Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

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cheli24
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Re: SdV 2 - Sehnsucht, die nie vergeht

Beitrag von cheli24 » 03.06.2019, 01:17

Hallo zusammen, :winken

mit diesem Kapitel endet die Storyline um Carlo und Anjelica. :verliebt: Hin und wieder werden wir sie jedoch zu sehen bekommen. Also, ganz aus der Welt sind die Beiden nicht.

Ich wünsche nun viel Spaß beim Lesen des 2. Teils und hoffe, Euch gefällt das Kapitel.


LG cheli24 (Marga)




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Kapitel 22.1 - Entschuldigen und Verzeihen - Teil 2





„Du hast sie immer geliebt, oder?“ Fragend schaute Henry auf Anjelica, die immer noch mit Caroline am Esstisch saß, zu dem sich jetzt auch Kyle wieder gesellt hatte.

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„Ja“, antwortete Carlo leise. „Es hatte immer nur Jelica für mich gegeben. In all meinen Affären, Beziehungen habe ich eine Frau wie sie gesucht. Aber ich habe gewusst, dass ich mir etwas vormache. Niemand war so wie Jelica, Henry. Wir haben so viel Zeit verloren, so viele Jahre. Die können wir nie mehr aufholen. Warum war ich nur solch ein Feigling? Ich hätte sie nur anrufen und ihr sagen müssen, dass ich sie liebe und nicht mehr ohne sie leben kann. Aber ich habe es nicht getan.“

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„Warum dann diese Nacht mit Caroline? Ich verstehe es nicht. Ganz ehrlich, Carlo. Damals hätte ich Dich umbringen können. Es hatte mir erneut bestätigt, wie rücksichtslos Du sein kannst, wenn Du zu einem Ziel kommen willst. Erst zerstörst Du Eric’s Ehe und dann fast meine. Ich war nahe daran dran gewesen, die Scheidung einzureichen.“

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„Es war ein dummer Fehler, den wir beide bereut haben, Henry. Sowie ich immer Jelica geliebt habe, so hatte Caroline immer nur Dich geliebt. Es tut mir sehr leid, dass das passiert ist. Aber am meisten habe ich bedauert, dass daran unsere Freundschaft zerbrochen ist.“

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Henry lächelte. „Na ja, wir sind ja auch nicht mehr die Jüngsten. Ich denke, dass wir das wieder hinbekommen werden. Stell‘ Dir vor, so weit ist Starlight Shores nicht von New Sunset Valley entfernt.“

„Knapp eine Autostunde“, stimmte ihm Carlo zu.

„Richtig und somit wohnen wir nicht weit voneinander und werden uns wieder öfter sehen.“

Zweifelnd sah Carlo Henry an und fragte vorsichtig: „Meinst Du das Ernst? Willst Du denn unsere Freundschaft wieder aufleben lassen?“

„Ja, natürlich. Wenn Kyle erst mit Trish zusammen ist, werden wir uns sicherlich wieder häufiger sehen. Ich für meinen Teil wünsche es mir, Carlo. Mir haben die Gespräche mit Dir sehr gefehlt.“

„Mir auch, Henry“, gestand Carlo ehrlich.

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„Komm‘, lass uns zu unseren Frauen rüber gehen“, meinte Henry lächelnd, ehe er aufstand und mit Carlo den Esstisch ansteuerte.

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„Wie alt sind die Zwillinge eigentlich?“, fragte Henry, nachdem er und Carlo Platz genommen hatten.

„Sie sind sechzehn geworden und gehen in die Highschool.“

„Und auf welche Schule müssten sie in Monte Vista gehen?“

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„Das kommt drauf an, wie man sie einteilt, ob man sie zurückstuft, je nachdem, wie der Test ausfallen wird. Das weiß ich noch nicht. Aber am liebsten wäre ihnen wohl die Internationale Schule und danach eventuell das College in Florenz. Mal schauen.“

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„Wie läuft denn der Test ab?“, sah Caroline fragend auf ihre beiden Gegenüber.

„Sie werden zunächst in Schrift und Sprache geprüft, um zu sehen, wie weit sie sind. Sie beherrschen zwar die Sprache fast perfekt, aber sie müssen ja auch um Unterricht teilnehmen können. Ja und wenn das Ganze zu ihren Gunsten ausfällt, kommt die Aufnahmeprüfung“, erklärte Carlo der Freundin.

