen: Ich ahne schreckliches! :kopfschuetteln Lass mich raten: Carlo´s Kondom ist gerissen und deshalb das … an ihren Innenschenkeln! Sie … ist … schwanger!!! :durchdrehen

Carlo denkt inzwischen nach; ergrübelt über die letzte Nacht, über Anjelica, über seine Zukunft… So etwas ist ihm nie bisher mit anderen Frauen passiert, bemerkt er wieder und wieder...
Aber ich hab grad mal wieder bemerkt, dass er wirklich hübsche bernstein-farbene Augen hat! :nicken


Ah, jetzt sind wir wieder zurück in der Gegenwart.


…Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe? Dich immer geliebt habe, obwohl Du mir so wehgetan hast.
Oh, es gibt also noch mehr Rückblicke, noch mehr Wahrheiten! Denn davon weiß ich noch nichts. :schuetteln
Anjelica liebt Carlo mehr, als ich bisher geahnt hatte! Und ich schätze, andersrum ist es wohl genauso. Aber keiner der beiden gibt es dem anderen gegenüber zu. :weinen2

Ach, schaaaaaaaaaaaaade, schon wieder zu Ende!


weiter geht es mit dem 2. Teil des Kapitels. Ich wünsche nun viel Spaß beim Lesen und hoffe, Euch gefällt das Kapitel. Und Astrid, Du weißt Bescheid. Teile es mir mit, wenn sie unangebracht sind.
Also ich muss sagen, das Kapitel war einfach klasse! Fantastisch, genial oder was auch immer! :daumenhoch1 :klatschen1 :klatschen2 Hat mir sehr sehr gut gefallen, liebe Marga! :bravo
Und Bedenken brauchst Du bezüglich der Bilder absolut nicht haben: man hat ja nichts gesehen. Ein bisschen nackte Haut… Na und? Du kannst also getrost das Kapitel genauso lassen, wie es ist. Es war einfach aller erste Sahne, wenn ich das mal so sagen darf. :klatschen2 :herz2
Die Bilder, der Text… Einfach SUPER!!! :daumenhoch1 Danke dafür, liebe Marga! :hug02

Naja, und wie immer, kann ich es jetzt wieder kaum bis zum nächsten Kapitel erwarten und bin tierisch gespannt wie es weiter geht! :klatschen1

LG Astrid :tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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SdV2 - Kommentarbeantwortung

Beitrag von cheli24 » 03.10.2018, 15:27

Hallo Astrid, :winken

nun zu Deinem Kommentar, über den ich mich wieder riesig gefreut habe. Vielen lieben Dank. :bussi2



Simsi68 hat geschrieben:
24.09.2018, 09:59
Hallo Marga! :winken02 :lachen Ich musste schon nach den ersten Sätzen herzlich lachen. Wie tollpatschig und unbeholfen sich Anjelica durch den Alkohol nur bewegt und Carlo… Seine Reaktionen darauf :lachen Kann ich mir schon vorstellen, wenn sie mit den Fingern in seinem Bären-Fell an der Brust hängen bleibt :lachen
Und noch daran zieht. :kopfschuetteln Autsch. Ja, durch den Alkohol war das nicht mehr so einfach. :grins
Simsi68 hat geschrieben:
24.09.2018, 09:59
Naja, es gibt eben unterschiedlich reagierende Menschen: manche werden lustig, wenn sie – zu viel – Alkohol getrunken haben, manche aggressiv, manche wollen es anderweitig wissen (siehe Anjelica + Carlo :grins ) und wiederum andere hundemüde und wollen nur noch schlafen. Und zu letzteren gehöre ich[/color][/b] :peinlich
Also, ich werde lustig und wenn ich wirklich zu viel habe, was schon seit etlichen Jahren nicht mehr vorgekommen ist, dann bekomme ich meinen Moralischen und will eigentlich nur noch meine Ruhe. Ich trinke ganz selten. Wenn ich fahre, sowieso nicht und wenn, dann auch nur in Gesellschaft. Auf unseren Touren Bier, aber auch nicht mehr als zwei, ansonsten Softdrinks. An Silvester eins oder zwei Gläser Sekt, ich werde davon immer müe. Also, Sektfrühstück ist nichts für mich. :lachen
Simsi68 hat geschrieben:
24.09.2018, 09:59
Wow, man merkt, dass Carlo 10 Jahre älter ist als Anjelica. Und auch, dass er schon einige Frauen hatte; er kann sogar in seinem jetzigen Zustand Anjelica´s BH öffnen :grins Und auch, dass er öfter mal einen über den Durst trinkt, wie man so schön sagt, weil er eigentlich immer noch - jedenfalls weitestgehend - Herr seiner Sinne ist. So habe ich jedenfall das Gefühl...

Ja, Carlo ist einiges gewohnt, auch schweren Rotwein. Den trinke ich übrigens nicht mehr, nachdem ich in meiner Sturm- und Drangzeit dreimal böse abgestürzt bin, zweimal davon in Ungarn. Nee, davon bin ich geheilt, keinen Tropfen mehr.
Simsi68 hat geschrieben:
24.09.2018, 09:59
„Maledetta merda“, knurrte er und tastete sich weiter vor. :lachen: Oh man, Carlo!!! So erotisch das Ganze größtenteils ist, aber auch manchmal wirklich zum Schreien witzig! Carlo schimpft auf italienisch! :lachen

Es ist ihm nicht schnell genug gegangen und wenn man dann nicht findet, was man sucht.
:confus3
Simsi68 hat geschrieben:
24.09.2018, 09:59
„Oh Gott, ist mir schlecht. Ich muss…“ Hastig schwang sie ihre Beine aus dem Bett. Sie schaffte es gerade noch ins angrenzende Badezimmer, ehe sie sich übergeben musste. Der ganze Inhalt ihres gestrigen Alkoholkonsums ergoss sich in der Toilettenschüssel.Ohje… :confus3 :kopf: Ja, das kenne ich. Ist zwar schon viele Jahre her, aber war bei mir damals auch so :peinlich

Oh ja, das kenne ich auch. Nur einmal hatte ich es nicht mehr rechtzeitig ins Badezimmer geschafft. Oh Gott, wie peinlich, dabei hatte der Eimer vor dem Bett gestanden. :peinlich Daran will ich mich gar nicht mehr erinnern. Ich war so fertig, war am nächsten Tag nur im Bett gelegen, mir war kotzübel, konnte nichts essen, nichts trinken und habe mich am Abend erst wieder unter die Clique getraut. Wir waren damals zu acht in Siofok am Plattensee, da war ich Anfang/Mitte 20 oder so. Oh man, das werde ich nie vergessen. Solch einen Filmriss hatte ich seitdem nie mehr, mit 19 Jahren hatte ich mal Silvester verschlafen, ich konnte mich nicht einmal mehr an das Feuerwerk erinnern. :confus3 Okay, das reicht jetzt, :lachen ist ja auch schon zig Jahre her und ist nie mehr vorgekommen. Heute kenne ich meine Grenze und weiß, wann ich aufhören muss und genug habe.
Simsi68 hat geschrieben:
24.09.2018, 09:59
Doch plötzlich stutzte sie, als sie über die Innenseite ihrer Schenkel strich. „Hm, was ist das denn? Irgendwie so…?“ Das richtige Wort wollte ihr nicht einfallen…OH NEIN!!!! :augen: Ich ahne schreckliches! :kopfschuetteln Lass mich raten: Carlo´s Kondom ist gerissen und deshalb das … an ihren Innenschenkeln! Sie … ist … schwanger!!! :durchdrehen
Huch, wie kommst Du denn darauf? :augen: Schwanger, mit 16? Oh, das wäre aber sehr übel. Wie hätte sie das ihren Eltern erklären sollen? :augen: Du glaubst also, das Kondom wäre gerissen? Oh je, oh je. Und das ausgerechnet bei Anjelica? Er hatte ja schon so einige... na ja, sagen wir mal Bettgespielinnen, mehr war es eigentlich nicht. Eine richtige Freundin hatte er zuvor nie, bis ihm Anjelica begegnet ist, ein 16-jähriges Schulmädchen aus Appaloosa Plains. :verliebt:
Simsi68 hat geschrieben:
24.09.2018, 09:59
Aber ich hab grad mal wieder bemerkt, dass er wirklich hübsche bernstein-farbene Augen hat! :nicken
Als ich das Spiel zuletzt geladen hatte, um testen zu können, hatte ich meine Package-Dateien vergessen und da waren die Augen nur braun: ein Unterschied wie Tag und Nacht. :augen: Ich hoffe, dass noch alles da ist und dass überhaupt alles gutgegangen ist. Zum Glück habe ich Sims 3, meine ganzen CC, Spielstände usw. sowie meine Stories komplett sichern können. Bei Sims 4 leider nur zur Hälfte und keine Spielstände. :weinen3: Du weißt ja, wie lange das Kopieren auf die externe Festplatte zum größten Teil gedauert hatte und immer wieder abgebrochen wurde. :weinen2 Aber ich warte jetzt einfach ab und dann werde ich weitersehen.
Simsi68 hat geschrieben:
24.09.2018, 09:59
…Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe? Dich immer geliebt habe, obwohl Du mir so wehgetan hast.Oh, es gibt also noch mehr Rückblicke, noch mehr Wahrheiten! Denn davon weiß ich noch nichts. :schuetteln Anjelica liebt Carlo mehr, als ich bisher geahnt hatte! Und ich schätze, andersrum ist es wohl genauso. Aber keiner der beiden gibt es dem anderen gegenüber zu. :weinen2

Wenn sie eins gemeinsam haben, dann ist es ihre tiefe Liebe zueinander. Anjelica ist Carlos große Liebe, sowie auch umgekehrt. Sie sind in all den Jahren nie voneinander losgekommen, obwohl sie die meiste Zeit davon getrennt waren. :weinen2
Simsi68 hat geschrieben:
24.09.2018, 09:59
Also ich muss sagen, das Kapitel war einfach klasse! Fantastisch, genial oder was auch immer! :daumenhoch1 :klatschen1 :klatschen2 Hat mir sehr sehr gut gefallen, liebe Marga! :bravo Und Bedenken brauchst Du bezüglich der Bilder absolut nicht haben: man hat ja nichts gesehen. Ein bisschen nackte Haut… Na und? Du kannst also getrost das Kapitel genauso lassen, wie es ist. Es war einfach aller erste Sahne, wenn ich das mal so sagen darf. :klatschen2 :herz2 Die Bilder, der Text… Einfach SUPER!!! :daumenhoch1 Danke dafür, liebe Marga! :hug02

Vielen Dank, liebe Astrid. Ich hatte aus verschiedenen Perspektiven fotografiert nd darauf geachtet, dass man nichts sieht. Ich habe aber auch Bilder, da sieht man weitaus mehr, wobei ich diesen Mod nicht mehr habe, wo man bei Sims-Männern alles sieht. Ist mir irgendwie abhanden gekommen. Ich weiß auch nicht mehr, wie der heißt. :confus2

Simsi68 hat geschrieben:
24.09.2018, 09:59
Naja, und wie immer, kann ich es jetzt wieder kaum bis zum nächsten Kapitel erwarten und bin tierisch gespannt wie es weiter geht! :klatschen1


Tja, schauen wir mal, wann es weitergeht und ob noch alles vorhanden ist, ob das Spiel wieder normal läuft. Ich hoffe es wirklich. Ich schätze mal, dass ich ihn spätestens am Montag oder Dienstag zurückbekomme, noch vor dem Wochenende glaube ich eher nicht, je nachdem, was dran ist. :cry:

Vielen Dank für Deinen lieben Kommentar, die netten Worte, Dein Lob und auch die Gedanken, die Du Dir gemacht hast. :hug02 Ich habe mich sehr darüber gefreut, liebe Astrid. :bussi2

LG Marga

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SdV2 - in eigener Sache -

Beitrag von cheli24 » 03.10.2018, 15:31

Hallo zusammen, :winken

sollte es Stille Leser geben: ich muss leider aus PC-technischen Gründen eine kleine Zwangspause einlegen. :weinen3: Aber ich hoffe, dass es nicht so lange dauert und ich bald hier weitermachen kann.

Vielen Dank für Euer Verständnis. :hug01


LG cheli24

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SdV2 Es geht bald weiter!

Beitrag von cheli24 » 22.10.2018, 13:07

Hallo zusammen, :winken

oh man, ich habe eine äußerst nervenaufreibende Zeit hinter mir, was Sims betrifft und Sims 3 im Besonderen. :verbeugen

Es war leider die Festplatte, die sich verabschiedet hatte. :weinen3: Zuvor hatte ich meine Sims3-Daten, meine Storys und auch noch einige andere wichtigen Daten auf der externen Festplatte sichern können. :verbeugen Bei Sims 4 ist mir das nur zum Teil gelungen, da das Kopieren sehr mühselig war und auch sehr lange gedauert hatte. Fast drei Tage hatte ich daran gesessen. Aus Angst, die Festplatte könnte ihren Geist völlig aufgeben, habe ich meinen PC schließlich zur Reparatur gebracht. Sie haben dann dort die restlichen Daten zu sichern versucht, ist aber trotzdem einiges verloren gegangen. :weinen3:

Mein PC hat jetzt eine neue Festplatte und ich habe in den letzten zwei Wochen versucht, Sims 3 wieder zum Laufen zu bekommen. Problem Nr. 1 bestand darin, dass ich den Save-Ordner nicht mit rüberkopiert hatte, da sich meine Spielstände in einem Ordner außerhalb des Save-Ordners befinden. Es sind einfach zu viele, um diese alle im Ordner aufzubewahren. Irgendwann würde mein Spiel dann nicht mehr speichern. Ich hatte also einen neuen Ordner generiert und schließlich meinen gesicherten Sims 3-Ordner zurückkopiert. Spiel gestartet, Launcher erschien und ging auch gleich wieder aus. :augen: Zum Einen hatte ich beim Kopieren auf die externe Festplatte vergessen, die Sims2-Packages aus dem Mods-Ordner zu entfernen und zum Anderen eben der fehlende Save-Ordner, da der Launcher anscheinend auf alle Ordner zurückgreift und wenn da einer fehlt… :weinen2 Erst kürzlich hatte ich mit Delphy‘ s Dashboard festgestellt, dass sich unter meinen Package-Dateien einige aus Sims 2 befinden. :augen: Ich muss die mal irgendwann runtergeladen haben und habe dies nicht bemerkt.

Wahrscheinlich ist deshalb auch die ganze Zeit mein Launcher nicht mehr gestartet. Zum Starten hatte ich seitdem immer die Anwendung TS3.exe verwendet und damit den Launcher umgangen. Da hätte ich ehrlich gesagt, mal früher drauf kommen sollen, dann hätte ich mir das wahrscheinlich alles ersparen können.

Problem Nr. 2 war, dass ich mich vor einigen Wochen entschlossen hatte, mein Spiel auf Origin zu aktualisieren (der sogenannte Superpatch 1.69, der Origin automatisch ins Spiel bringt), da es ständig geruckelt hatte und so gut wie nicht mehr spielbar war. Die blödeste Entscheidung, wie ich kurz danach feststellen musste. :weinen3: Somit konnte ich nämlich Sims 3 nicht mehr über TS3.exe starten, sondern nur noch mit dem Launcher, der natürlich nicht gegangen ist. Okay und dann kam eben der Festplattencrash dazu, der dann für den Rest gesorgt hatte. :weinen2

Am Wochenende habe ich nun Nägel mit Köpfen gemacht, nachdem alle Tips und Anregungen, die mir jemand aus einer Fb-Gruppe gegeben hatte, nicht geholfen hatten. :weinen2 Ich habe Sims 3 auf Origin deinstalliert und anhand meiner CD’ s eine Neuinstallation gemacht. Zuerst das Basegame installiert und mit der Spielversion 1.67 gepatcht, dann alle weiteren Addons installiert und schließlich meine Spieldaten wieder in den Ordner geschoben. Mit dem Patch 1.67 umgeht man den Launcher und somit kann ich mein Spiel wieder über TS3.exe starten. :klatschen1 Ich bin überglücklich, dass mein Spiel wieder läuft und ich mit meinen Storys weitermachen kann. :verbeugen Ich hatte ehrlich gesagt keinen Plan, wie es weitergegangen wäre, wenn dies nicht funktioniert hätte. :confus2

Also, um es kurz zu machen. Ein Kapitel habe ich noch, das werde ich zum Wochenende hin posten, danach muss ich einige Bilder machen, da ich zwischen zwei Spielorten hin- und herswitchen werde. Während ich zum einen Spielort alle Bilder habe, fehlen diese mir beim zweiten komplett.

So, nun wisst Ihr Bescheid, warum es so lange gedauert hatte.

LG cheli24

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Re: Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von Simsi68 » 22.10.2018, 17:07

Also Leute...
Wenn ihr DAS hier lest bzw. die ganze Zeit schon "Schatten der Vergangenheit" mitverfolgt...
DAS sollte es euch doch allemal wert sein, sich hier zu registrieren und cheli24 = Marga ein nettes Feedback zu hinterlassen!
So viel Herzblut wie Marga in ihre Geschichten steckt...
Klar, es liegt ihr selbst extrem viel daran, ihre Spiele wieder in Gang zu bringen! Aber das alles sollte euch doch ein Feedback wert sein, oder?!? :hug01

Ich selbst schreibe jetzt hierzu nicht mehr, da ich alles drum herum kenne, sprich von Marga´s Computer-Problemen weiß!

LG eure Simsi68 (Astrid)
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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Re: Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von cheli24 » 23.10.2018, 09:34

Hallo Astrid, :winken

oh, hast Du das so lieb geschrieben. :bussi2 Da wird es einem ganz warm ums Herz, ganz ehrlich. :hug02 Vielen lieben Dank dafür. :herz3

Aber Du hättest an meiner Stelle auch alles versucht, da bin ich mir 100%ig sicher, Astrid. :daumenhoch2 Dazu hängen wir beide zu sehr an unseren Geschichten. Ich habe es oftmals nicht verstanden, wenn ich im Sims3-Forum bei irgendwelchen Storys gelesen habe, alles weg, kann nicht mehr weitermachen und ähnliches. :augen: Nicht immer hatte man gewusst, ob es auch wirklich so war. Irgendwann kam die nächste Fotostory und somit das gleiche Spiel. :roll:

Ich habe mir damals, als ich damit angefangen hatte, geschworen, die Story zu Ende zu posten, egal was kommen würde. Aufgrund dessen war es mir auch sehr wichtig gewesen, einen sauberen Schnitt zu machen, deshalb auch die 2. Staffel. Du weißt ja, dass ich seit 2012 meine Story poste, zunächst die 1. Staffel im Sims3-Forum und später auch hier im Fun-Forum und seit einiger Zeit nur noch hier die 2. Staffel. Mir sind die Charaktere so sehr ans Herz gewachsen, dass ich alles getan hätte, irgendwie weitermachen zu können. Selbst, wenn die Spielstände weg gewesen wären, dann hätte ich meine Sims einfach neu in den Städten platziert. Vorausgesetzt natürlich, dass meine Häuser und Sims nicht verloren gegangen wären, denn dann wäre es sehr schwierig geworden. :confus3

Ich wollte SdV 2 unbedingt weiterposten, schon alleine wegen Dir Astrid, meiner treuesten Leserin, und auch wegen den Stillen Lesern. Ich würde mich aber auch riesig freuen, wenn vielleicht ein oder zwei Dankeklicks kämen oder auch mal ein Kommentar und sich Einige registrieren würden. :klatschen1 Aber man kann es leider nicht ändern, obwohl ich es sehr schade finde. :weinen3:

Wie ich bereits angekündigt hatte, bis spätestens zum Wochenende geht es hier weiter. Vielleicht schaffe ich es sogar unter der Woche.