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„Na, dann drücke ich mal die Daumen, dass alles gut ausgeht. Sechzehn sagst Du sind sie? Da wird es ja nicht mehr lange dauern, wenn Deine Tochter sowie Du aussieht.“

Argwöhnisch schaute Anjelica Henry an. „Also, wenn Du meinst, dass sie auch so früh... Nein, das glaube ich nicht. Jessica ist sehr vernünftig und noch nicht so an Jungs interessiert. Zumindest habe ich davon noch nichts mitbekommen. Sie soll sich auf jeden Fall mehr Zeit lassen, als ich damals.“

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„Und Dein Sohn, Justin?“

„Na ja, der bringt schon mal ab und zu Mädchen mit nach Hause. Aber es hat noch keine bei uns übernachtet. Außerdem steht er auf Italienerinnen und da gibt es nicht viele in seiner Schule.“

„Na ja, dann hat er ja in Monte Vista reichlich Gelegenheiten“, lachte Henry. „Und wenn er auch noch das Aussehen der Eltern geerbt hat.“

Anjelica seufzte auf. „Ja, er hat viel von Carlo.“

„Und Jessica?“, meldete sich nun auch Caroline wieder zu Wort.

„Sie sieht aus wie Jelica, zumindest auf den Fotos, die ich gesehen habe. Auffallend hübsch. Keine Ahnung, wo die Jungs in England ihre Augen haben“, antwortete Carlo.

„Mir kann es Recht sein, sie soll sich noch ein wenig Zeit lassen.“

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Es war bereits nach dreiundzwanzig Uhr, als sich alle erhoben und in Richtung des Ausgangs gingen. Henry blickte dabei zur Treppe hoch und fragte beiläufig: „Schläft Sheila schon?“

„Schon ist gut, Dad. Hast Du schon einmal auf die Uhr gesehen? Ich habe sie vorhin zu Bett gebracht. Sie ist gleich eingeschlafen. Brownie war noch eine Weile bei ihr“, antwortete Kyle.

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„Wir werden auf jeden Fall in Verbindung bleiben, Henry. Mach’s gut und pass‘ auf Dich auf. Vielleicht klappt es ja noch in diesem Jahr mit einem Besuch in Monte Vista.“

„Du meinst zu Eurer Hochzeit?“, wollte Henry neugierig wissen.

„Na ja, schauen wir mal. Aber falls, wir wollen beide nur im kleinen Kreise heiraten, Ihr seid jedoch herzlich eingeladen. Ich gebe Euch auf jeden Fall rechtzeitig Bescheid.“

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„Wie gesagt, ich muss mal meine Termine checken. Ich habe ja schon zwei Geschäfte ausgeschlossen, weil es mir zu viel geworden wäre. Aber wenn Meredith mich bei dem einen Auftrag vertreten könnte, dann müsste es eigentlich machbar sein. Und Du pass‘ auch auf Dich auf. Bist Du denn jetzt alleine in dem Haus, solange Fabio und Julie nicht da sind?“

„Nein“, schüttelte Carlo den Kopf. „Ich werde die erste Zeit bei einem Freund verbringen. Das haben wir schon so besprochen.“

„Na denn. Dann einen guten Rückflug, Carlo. Ja und melde Dich, wenn Du angekommen bist.“

„Ja, mache ich.“

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„Kyle, falls sich Trish nicht bei Ihnen meldet, dann werde ich Sie auf dem Laufenden halten. Geben Sie die Hoffnung nicht auf. Noch ist nichts verloren. Lassen Sie ihr ein wenig Zeit. Wahrscheinlich wird sie von selbst merken, wie sehr sie Sie vermisst.“

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Kyle seufzte resigniert auf. „Ich würde es gerne glauben, Anjelica. Aber... ich weiß es wirklich nicht. Ich wünsche mir jedoch nichts sehnlicher, als wieder mit ihr zusammen zu sein. Sie fehlt mir jetzt schon. Als ich vor ein paar Tagen mit der Suche nach ihr begonnen hatte, war mir nicht bewusst gewesen, was alles auf mich zukommen könnte. Ja und als ich sie endlich gefunden hatte... Sie waren nicht dabei, als sie die Wahrheit von ihren Großeltern erfahren hatte. Aber ich hatte sie noch nie so verzweifelt gesehen. Außer vielleicht vor der Hochzeit mit Carlo.“

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„Sie war bei Ihnen gewesen? Habe ich Recht?“ Neugierig sah sie ihn an, aber Kyle blieb ihr die Antwort schuldig, so dass sie lediglich sagte: „Sie müssen mir nicht antworten. Ich hatte es mir gedacht.“

„Na ja, dann einen guten Flug nach London. Ich werde Sie und Carlo auf dem Laufenden halten, was DeMarco betrifft. Morgen, so wie Sie beide außer Landes sind, geht der internationale Haftbefehl raus. Für ihrer beider Sicherheit ist gesorgt. Halten Sie aber trotzdem die Augen offen und falls Sie etwas Ungewöhnliches bemerken, geben Sie mir unverzüglich Bescheid. Das habe ich auch Carlo gesagt.“