LG Marga

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Re: SdV 2 - Sehnsucht, die nie vergeht

Beitrag von cheli24 » 28.10.2018, 23:13

Hallo zusammen, :winken

so, endlich kann ich hier wieder weitermachen und ich bin überglücklich, dass wieder alles funktioniert und ich wieder spielen kann. :verbeugen Das Kapitel ist recht kurz und dient nur als Übergang. Dafür werden die nachfolgenden recht lange. Ich werde diese aber wahrscheinlich nicht in einem Stück posten, das würde ansonsten den Rahmen sprengen.

Nun wünsche ich aber viel Spaß beim Lesen und hoffe, Euch gefällt das Kapitel. ;)


LG cheli24 (Marga)



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Kapitel 13 - Ernüchterung -




In der Redaktion war viel los gewesen, so dass die junge Frau und Roberto kaum Zeit hatten, sich zu unterhalten. So sagte er nach Büroschluss nur kurz zu ihr: „Bis nachher, Mandy“ und warf ihr eine Kusshand zu, ehe er nach Hause fuhr.

Gegen halb vier Uhr war die Rothaarige nach Hause gekommen. Sie hatte sich gerade ein wenig frisch gemacht und bequeme Kleidung angezogen, als es auch schon an der Tür klingelte. Rasch ging sie zur Gegensprechanlage und fragte: „Ja, bitte?“

„Ich bin‘ s, Roberto“, erklang es von der anderen Seite.

Sie drückte auf den Türöffner und ließ Roberto herein.

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Der war bepackt wie ein Esel und stellte erst einmal alles auf die Anrichte in die Küche. Dann zog er sie an sich und gab ihr einen langen Kuss, der ihr aber entschieden zu innig war. Als sich seine Hand dann auch noch forsch auf ihren Po legte, während sich die andere unter ihr Top schieben wollte, stieß sie ihn aufgebracht von sich.

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„Spinnst Du!? Lass‘ das Roberto. Ich will das nicht. Wie oft muss ich Dir das noch sagen, bis Du es endlich kapierst? Noch einmal so ein Ding und Du fliegst hochkant raus. Haben wir uns verstanden?“

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Mit hochrotem Kopf sah er sie an und stotterte: „Ent... entschuldige, da... das wollte ich nicht, Mandy. Es tu... tut mi... mir Leid. Aber immer wenn ich in Deiner Nähe bin... Du bist so wunderschön und ich…“ Hilflos brach er ab.

„Ich will das nicht. Wie oft muss ich es Dir noch sagen? Ich will mich nicht kopflos in eine Affäre mit Dir stürzen. Wir haben gesagt, wir wollen es langsam angehen lassen. Das verstehe ich aber nicht darunter, wenn Du mich jedes Mal so überfällst.“

„Okay, Mandy. Ich habe es kapiert. Tut mir Leid. Manchmal geht da mein südamerikanisches Temperament mit mir durch. Es wird nicht mehr vorkommen.“

Sie sah ihn etwas zweifelnd an, nickte aber schließlich. „Okay, dann lass‘ uns nun mit dem Kochen beginnen.“

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Etwa eine halbe Stunde werkelten sie in der Küche, zunächst noch schweigend, doch nach einer Weile plauderten sie schon wieder ungezwungen und machten auch einige Scherze. Es hatte ihr leid getan, ihn so angefahren zu haben, aber sein Annäherungsversuch war zu überraschend gekommen. Sie mochte Roberto, aber mehr als einen lieben Freund konnte sie einfach noch nicht in ihm sehen. Bei ihm war das anscheinend anders, aber sie wollte ihm auch keine falschen Hoffnungen machen.

„Mandy, isst Du Zwiebeln?“, rief Roberto, während er die Zutaten für die Salatsoße in den Mixer gab. Als diese bejahte, schnitt er ein paar Zwiebeln in kleine Stücke und gab diese ebenfalls in das Küchengerät.

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Derweil schnippelte Mandy die Zutaten, die sie zum gegrillten Schafskäse beifügen wollte, den sie im Backofen zubereiten würde.

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Kurze Zeit später nahmen sie an der Theke Platz und ließen sich das leckere Essen und den guten Rotwein schmecken. Anschließend gab es noch frischen Käse, den die Rothaarige auf einem Holzbrett servierte. Dabei unterhielten sie sich eher über Belangloses wie das derzeitige Wetter. Viel wusste sie nicht von dem gut aussehenden jungen Mann. Er war gebürtiger Puerto Ricaner, der aber schon als Sechsjähriger mit seinen Eltern und seinen drei Geschwistern nach Lucky Palms gekommen war. Roberto war ein Computer-Freak und leitete in der Redaktion auch die IT-Abteilung. Da der Zeitungsverlag jedoch nicht allzu groß war, konnte er das spielend mit seinem eigentlichen Aufgabengebiet als Redakteur für Wirtschaft und Soziales miteinander vereinbaren.

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Nachdem sie gegessen hatten, räumten sie das Geschirr in die Spülmaschine und das restliche Essen in den Kühlschrank. Roberto nahm die Flasche Rotwein und stellte sie auf den Wohnzimmertisch ab. Beide nahmen auf dem Sofa Platz und beschlossen, sich einen Spielfilm anzusehen. Überrascht sahen sie sich an, als es kurz darauf klingelte.

„Erwartest Du noch jemanden, Mandy?“

„Nicht, dass ich wüsste. Aber vielleicht ist es meine Nachbarin. Die wollte mir ein Kuchenrezept vorbeibringen.“

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Die junge Frau wollte sich gerade erheben, als plötzlich ihr Handy vibrierte.

Roberto lachte leise auf. „Du scheinst ja heiß begehrt zu sein.“

Mandy sah auf ihr Display. „Es ist Chiara.“ Die Latina war eine gemeinsame Kollegin der Beiden und Mandy mit ihr auch privat befreundet.

Überrascht wies Roberto auf ihr Handy: „Was will sie denn?“

Als es jedoch erneut an der Haustür klingelte, fragte Mandy: „ Könntest Du bitte mal nachschauen? Ich will kurz hören, was los ist. Vielleicht ist es wegen der morgigen Abgabe.“

Während Roberto zur Haustür ging, nahm Mandy das Gespräch entgegen. „Hallo, Chiara. Was gibt es?“, hörte er sie fragen, ehe er die Tür öffnete...


Einige Minuten zuvor



Der Wagen der beiden jungen Männer parkte unweit des Gebäudekomplexes, während Kyle die Adresse auf dem Zettel verglich, den er von Juanita bekommen hatte.

„Das scheint es zu sein. Kommst Du mit Jason oder soll ich alleine gehen?“

„Ich glaube, es ist besser, wenn Du ohne mich gehst. Ich bleibe im Auto sitzen.“

Alleine lief Kyle schließlich auf den Wohnkomplex zu und sah nach oben. Hier wohnt sie also. Ob sie sich überhaupt freut, mich zu sehen? Er verspürte plötzlich einen immensen Druck im Magen und hätte am liebsten wieder kehrt gemacht. Aber nein, rief er sich zur Ordnung. Ich bin hierhergekommen, um sie zu finden und das werde ich jetzt auch tun.

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Die Tür zu dem Gebäude stand offen, als Kyle es betrat. Schnell hatte er herausgefunden, dass sie im obersten Stockwerk wohnte. Er betrat die Fahrstuhlkabine und fuhr nach oben. Als die Kabinentür sich wieder öffnete, trat er heraus und schaute auf den kleinen Zettel in seiner Hand. Appartement Nr. 403. Ah, hier ist eine Tafel, die ungeraden Nummern zeigen nach hinten, die geraden nach vorne. Dann bin ich richtig und muss da vorne durch die Tür. Aufgeregt lief er an den Appartements vorbei, bei denen fast alle Vorhänge zugezogen waren, um deren Bewohner vor allzu neugierigen Blicken zu schützen. Nummer 403 befand sich am anderen Ende des Ganges. Er atmete tief ein, als er vor der Tür stand und betätigte schließlich entschlossen die Klingel.

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Kyle war furchtbar nervös. Die halbe Nacht hatte er sich in Gedanken ausgemalt, wie ihr Wiedersehen wohl verlaufen würde. Mehr als ein halbes Jahr hatten sie sich nicht mehr gesehen. Ob sie sich sehr verändert hatte? Als er hinter der Tür Schritte wahrnahm, atmete er tief durch. Dann öffnete sich die Tür. Aber anstatt Trish, stand ihm ein fremder Mann gegenüber, der ihn misstrauisch und neugierig zugleich beäugte.

„Ja bitte? Kann ich Ihnen irgendwie helfen?“

Nach einem ersten Schock hatte sich Kyle schnell gefasst und fragte mit fester Stimme: „Ist Trish da?“ Nur mit Mühe konnte er dabei seine Eifersucht verbergen und hatte in seiner Aufregung nicht mehr daran gedacht, dass Trish hier unter dem Namen Mandy Newton bekannt war.

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Sein Gegenüber antwortete daher auch prompt: „Hier gibt es keine Trish. Sie müssen sich in der Tür geirrt haben.“

Noch ehe Kyle etwas erwidern konnte, hatte der Latino die Tür schon wieder geschlossen. Während er noch unschlüssig am Eingang wartete, vernahm er innen eine weibliche Stimme. Ob diese zu Trish gehörte? Kyle seufzte auf. Was sollte er jetzt tun? Noch einmal klingeln oder wieder gehen? Aber es gab keinen Zweifel. Er befand sich vor dem richtigen Appartement.

Mandy, die gerade das Gespräch mit der Kollegin beendet hatte, kam auf Roberto zu, um ihn fragend anzuschauen. „Da draußen steht ein Mann, der zu einer Trish will? Ich habe ihm gesagt, dass hier keine Trish wohnt.“

Der jungen Frau war sämtliche Farbe aus dem Gesicht gewichen. Niemand außer ihren Großeltern kannte ihre wahre Identität und sie hatte eine leise Vermutung, wer vor der Tür stehen könnte. Aber woher sollte er ihre Adresse wissen? Ob er Nachforschungen angestellt hatte? Als einflussreicher Geschäftsmann hatte er alle Möglichkeiten dazu. „Ist schon gut. Ich schau' selber mal nach.“

„Wer ist Trish?“, wollte Roberto neugierig wissen.

Doch anstatt ihm zu antworten, sagte sie nur: „Geh‘ bitte schon mal ins Wohnzimmer. Ich komme gleich nach und erkläre Dir dann alles. Es wird nicht lange dauern.“

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Angespannt lauschte Kyle derweil den Schritten, die sich ihm näherten. Er hielt den Atem an, als sich die Tür öffnete und Trish schließlich vor ihm stand. Beide starrten sich an, unfähig auch nur ein Wort verlauten zu lassen. Aus Sekunden wurden Minuten, ohne dass bislang einer etwas gesagt hätte. Sie trug ihre Haare jetzt rot, wie Kyle feststellte. Aber ansonsten hatte sie sich nicht verändert.

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„DU?“, fragte Trish fassungslos, die Carlo vor der Tür vermutet hatte.

„Hallo Trish“, presste er hervor. „Tut mir leid, dass ich Dich gestört habe. Ich sehe schon, ich hätte nicht hierherkommen sollen.“ Bitterkeit breitete sich in seiner Stimme aus.

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„Kyle“, kam es rau aus ihrem Mund. „Wa.... wa... was machst Du hier? Woher weißt Du, wo ich wohne?“

Doch anstatt ihr zu antworten, fragte er nur: „Ist der Typ da drin Dein Freund?“

„Kyle, ich... Du weißt, dass Carlo...“

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Ohne sie zu Ende anzuhören, drehte sich Kyle auf dem Absatz um und lief schnellen Schrittes zum Aufzug, um wieder hinunter zu fahren. Trish war nicht mehr alleine, sie hatte einen Freund! Die Erkenntnis schmerzte ihn mehr, als er es sich eingestehen mochte.

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Mit allem hatte er bei einem Wiedersehen gerechnet. Aber nicht mit der Tatsache, dass sie eventuell in festen Händen sein könnte und ihn längst vergessen hatte. Energisch ließ sich Kyle in den Beifahrersitz fallen und sagte in barschem Ton: „Fahr los, Jason. Ich will weg von hier“, während dieser ihn entgeistert anstarrte.


Trish hatte ihm derweil traurig hinterher gesehen und stand immer noch wie angewurzelt da. Obwohl sie sich immer gewünscht hatte, Kyle irgendwann wiederzusehen, so war sie unfähig gewesen, angemessen zu reagieren. Er hatte müde ausgesehen, aber sein Anblick hatte ihr Herz sofort wieder zum Rasen gebracht. Ob sie es wollte oder nicht, sie liebte Kyle immer noch. Aber es gab kein Zurück mehr, denn offiziell war sie immer noch Carlo' s Ehefrau.

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Nach endlosen Minuten ging sie schließlich wieder in die Wohnung zurück. Als Roberto fragte, wer der Fremde gewesen wäre, murmelte sie nur: „Ein Bekannter.“

Doch Roberto ließ nicht locker: „Und wer ist Trish? Er hat Dich Trish genannt, Mandy. Willst Du mir nicht endlich sagen, wer Du wirklich bist? Anscheinend ist Mandy Newton nicht Dein richtiger Name. Oder?“

Trish sah ih an und antwortete leise: „Nein. Ich heiße Trish Hud... Vincenti und komme aus Bridgeport.“

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„Bridgeport an der Ostküste?“

Trish nickte. „Ja.“

„Und warum bist Du dort weg gegangen? War er der Grund?“ Trish schaute zur Seite und wollte ihm gerade antworten, als es erneut klingelte. „Na, Dein Bekannter scheint aber sehr hartnäckig zu sein. Soll ich vielleicht...?“

„Nein, lass'. Ich geh' schon.“

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Sie öffnete die Tür und starrte überrascht den jungen Mann an. „Jason? Was machst Du denn hier? Ist irgendetwas passiert, war Kyle deshalb da? Ist vielleicht etwas mit Anna? Ich hätte sie längst einmal anrufen sollen.“ Ihr schlechtes Gewissen zeichnete sich in ihrem Gesicht ab.

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„Anna? Nein, wie kommst Du denn darauf? Ich habe Kyle hierher begleitet. Trish, ich weiß nicht, was zwischen Euch beiden gerade vorgefallen ist. Seit zwei Tagen suchen wir halb Lucky Palms nach Dir ab. Kyle hatte mir keine Ruhe mehr gelassen, er wollte Dich unbedingt finden. Denke jetzt nur nicht, dass ich hier unverrichteter Dinge abziehe. Sprecht Euch endlich aus.“

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„Warum sucht er nach mir? Weiß seine Verlobte davon?“, kam es bitter über ihre Lippen.

Erstaunt sah Jason sie an: „Welche Verlobte? Hör‘ zu. Kyle hat mir erzählt, was passiert ist. Glaube mir, wenn er verlobt wäre, dann hätte er mir das gesagt. Mensch, macht es Euch doch selbst nicht so schwer. Kyle liebt Dich, er war verrückt vor Sorge, als er von Deinem Verschwinden erfahren hatte.“

„Aber die Frau in seiner Wohnung hat mir erzählt, sie sei mit ihm verlobt und würde ein Kind von ihm erwarten.“

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„Also, erstens ist Charlene ganz gewiss nicht mit Kyle verlobt und zweitens war er bestimmt nicht mir ihr im Bett. Wenn sie wirklich schwanger ist, dann garantiert nicht von Kyle. Sie hat Dich belogen, Trish. Komm‘ mit runter. Kyle sitzt im Auto, Du kannst ihn gerne fragen.“

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Doch Trish schüttelte den Kopf: „Nein, das kann ich nicht.“

Ungeduldig sah Jason Trish an und nahm sie schließlich in die Arme: „Hör‘ zu, Trish. Kyle fliegt morgen Mittag zurück nach Bridgeport. Um neun Uhr sind wir bei Deinen Großeltern, um uns zu verabschieden. Wenn er Dir noch irgendetwas bedeuten sollte, dann komm‘ morgen vorbei. Bitte, Trish. Mach‘ Dir doch selbst nichts vor, Du liebst ihn doch immer noch.“

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Trish lehnte ihren Kopf an Jasons Schulter und schluchzte leise. Jason ließ sie gewährend und wartete, bis sie sich beruhigt hatte. Dann hob er ihr Kinn an, sah ihr lächelnd in die Augen und sagte: „Ich hoffe, Dich morgen bei Deinen Großeltern zu sehen.“ Er gab ihr einen Kuss auf die Wange, ehe er sich abwandte und zum Fahrstuhl ging.


Eifersüchtig hatte Roberto derweil das Gespräch hinter der Tür mitverfolgt. So schnell würde er nicht aufgeben. Er wollte Mandy oder wie auch immer sie nun hieß und sie ihn auch, das wusste er. Leise ging er ins Wohnzimmer zurück, um wieder auf der Couch Platz zu nehmen. Als Trish herein kam, bat er sie, sich neben ihn zu setzen und den Film weiter zu schauen, den sie gerade laufen hatten. Liebend gerne wäre sie jetzt alleine gewesen. Aber das wäre Roberto gegenüber unhöflich. So setzte sie sich schweigend neben ihn und starrte ins Fernsehen, ohne etwas von dem Film mitzubekommen. Im Unterbewusstsein registrierte sie, wie Roberto den Arm um ihre Schulter legte und sie an sich zog. Sie ließ ihn gewähren.

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Er legte seine Lippen auf ihren Nacken und ließ seine Zunge zu ihrem Ohr gleiten. Augenblicklich spürte er, wie sich Trish versteifte. Aber diesmal würde er nicht aufhören. Er stieg über sie hinweg und drückte sie nach unten, während er sich auf sie legte und seine Hand sich unter ihr Top schob.

„Was tust Du da, Roberto? Hör' sofort auf. Ich will das nicht“, fuhr sie ihn aufgebracht an.

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Sie versuchte, ihn von sich zu stoßen, doch das heizte Robertos Stimmung nur noch mehr an. Während er ihr mit der einen Hand den Reißverschluss ihrer Hotpants öffnete, zog er mit der anderen Hand ihre Arme nach oben und umklammerte ihre Handgelenke mit festem Griff, ehe er sie besitzergreifend küsste. Er schob seine Zunge in ihren Mund und stieß ihre Beine auseinander, während er hastig seine Hose öffnete und ihr die Hotpants herunterziehen wollte.