„Danke Kyle, für alles. Ohne Sie könnte ich nicht in mein altes Leben zurückkehren. Carlo und ich stehen tief in Ihrer Schuld.“

„Schon gut, Anjelica. Machen Sie das Beste daraus.“

„Das werde ich. Vielen Dank.“

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„Brownie, wollen wir nochmal kurz raus. Hm? Wir gehen nur um die Ecke. Momentan regnet es nicht.“

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„Jaaaa, ist ja gut, mein Lieber. Hast Du schön auf Sheila aufgepasst? Hast Du noch Hunger? Nein?“ Liebevoll hielt ihm Caroline ihre Hand vor die Schnauze, die er ausgiebig beschnupperte. „So dann komm‘ mal mit.“

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Am nächsten Morgen




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Im Hause Vincenti herrschte Aufbruchsstimmung. Um halb zwölf ging der Flug Fabio‘ s und Julie nach Isla Paradiso, während Anjelica gegen dreizehn Uhr nach London und Carlo eine Stunde später nach Monte Vista zurückfliegen würden.

Beim Frühstückstisch ging es relativ ruhig zu, war man doch nach dem späten Abend noch ein wenig müde. Es war schon weit nach Mitternacht gewesen, als Fabio und Julie nach Hause gekommen waren.

„Und wie war es bei den Fairchilds? War Kyle auch da?“, wollte Fabio neugierig wissen, während er genüsslich einen Bissen der leckeren Waffeln aß, die Anjelica zubereitet hatte.

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„Ja, er war auch da. Ach, es war ein sehr netter Abend. Es lief besser, als ich gedacht hatte. Henry und ich hatten viel zu besprechen und ich habe sie auch eingeladen, einmal nach Monte Vista zu kommen.“

„Das freut mich wirklich sehr. Kyle wird mir fehlen, wenn ich hier weg gehe. Aber es ist ja nicht für immer.“

„Caroline hat sich angeboten, die Blumen zu gießen. Wie findest Du eigentlich das Tor und den Zaun? Du hast noch gar nichts dazu gesagt, Fabio.“

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„Ja, sieht gut aus und es funktioniert. Ansonsten hätte ich meinen Wagen auf der Straße parken und über den Zaun steigen müssen. Wäre ein bisschen problematisch geworden.“

„Ja und dann wärst Du vielleicht noch gefallen und ich hätte Dich ins Krankenhaus bringen müssen. Tja, dann wäre ich eben alleine geflogen.“

„Weil Du das gemacht hättest“, wandte Fabio schmunzelnd ein.

„Du bist Dir da wohl sehr sicher, ne?“

Grinsend nahm Fabio einen Bissen.

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„Und wie geht es Deinen Eltern?“, richtete Anjelica das Wort an Julie.

„Ganz gut, Mum macht gute Fortschritte. Aber die Sorge um Craig kann ich ihr leider nicht nehmen.“

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Carlo, hellhörig geworden, sagte daraufhin: „Wir werden ihn bestimmt bald finden. Lass‘ mich nur mal machen. Ich bin mir sicher, dass er wohlauf ist, Julie.“

Diese seufzte auf. „Ich hoffe es, Carlo. Ich hoffe es so sehr.“

„Es geht ihm bestimmt gut.“ Einfühlsam drückte Fabio die Hand seiner Frau.

„So, wir sollten uns langsam fertig machen. Spätestens um neun müssen wir losfahren“, mahnte Carlo zum baldigen Aufbruch, während man nun schweigend weiter aß.

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Nachdem sie das Geschirr gespült und in den Schrank geräumt hatten, schlossen sie in der Küche die Fenster und ließen die Jalousien herunter. „Jelica, ich geh‘ schnell zu Henry runter und bringe ihm den Hausschlüssel. Ich bin gleich wieder zurück.“

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„In Ordnung. Hast Du Deinen Koffer schon zu?“

„Ja, er steht schon oben auf dem Flur. Fabio bringt die Koffer dann runter.“

„Okay, dann werde ich jetzt noch die restlichen Sachen verpacken.“

„Bis gleich dann, mein Schatz.“

„Ja, bis gleich, Carlo und grüß‘ die Beiden noch einmal von mir.“

„Mache ich.“

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„Ich gehe auch mal rauf, muss noch meinen Wäschebeutel einpacken. Soll ich Deinen Koffer nochmal durchschauen, dass Du auch nichts vergessen hast?“ Fragend schaute Julie ihren Mann an, der sie liebevoll an sich zog und verlangend küsste.