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Trish wehrte sich nach allen Kräften und keuchte verzweifelt: „Nein, nicht, hör‘ sofort auf, Roberto. Ich will das nicht. Du tust mir weh. Lass' mich los.“

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Nachdem er jedoch keine Anstalten machte, von ihr zu lassen, hob sie ihr Knie so weit sie konnte nach oben und trat ihn mit aller Kraft in den Unterleib. Roberto fiel über die Sofakante und schrie schmerzhaft auf: „Was soll das, Mandy? Ich dachte… Du willst es auch…“

Hastig sprang Trish vom Sofa herunter und schrie Roberto an, der sich gerade wieder aufgerappelt hatte: „Bist Du wahnsinnig geworden, Du Idiot? Was zum Teufel versteht Ihr Männer eigentlich unter einem „Nein“? Sag‘ s mir. Wollt Ihr es nicht verstehen oder glaubt Ihr, wenn eine Frau „Nein“ ruft, dann meint sie „Ja“? Mach‘ und pack‘ Deine Sachen, Roberto und verschwinde von hier oder ich rufe die Polizei.“

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„Aber Mandy. Ich liebe Dich, Du…“

„RAUS! Verschwinde.“

Wütend und zornig stand sie vor ihm, während er zerknirscht beteuerte: „Mandy, es tut mir Leid. Das wollte ich nicht.“

Aufgebracht unterbrach sie ihn. „Was wolltest Du nicht? Hä? Du wolltest mich vergewaltigen, Du Arschloch.“

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Noch ehe er sich versah, gab sie ihm eine schallende Ohrfeige und schrie wutentbrannt: „Hau endlich ab, Roberto und wage Dich nie mehr in meine Nähe.“

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Wütend stieß sie ihn zur Tür hinaus und warf seinen Rucksack hinterher, ehe sie sie mit einem heftigen Knall die Tür hinter sich zuschlug. Zitternd lief sie ins Wohnzimmer zurück und schlug weinend die Hände vors Gesicht. Zu deutlich war noch die Erinnerung an Carlo' s Attacke gewesen, als er gegen ihren Willen mit ihr schlafen wollte und an das, was sie mit Luke erlebt hatte.

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Es war schon spät am Abend, als Trish endlich in der Lage war, die Küche aufzuräumen. Nach Roberto' s Übergriff hatte sie sich weinend ins Bett gelegt und eins, zwei Stunden geschlafen. Nachdem in der Küche alles aufgeräumt war, ging sie ins Wohnzimmer, um die Kissen wieder ordentlich aufs Sofa zu legen. Anschließend begab sie sich zu Bett. In der Nacht fasste sie den Entschluss, am Vormittag zu ihren Großeltern zu fahren, um dort Kyle und Jason zu treffen und sich anzuhören, was er ihr zu sagen hatte. Sie wollte nicht mehr davon laufen.

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Kapitel 14 folgt...

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Re: Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von Simsi68 » 30.10.2018, 09:44

Hallo Marga! :winken02

Juhuuu, es geht schon weiter *freu*

Aber noch kurz zu Deiner Kommentar-Beantwortung davor:

Aber Du hättest an meiner Stelle auch alles versucht, da bin ich mir 100%ig sicher, Astrid. Dazu hängen wir beide zu sehr an unseren Geschichten.
Ja, da hast Du allerdings recht. Das hätte ich mit Sicherheit auch getan. :nicken
Ich habe es oftmals nicht verstanden, wenn ich im Sims3-Forum bei irgendwelchen Storys gelesen habe, alles weg, kann nicht mehr weitermachen und ähnliches. Nicht immer hatte man gewusst, ob es auch wirklich so war. Irgendwann kam die nächste Fotostory und somit das gleiche Spiel.
Da ging´s mir auch einige Male so; hab mich auch oft darüber geärgert. :bestrafen: Und dazu kann ich nur sagen: ich hasse das auch! :schimpfen
Du weißt ja, dass ich seit 2012 meine Story poste, zunächst die 1. Staffel im Sims3-Forum und später auch hier im Fun-Forum und seit einiger Zeit nur noch hier die 2. Staffel.
Ja, und ich bin froh, dass Du das weiter durchziehst, obwohl eigentlich – und leider – nur ICH aktiv hier lese.
Seit 2012… Ja, das ist schon der Wahnsinn. So geht´s mir mit „Ich bin ich“; an der arbeite ich bereits seit Oktober 2013.


So, jetzt zu Deinem Kapitel:

so, endlich kann ich hier wieder weitermachen und ich bin überglücklich, dass wieder alles funktioniert und ich wieder spielen kann.

Ja, und ich bin ebenso froh: für Dich, mit Dir, und dass es weiter gehen kann mit dieser Geschichte! :klatschen1


Oh oooooh, Roberto…. Ja, da muss echt mal Klartext mit dem guten Mann gesprochen werden, was die junge Frau – Trish – ja auch aufgebracht tut, weil sie das nicht so schnell will. Verständlich!
Na, gut sieht er ja schon aus, der Roberto, aber das Aussehen ist eben nicht alles. Und Trish hat eben Kyle noch lange nicht vergessen. Sie hängt immer noch an ihm; tief in ihrem Herzen ist immer noch Kyle und deshalb findet Roberto dort auch keinen Platz. Nur als Freund; mehr nicht.


Ooooooh, was bin ich aufgeregt!!! Kyle ist da! Er hat an der Tür geläutet! :freu2
Nach einigem hin und her stehen sie sich endlich nach langer Zeit wieder gegenüber.
Aber... Oh nein!!! So hatte ich mir ihr Wiedersehen aber nicht vorgestellt! :kopf: Und die beiden mit Sicherheit auch nicht! :weinen2
Armer Kyle! Da nimmt er solche Strapazen auf sich, um dann bitter enttäuscht wieder abzuziehen. :weinen3:
Aaaah, jetzt ist Jason an der Reihe. So schnell gibt er nicht auf! Und recht hat er! :nicken
Ok, Kyle war im Moment zu verbittert, um irgendwie anders reagieren zu können.

Uff, und dann Roberto´s „Überfall“! Man man man… Der kapiert´s wo nie!!! :kopfschuetteln Wie oft hatte Trish ihm schon gesagt, dass er das lassen soll, dass sie es langsam mit ihm angehen will!!! Tja, nun hat er den Salat, denn jetzt fliegt er raus aus Trish´s Wohnung, nach einer saftigen Ohrfeige. :aetsch

JAAAAAAAAAA, und schließlich im Bett liegen beschließt sie, am nächsten Tag Kyle und Jason bei ihren Großeltern zu treffen! Trish, du wirst es sicher nicht bereuen!!! :klatschen2 :klatschen1


Uff, das war wieder ein tolles Kapitel, das es wirklich in sich hatte. Zwar voller Aufregungen und realtiv, aber trotzdem… Text wieder super geschrieben und die Bilder hätten wieder besser nicht sein können! :daumenhoch1
Danke dafür, liebe Marga! :hug02
Naja, und wie immer, kann ich es kaum bis zum nächsten Kapitel erwarten und bin tierisch gespannt wie es weiter geht! :klatschen1


LG Astrid :tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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SdV2 Kommentarbeantwortung

Beitrag von cheli24 » 05.11.2018, 00:07

Hallo Astrid, :winken

bevor im Anschluss gleich das nächste Kapitel folgt, erst noch zu Deinem Kommentar, über den ich mich wieder riesig gefreut habe, liebe Astrid. :hug02
Simsi68 hat geschrieben:
30.10.2018, 09:44
Hallo Marga! :winken02
Du weißt ja, dass ich seit 2012 meine Story poste, zunächst die 1. Staffel im Sims3-Forum und später auch hier im Fun-Forum und seit einiger Zeit nur noch hier die 2. Staffel.
Ja, und ich bin froh, dass Du das weiter durchziehst, obwohl eigentlich – und leider – nur ICH aktiv hier lese. Seit 2012… Ja, das ist schon der Wahnsinn. So geht´s mir mit „Ich bin ich“; an der arbeite ich bereits seit Oktober 2013.

Ja, da hast Du Recht. Anscheinend mag keiner kommentieren. :weinen3: Ist schade, aber nun ja, kann man leider nicht ändern. Was, auch schon seit fünf Jahren "Ich bin ich"? :augen: Wow, das hätte ich jetzt auch nicht gedacht. :kopfschuetteln Wahnsinn, wie doch die Zeit vergeht. In drei Jahren können wir Zehnjähriges feiern. :grins Oh man.
Simsi68 hat geschrieben:
30.10.2018, 09:44
Ja, und ich bin ebenso froh: für Dich, mit Dir, und dass es weiter gehen kann mit dieser Geschichte! :klatschen1

Ja und ich erst. Ich hatte keinen Plan, wie es weitergegangen wäre. :confus3 Jetzt beim Bilder machen ist mir wieder bewusst geworden, wie sehr ich an dieser Story hänge und deshalb auch unbedingt die FS in Tagebuchform weiterführen möchte. :nicken
Simsi68 hat geschrieben:
30.10.2018, 09:44
Oh oooooh, Roberto…. Ja, da muss echt mal Klartext mit dem guten Mann gesprochen werden, was die junge Frau – Trish – ja auch aufgebracht tut, weil sie das nicht so schnell will. Verständlich!

Da hast Du Recht. Manche verstehen es einfach nicht und es ist ja auch nicht das erste Mal, dass er sie so überfällt. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, ob ich ihn an Trish' s Stelle zu mir nach Hause eingeladen hätte. Wohl eher nicht. :kopf:
Simsi68 hat geschrieben:
30.10.2018, 09:44
Na, gut sieht er ja schon aus, der Roberto, aber das Aussehen ist eben nicht alles. Und Trish hat eben Kyle noch lange nicht vergessen. Sie hängt immer noch an ihm; tief in ihrem Herzen ist immer noch Kyle und deshalb findet Roberto dort auch keinen Platz. Nur als Freund; mehr nicht.

Richtig, Aussehen ist nicht alles. Vielleicht, wenn es Kyle nicht gäbe, dann könnte sie sich eventuell mehr mit Roberto vorstellen. Aber so... Die Frage ist nur, ob sich Roberto mit der Rolle des guten Freundes zufrieden gibt. Das glaube ich leider nicht. :kopfschuetteln
Simsi68 hat geschrieben:
30.10.2018, 09:44
Ooooooh, was bin ich aufgeregt!!! Kyle ist da! Er hat an der Tür geläutet! :freu2 Nach einigem hin und her stehen sie sich endlich nach langer Zeit wieder gegenüber.Aber... Oh nein!!! So hatte ich mir ihr Wiedersehen aber nicht vorgestellt! :kopf: Und die beiden mit Sicherheit auch nicht! :weinen2

Ja, ich weiß. Das war gemein von mir. Aber sie haben sich ein halbes Jahr nicht gesehen, ihr letztes Treffen ist Kyle nicht in guter Erinnerung geblieben. Sie hatte ihn belogen, ihm nicht vertraut und ist dann einfach auf und davon. Das alles wird Trish im Kopf herumgegangen sein und deshalb gab es eben kein freudiges Wiedersehen. So leid es mir auch tut, es hätte nicht gepasst.
Simsi68 hat geschrieben:
30.10.2018, 09:44
Armer Kyle! Da nimmt er solche Strapazen auf sich, um dann bitter enttäuscht wieder abzuziehen. :weinen3: Aaaah, jetzt ist Jason an der Reihe. So schnell gibt er nicht auf! Und recht hat er! :nicken Ok, Kyle war im Moment zu verbittert, um irgendwie anders reagieren zu können.

Sie waren beide überrascht und für Kyle war es natürlich ein Schlag ins Gesicht, einem fremden Mann gegenüberzustehen. :augen: Das zeigt ihm doch, dass Trish ihn längst vergessen hat. Zumindest glaubt er das. Aber vielleicht ist Jason der rettende Anker. Mal schauen, wie es weitergeht.
Simsi68 hat geschrieben:
30.10.2018, 09:44
Uff, und dann Roberto´s „Überfall“! Man man man… Der kapiert´s wo nie!!! :kopfschuetteln Wie oft hatte Trish ihm schon gesagt, dass er das lassen soll, dass sie es langsam mit ihm angehen will!!! Tja, nun hat er den Salat, denn jetzt fliegt er raus aus Trish´s Wohnung, nach einer saftigen Ohrfeige. :aetsch


Na ja, das war schon fast eine versuchte Vergewaltigung, was Roberto da angestellt hatte. Er wollte sie in diesem Moment und es hatte ihn keineswegs interessiert, dass sie sich dagegen gewehrt hatte. :schimpfen Er kann froh sein, dass sie ihn nicht angezeigt hat, wobei das wahrscheinlich auch nicht so einfach gewesen wäre. Sie hatte ihn freiwillig in die Wohnung gelassen, die beiden sind nicht nur Kollegen, sondern auch privat miteinander befreundet. Das wäre schwierig geworden, letztendlich hätte vielleicht auch Aussage gegen Aussage gestanden. Ich denke, mit einer Ohrfeige und einem Rausschmiss ist Roberto noch glimpflich davon gekommen.
Simsi68 hat geschrieben:
30.10.2018, 09:44
JAAAAAAAAAA, und schließlich im Bett liegen beschließt sie, am nächsten Tag Kyle und Jason bei ihren Großeltern zu treffen! Trish, du wirst es sicher nicht bereuen!!! :klatschen2 :klatschen1

Bist Du Dir sicher? :sittich Na ja, schau' n wir mal.
Simsi68 hat geschrieben:
30.10.2018, 09:44
Uff, das war wieder ein tolles Kapitel, das es wirklich in sich hatte. Zwar voller Aufregungen und realtiv, aber trotzdem… Text wieder super geschrieben und die Bilder hätten wieder besser nicht sein können! :daumenhoch1Danke dafür, liebe Marga! :hug02 Naja, und wie immer, kann ich es kaum bis zum nächsten Kapitel erwarten und bin tierisch gespannt wie es weiter geht! :klatschen1


Es freut mich sehr, dass es Dir wieder gefallen hat, liebe Astrid. :hug02

Vielen Dank für Deinen Kommentar, die netten Worte, Dein Lob und auch die Gedanken, die Du Dir immer wieder machst. Ich habe mich sehr darüber gefreut. :bussi2


So und gleich im Anschluss geht es mit einem neuen Kapitel weiter.


LG Marga

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Re: SdV2 - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von cheli24 » 05.11.2018, 00:11

Die Kommentarbeantwortung befindet sich einen Post davor!




Hallo zusammen, :winken

tataaaa, seit 2012 schreibe ich an dieser Geschichte und habe seitdem darauf hingearbeitet, endlich ein lang gehütetes Geheimnis zu lüften, das einen wichtigen Teil der Story ausmacht. Vielleicht haben es einige geahnt, könnte gut möglich sein. Das Kapitel in einem Stück zu posten, würde den Rahmen sprengen, da es fast 200 Bilder beinhaltet, genaue Zahlen kann ich jetzt gar nicht nennen. Aus dem Grund werde ich es in vier Teilen posten und es springt in zwei Spielorten hin und her.

Ich wünsche nun viel Spaß beim Lesen und hoffe, Euch gefällt das Kapitel, das mir persönlich sehr am Herzen liegt.


LG cheli24 (Marga)






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Kapitel 14 - Wenn Dein Leben auf einer Lüge basiert - Teil 1





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Anjelica hatte in der Nacht schlecht geschlafen und war mit Magenschmerzen aufgewacht. Nach einem ausgiebigen Schaumbad hatte sie sich eine Kanne Tee und leichte Kost aufs Zimmer bringen lassen. Sie hatte sich danach aber nicht wesentlich besser gefühlt, so dass die Beschwerden wohl eher an dem bevorstehenden Treffen mit Carlo lagen.

Als sie am gestrigen Nachmittag am Flughafen angekommen war, hatte sie sich gleich ins Hotel fahren lassen. Nachdem sie ihre Tasche notdürftig ausgepackt hatte, war sie ein wenig spazieren gegangen. Die beiden hochgewachsenen jungen Männer, die wie Bodyguards ausgesehen hatten, waren ihr dabei sofort aufgefallen. Auch wenn sie sich diskret verhalten hatten, so kannte Anjelica die Vorgehensweise einer Observation und vermutete Carlo dahinter. Er konnte es einfach nicht lassen.

Anjelica seufzte auf, während sie noch einmal einen Blick in den Spiegel warf. Äußerlich sah man ihr die Anspannung nicht an, aber innerlich zitterte sie vor der Aussprache und dem Wiedersehen mit Carlo.

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Als sie vor knapp einem halben Jahr in ihr altes Leben nach London zurückgekehrt war, hatte sie nicht damit gerechnet, Carlo so schnell wiederzusehen. Ich hatte Dich für immer aus meinem Gedächtnis streichen wollen und wollte Dich einfach nur noch vergessen. Ich muss endlich von Dir loskommen, auch wenn ich Dich liebe. Aber Du und ich, wir werden nie eine gemeinsame Zukunft haben. Das hatten wir damals nicht und jetzt auch nicht. Es ist vorbei, Carlo. Diesmal werden sich unsere Wege für immer trennen. Das Vibrieren ihres Handys riss sie aus ihren Gedanken. Sie warf einen Blick aufs Display.

Carlo!

Anjelica zögerte kurz, ehe sie das Gespräch annahm. „Carlo?“

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„Hallo, Jelica. Ich wollte Dir nur mitteilen, dass mein Chauffeur Dich gegen 12 Uhr abholt. Es ist doch einfacher, als mit dem Taxi zu fahren.“

„Okay, Dankeschön. Ist sonst noch etwas?“

„Nein. Du hattest es ja anscheinend nicht für notwendig befunden, mir Bescheid zu geben, dass Du gut angekommen bist.“

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Anjelica ging auf den Vorwurf nicht ein und fragte anstattdessen: „Wozu? Das hattest Du doch gewusst und außerdem werden es Dir Deine Bodyguards bestimmt mitgeteilt haben.“

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Carlo seufzte auf und verabschiedete sich mit den Worten: „Dann bis später.“

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Noch ehe sie etwas darauf erwidern konnte, hatte er das Gespräch auch schon beendet. Anjelica ahnte, dass sie ihn verärgert hatte, aber es war ihr relativ egal. Sie schloss die Augen, während ihr Magen schon wieder leicht rebellierte. Wenn es doch nur schon vorbei wäre und ich wieder nach London zurückfliegen könnte. Ich werde keinen Tag länger als notwendig hier bleiben. Ich muss nur noch diesen einen Tag hinter mich bringen und dann werde ich nach Lucky Palms runter fliegen und mit Trish sprechen. Ich wollte, sie hätte es von mir erfahren und nicht von ihren Großeltern. Wahrscheinlich wird sie mich verachten und möglicherweise werde ich sie verlieren und diesmal für immer.

Tränen schossen ihr in die Augen und auf einmal hörte sie sich wieder jene verhängnisvollen Worte sprechen, die so viele Jahre zurücklagen: „Mama geht für eine Weile weg, mein Schatz... Vergiss‘ nie, dass ich Dich sehr sehr lieb habe.“ Zweimal war einmal zu viel gewesen. Sie seufzte auf. Wie lang ist „eine Weile“? Wie viel Zeit kann dazwischen liegen? Tage, Wochen, Monate, Jahre... Jahrzehnte?

Anjelica hatte nicht ahnen können, dass mit ihrer Anwesenheit etwas ins Rollen kommen würde, das sich nicht mehr aufhalten ließ.


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Die Begrüßung zwischen Anjelica und Carlo war recht kühl ausgefallen. Er war immer noch leicht verärgert, dass sie sich nicht nach ihrer Ankunft gemeldet hatte. Auch sein Angebot, während ihres Aufenthaltes in seinem Haus zu übernachten, hatte sie ausgeschlagen und stattdessen in einem der renommiertesten Stadthotels eingecheckt, was Carlo ein Dorn im Auge gewesen war. Er hatte Angst um sie und es ärgerte ihn maßlos, dass Anjelica die drohende Gefahr einfach nicht erkennen wollte. Immerhin hatte man in Monte Vista auf sie geschossen. Nur einige Zentimeter höher und sie wäre tot gewesen. Noch immer wusste er nicht, wo sich Enzo DeMarco derzeit aufhielt. Er war zwar offensichtlich nicht in der Stadt, aber er konnte jederzeit einen Killer beauftragen, Anjelica aus dem Wege zu räumen. Aus dem Grund hatte Carlo zwei seiner Bodyguards während ihres Auftenhaltes mit deren Beschattung beauftragt. Zumindest, solange sie sich außerhalb des Hotels aufhielt.

Das Treffen hatten sie für den heutigen Tag um 13 Uhr vereinbart. Anjelica war wie immer pünktlich erschienen. Sie hasste Unpünktlichkeit. Es hatte Carlo schier den Atem geraubt, als sie ihm gegenüber gestanden hatte. Sie war noch immer eine sehr attraktive Frau und schien die Nachwirkungen des Attentats gut überstanden zu haben. Warum hatte er sie damals nur gehen lassen? Ein ums andere Male hatte er sich diese Frage gestellt und sie nie beantworten können. Er hätte um seine große Liebe kämpfen müssen. Aber er hatte den einfachen und bequemeren Weg eingeschlagen. Feigling, hatte Franco ihn damals genannt und er hatte Recht damit behalten. Müde schloss Carlo seine Augen.

„Onkel Carlo?“, riss Fabio ihn aus seinen Gedanken, der etwas irritiert von Carlo auf Anjelica sah, die nervös ihre Finger knetete. Sein Onkel hatte nicht erwähnt, dass Trish‘ s Mutter anwesend sein würde. Was wollte sie überhaupt hier? War vielleicht irgendetwas mit Trish? Wo war sie eigentlich? Er hatte damit gerechnet, sie im Hause anzutreffen. Aber sowie es schien, war sie noch nicht da. Vielleicht noch arbeiten? Leider hatte er in Starlight Shores keine Zeit gefunden, sie auch nur einmal anzurufen, da Julie und er fast in Arbeit erstickt waren. Selbst an den Wochenenden hatten sie rund um die Uhr gearbeitet.

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Eine innere Unruhe befiel Fabio plötzlich und er spürte sein Herz laut pochen. Warum war er auf einmal so nervös und wich ständig dem Blick Trish' s Mum aus, wenn sie ihn ansah? Er konnte es sich nicht erklären.



Eine Stunde zuvor in Lucky Palms



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Schon jetzt zeigte das Barometer fast 30 Grad, die Luft war trocken und flirrend heiß, kein Wölkchen zeigte sich am Himmel, als Trish gegen 9 Uhr im Hause der Moreno' s angekommen war.

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„Guten Morgen Grandma.“ Mit einer liebevollen Umarmung begrüßte Trish ihre Großmutter.

„Guten Morgen, mein Schatz. Schön, dass Du gekommen bist. Hübsch siehst Du aus. Komm‘ lass‘ uns ins Wohnzimmer reingehen, dort ist es angenehm kühl.“

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„Hast Du Deinen Wagen an der Hauswand geparkt? Dort ist es schattiger“, fragte Ricardo seine Enkelin, ehe er sie an sich zog, um sie zu begrüßen.

„Ja, habe ich, Grandpa. Schön, Dich zu sehen.“

Es hatte Juanita und Ricardo seinerzeit schier das Herz zerrissen, ihre Enkeltochter nach der Scheidung nicht mehr sehen zu dürfen. Erst durch Maureen, Trish' s Stiefmutter, war der Kontakt zu den Hudson' s wieder zustande gekommen.

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Trish ging mit ihren Großeltern durch den Flur, der ins Wohnzimmer führte, in dem bereits Jason und Kyle warteten. Nach einer Umarmung mit Jason und einem kurzen Kopfnicken mit Kyle, nahm sie zwischen Ricardo und Juanita Platz. Trish vermied dabei jeglichen Augenkontakt mit Kyle, der sie immerzu ansah.

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Schließlich nahm Juanita das Gespräch auf und sah ihrer Enkelin dabei fest in die Augen: „Trish, ich wollte, dass Du herkommst, da wir etwas Wichtiges mit Dir besprechen müssen.“

„Was ist los, Grandma? Warum sollte ich herkommen und warum sind die Beiden dabei?“, wies sie mit ihrer Hand auf Kyle und Jason.

Juanita seufzte tief auf, ehe sie fortfuhr: „Mein Schatz, was ich Dir jetzt sagen werde, fällt mir nicht leicht. Das kannst Du mir glauben. Eigentlich hättest Du es von Deiner Mutter erfahren müssen. Ich werde ihr nie verzeihen können, dass sie Dich all die Jahre im Ungewissen gelassen hatte.“

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Unruhig sah Trish zwischen ihren Großeltern hin und her. „Grandma, was soll das? Was hätte ich erfahren müssen? Was ist denn passiert?“

Müde schloss Juanita ihre Augen ehe sie sagte: „Es war vor fast einunddreißig Jahren. Wie immer sind wir in den Ferien in die Heimat Deines Grandpas geflogen.“

„Ich weiß, dass Ihr oft in Italien ward. Das hatte mir Anjelica erzählt.“

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Juanita nickte. „In jenem Jahr waren wir in Monte Vista.“

„Monte Vista?“, fragte Trish überrascht. „Hm, darüber hatte sie kein Wort verloren. Aber ich hatte geahnt, dass sie die Stadt kennen musste.“

„Bitte, nun unterbrich mich nicht immer, mein Schatz. Sonst verliere ich den Faden.“

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„Entschuldige, Grandma“, meinte Trish zerknirscht, während Juanita zu erzählen begann...

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Derweil rutschte Fabio ungeduldig auf seinem Sitz hin und her. „Also, was war jetzt so wichtig, dass es keinen Aufschub geduldet hatte?“ Er klang recht ungeduldig und hatte eigens wegen Carlo' s Anruf am vorgestrigen Tag das Essen bei seinen Schwiegereltern unterbrochen. Erst vor zwei Tagen war er zusammen mit Julie nach fast halbjährigen Aufenthalt aus Starlight Shores wieder zurückgekehrt. Carlo hatte ihn zurückbeordert, da die Geschäftsbücher endlich wieder im Reinen waren und der neue Mann an der Spitze hervorragend von Fabio eingearbeitet worden war. Nun saß er seinem Onkel schon seit mehr als zehn Minuten gegenüber, ohne erfahren zu haben, warum er so schnell zu ihm kommen sollte.

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Er sah abwartend auf Carlo, der neben Anjelica saß und fahrig an dem Kragen seines Polohemdes zupfte. „Also, was ist jetzt? Was wolltest Du mir mitteilen, Onkel Carlo?“ Fragend sah er ihn an.

Carlo holte noch einmal tief Luft, ehe er sagte: „Fabio, es fällt mir nicht leicht, Dir das zu sagen und es gibt auch keine Entschuldigung hierfür, dass ich so lange damit gewartet habe. Aber eins musst Du mir glauben, ich liebe Dich, Fabio. Daran wird sich auch nie etwas ändern.“

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Dieser hatte bei Carlo‘ s Worten seine Stirn ein wenig in Falten gezogen. Ein Zeichen dafür, dass er beunruhigt war. Carlo räusperte sich und fuhr fort: „Es fällt mir schwer, weil ich nicht weiß, wo ich anfangen soll.“

Verwirrt sah Fabio auf Anjelica, die Carlo‘ s Hand ergriffen hatte und sie drückte... Was hatte das alles zu bedeuten?

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„Jetzt sag‘ schon endlich, was los ist“, drängte dieser ungeduldig.

Anjelica nickte Carlo aufmunternd zu, während dieser schließlich nach einem langen Seufzer begann: „Fabio, Deine Eltern sind nicht bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Den hat es nie gegeben.“

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Fabio schoss wie von einer Tarantel gestochen in die Höhe: „WAS? Sie sind nicht tot?“, keuchte er fassungslos.

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„Nein“, schüttelte Carlo den Kopf. „Bitte, setz' Dich wieder.“

Nur widerwillig nahm Fabio auf dem Sofa Platz, ehe er nachhakte: „Aber wo sind sie dann, wenn sie nicht tot sind? Wollten sie mich nicht? Haben sie mich zur Adoption freigegeben?“ Ungeduldig fuhr er Carlo an: „Jetzt sag‘ schon endlich! Wo sind meine Eltern? Hast Du sie umbringen lassen?“

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Carlo starrte den jungen Mann entsetzt an. „Fabio! Um Himmels Willen, nein. Wie kommst Du denn auf diese absurde Idee?“

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„Was ist dann passiert?“

Da Carlo keine Antwort gab, ergriff Anjelica das Wort und sagte leise: „Ich war gerade sechzehn geworden, als ich Carlo am Strand von Monte Vista kennengelernt hatte. Wie immer hatte ich mit meinen Eltern die Ferien in der Heimat meines Vaters verbracht. Für mich war es Liebe auf den ersten Blick gewesen. Carlo war mein erster Freund. Ich war verliebt und so glücklich, wie noch nie zuvor. Die Tatsache, dass er zehn Jahre älter und weitaus erfahrener war, hatte für mich keine Bedeutung. Es war mein erstes Mal, als wir an seinem 26. Geburtstag miteinander geschlafen hatten.“

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Carlo übernahm nun wieder: „Wir hatten reichlich getrunken, als ich mit Jelica nach oben aufs Zimmer gegangen bin. Ich war verrückt nach ihr, obwohl sie erst sechzehn war. Es war eine wunderschöne Nacht gewesen.“ Träumend lächelte Carlo vor sich hin.

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Fabio wirkte genervt, als er dazwischen rief: „Bitte, Onkel Carlo. Ich will das nicht hören. Erspart mir Eure Bettgeschichten und komm‘ endlich zum Punkt.“

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Carlo seufzte auf. „Wir wollten uns nach jener Nacht gegen 14 Uhr am Strand treffen. Die Zeit war ausreichend, um das Haus wieder in Ordnung zu bringen und Jelica konnte somit noch ein wenig schlafen.“

Er lächelte ihr zu, ehe sie sagte: „Wir hatten noch eine Woche bis zu meiner Abreise. Ich hatte mich schon sehr auf den Tag gefreut und vor allem, Carlo wiederzusehen...“

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Rückblick



Carlo hatte das Unwiderrufliche verdrängt, nachdem sie sich gegen 14 Uhr am Strand getroffen hatten. Aber Anjelica‘ s bange Frage und ihre Angst hatten ihm dann doch ein wenig den Boden unter den Füßen weggezogen. Er hatte es ihr zu erklären versucht, hatte es ihr aber letztendlich nicht hundertprozentig bestätigen können. Nein, weiter gefragt hatte sie nicht mehr und bis zu ihrer Abreise hatten Beide das Thema nicht mehr angesprochen.

Bis dahin hatten sie sich täglich gesehen. Meistens trafen sie sich am Strand, picknickten und badeten im Meer,

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gingen Hand in Hand spazieren. Carlo zeigte ihr die bekanntesten Sehenswürdigkeiten seiner Heimat,

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oder sie küssten sich einfach nur und genossen ihre Zweisamkeit.

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Sie tanzten eng umschlungen im Garten zu irgendwelchen Schmusesongs…

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vergnügten sich im Whirlpool mit heißen Küssen und Spielchen,

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während die Tage immer im Schlafzimmer endeten. Die ganze Nacht konnte sie jedoch nie bleiben, da ihre Eltern ansonsten misstrauisch geworden wären. Bis kurz vor 22 Uhr war sie somit meistens wieder in der Pension.

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Schließlich brach ihr letzter Urlaubstag an. Noch einmal waren sie an den Orten gewesen, die sie gemeinsam besucht hatten. Nach dem Mittagessen waren sie schwimmen gewesen, ehe sie zu ihm nach Hause gefahren waren, wo sie ein letztes Mal miteinander geschlafen hatten. Es war noch nie so schön gewesen und Anjelica hatte sich weinend an ihn geklammert. Und nun hatten sie auch darüber gesprochen, was beide bislang vehement verdrängt hatten.

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Gegen späten Abend fuhr Carlo sie zur Pension. Er stieg aus dem Wagen und öffnete ihr galant die Tür. Nachdem sie ausgestiegen war, überreichte er ihr einen Strauß roter Rosen.

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„Für mich?“, fragte sie mit klopfenden Herzen.

„Ja. Für das schönste Mädchen, das mir je begegnet ist.“ Zärtlich nahm er sie in seine Arme und flüsterte leise: „Ich will gar nicht daran denken, dass Du morgen nicht mehr da sein wirst, wenn ich an den Strand kommen werde. Jelica, ich werde Dich schrecklich vermissen. Ich… ich…“ Er räusperte sich. „Ich glaube, ich habe mich in Dich verliebt, mia cara. Wenn ich könnte und wenn es irgendwie ging, dann würde ich Dich bitten, zu bleiben. Hier bei mir in Monte Vista. Jelica, bitte gib‘ mir unverzüglich Bescheid… Du hast mein Wort.“

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Er zog sein Handy aus der Hosentasche und schoss von sich und ihr ein romantisches Erinnerungsfoto, während sie sich dabei küssten.

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Gemeinsam sahen sie sich das Foto an, dass er ihr schicken wollte.

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„Ach, Carlo. Warum können wir nicht einfach zusammenbleiben, warum kann die Zeit nicht stehen bleiben? Was soll ich denn ohne Dich machen? Ich habe mich auch in Dich verliebt, Carlo. Ich will nicht weg von hier.“ Tränen liefen ihr über die Wangen, während er sie wortlos in die Arme zog, um sie erneut zu küssen.

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Als er endlich von ihr abließ, strich er ihr zärtlich über die Wange, während ihr die Tränen unkontrolliert über das Gesicht liefen. „Bitte weine nicht, mia cara.“

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„Wie soll ich es denn nur ohne Dich in Appaloosa Plains aushalten, Carlo? Du wirst mir entsetzlich fehlen, vor allem die Nächte mit Dir. Warum müssen wir nur so weit voneinander entfernt wohnen? Bitte vergiss‘ mich nicht. Ich werde meine Eltern überreden, nächstes Jahr wieder hierher zu kommen. Ach, Carlo.“

„Ich wünschte, Du könntest hierbleiben, mia cara. Komm' gut nach Hause Jelica und einen guten Rückflug. Und melde Dich.“

Wie zwei Ertrinkende küssten sie sich noch einmal. „Mach’ s gut, Carlo“, flüsterte sie weinend, ehe sie sich widerstrebend aus seinen Armen löste.

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Sie drehte sich nicht mehr um, als sie davon rannte und ließ Carlo nachdenklich zurück, der ihr so lange nachgeschaut hatte, bis sie um die Ecke verschwunden war.

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Es war ihm ernst gewesen, was er ihr gesagt hatte. Obwohl es nicht seine Absicht gewesen war, mit ihr zu schlafen, nachdem er erfahren hatte, dass sie erst sechzehn war, so bereute er nichts. Erst Tage später, als die Sehnsucht nach ihr immer größer wurde und er bislang noch nichts von ihr gehört hatte, wurde ihm mit einem Schlag bewusst, dass es mehr als nur Verliebtheit war.

Aber nicht immer gehen Träume in Erfüllung, wenn Andere am Schicksalsrad drehen.


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„Okay“, wandte sich Fabio leicht irritiert an Carlo, nachdem Anjelica geendet hatte. „Wenn ich das jetzt richtig verstanden und nichts falsch interpretiert habe, dann hattet Ihr kurzfristig etwas miteinander. Eine Sommerliebe. Nicht mehr und nicht weniger, denn Du hattest ja später Caitlyn geheiratet. Das ist doch so, Onkel Carlo.“

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„Ja, das ist richtig, aber geliebt hatte ich sie nie. Es gab immer nur Jelica für mich.“

Fabio schüttelte den Kopf. „Aber das verstehe ich nicht. Du warst ein erwachsener Mann, Onkel Carlo. Warum hast Du eine Frau geheiratet, die Dir im Grunde genommen nichts bedeutet hatte? Du hättest doch Anjelica bitten können, nachdem sie volljährig war. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter, wo die Eltern die Partner ihrer Kinder aussuchen und zwangsverheiraten.“

„Nein“, schüttelte Carlo entschieden den Kopf. „Das wäre nicht gegangen. Ich… Du verstehst das nicht, Fabio. Es war nicht so einfach. Es war eine andere Zeit. Ich...“

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Anjelica, die sich auffallend ruhig verhalten hatte, fuhr nun verbittert dazwischen: „Das hatte er seinen Eltern nicht antun wollen. Aber mit mir konnte er es machen, dem kleinen sechzehnjährigen Landei aus Appaloosa Plains.“

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„Jelica, das habe ich nie in Dir gesehen. Das ist nicht wahr und das weißt Du auch“, warf Carlo entrüstet ein.

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„WIE? Was ist nicht wahr, Carlo?“ Die Tränen rannen ihr über die Wangen. „Stimmt es etwa nicht, was Du mir am Telefon gesagt hattest? Denkst Du, ich hatte mir das alles nur eingebildet? Erinnerst Du Dich noch? Ich weiß noch jede Einzelheit und mit jedem Deiner Worte hatte es mir tiefer ins Herz geschnitten. Ich war am Boden zerstört und Du…“

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Sie schluchzte auf, als würde sie das alles noch einmal erleben: „Es war die schlimmste Zeit, die ich je ertragen musste. Die Ungewissheit, die Sehnsucht nach Dir und dann… Ich war sechzehn, Carlo. Sechzehn. Das erste Mal verliebt… In meiner Naivität hatte ich gedacht, es wäre für immer. Ich hatte Dir jedes Wort geglaubt und hatte gehofft, es würde schon irgendwie alles gutgehen. Niemals hätte ich gedacht, dass Du… Nein, Carlo. Niemals im Leben…“

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Kapitel 14.1 folgt...

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