„Und wenn, dann kaufen wir es eben dort. Viel brauchen wir sowieso nicht. Badeklamotten und damit hat es sich.“

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„Denkst Du. Und wenn wir mal Essen gehen wollen? In Badehose und Bikini lässt man uns garantiert nicht rein.“

„Okay, war ja nur mal kurz angedacht. Du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich auf die vierzehn Tage freue. Einfach mal in den Tag hineinleben, sich nicht nach irgendwelchen Terminen richten müssen, lange ausschlafen.“

„Weil Du gerade lange schläfst. Du bist doch der geborene Frühaufsteher, Fabio. Wehe, Du lässt mich nicht schlafen und weckst mich mitten in der Nacht.“

Er gab ihr nochmal einen langen Kuss, ehe Julie nach oben verschwand.

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Somit standen Fabio und Anjelica plötzlich alleine da. Seit ihrer Beichte, seine Mutter zu sein, hatten sie noch kein persönliches Wort miteinander gewechselt. So kam es für sie völlig überraschend, als er plötzlich wie aus heiterem Himmel fragte: „Sie waren die Frau, die ich auf unserer Hochzeit gesehen habe. Nicht wahr? Sie hatten abseits gestanden und ein rotes Kleid getragen.“ Anjelica nickte stumm, unfähig etwas zu sagen, so kalt waren die Worte aus seinem Mund gekommen. „Warum sind Sie denn überhaupt nach Monte Vista gekommen? Es hatte Sie doch bislang auch nicht interessiert, was ich mache oder wie es mir geht.“ Sein Vorwurf war nicht zu überhören gewesen.

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Tief betroffen und mit den Tränen kämpfend sah Anjelica ihren Sohn an, ehe sie leise antwortete: „Das stimmt so nicht, Fabio. Ich war immer bestens über Dich informiert.“

„Ach und Sie denken, das reicht aus? Ja, ich kann mich an die Frau von damals erinnern und Sie werden es kaum glauben, ich hatte Sie wirklich gemocht. Die erste Frau Carlo’s, mit der ich bislang ausgekommen war. An meine Stiefmutter habe ich kaum eine Erinnerung. Sie hatte keinen Draht zu mir. Ich hatte sie nicht vermisst, als sie nicht mehr da war. Nun und die wechselnden Freundinnen meines On... Dads, sie kamen und gingen. Ich hätte mir eine Frau wie Sie für meinen Dad gewünscht und hatte wirklich die Hoffnung, Sie würden meine Stiefmutter werden. Aber nach dem Streit sind Sie mit Trish nicht mehr gekommen und wir sind nur wenig später nach Monte Vista zurückgegangen.“

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„Fabio, du musst mich nicht siezen. Das hast Du doch damals auch nicht getan. Hör‘ zu, ich erwarte nicht, dass Du mich Mum nennst. Das musst Du nicht und das habe ich auch von Trish nicht verlangt. Du kannst gerne Anjelica oder Jelica sagen, wenn Du magst. So hast Du mich früher auch genannt.“

„Okay, Danke. Sie... äh, Du fliegst nun also zurück nach London, hat mir Onkel... äh, Dad gesagt. Oh man, das ist noch alles so ungewohnt.“

Seine Mutter lächelte. „Aber das ist doch völlig normal, Fabio. Aber um auf Deine Frage zurückzukommen. Ja, ich fliege nach London zurück.“

„Für immer oder...?“

Anjelica zögerte, ehe sie leise sagte: „Du weißt ja, dass mich Carlo gefragt hat, ob ich ihn heiraten will.“

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Fabio nickte und wollte neugierig wissen: „Und wie hast Du Dich entschieden?“

„Nun ja. Ich muss das natürlich erst mit Justin und Jessica besprechen. Ich will nicht einfach über ihren Kopf hinweg entscheiden. Sie gehen im nächsten Jahr aufs College.“

„Und wo, in London oder...“

„Justin liebt Italien und würde gerne nach Florenz gehen. Und Jessie, nun ja, sie weiß es noch nicht genau. Aber wenn wir gehen würden, dann käme sie natürlich mit.“

„Aber dann würde sich Monte Vista doch anbieten und nach Florenz ist es nicht allzu weit. Na ja und dann könnten Dad und Du ja auch heiraten“, meinte Fabio lakonisch.

„Ich weiß nicht, wie Du darüber denkst, wenn Du mich jeden Tag sehen müsstest.“

„ICH? Was hat das denn mit mir zu tun? Carlo liebt Dich und hat Dir einen Heiratsantrag gemacht. Und was soll das heißen, ich müsste Dich jeden Tag sehen?“

„Ich will Deinem Glück nicht im Wege stehen. Wenn Du nicht möchtest, dass ich zu Euch nach Monte Vista kommen soll, dann bleibe ich in London wohnen.“

„Aber Du liebst Carlo doch.“

„Ja schon. Aber ich will mich nicht zwischen Euch drängen. Du sollst Dich nicht zwischen ihm und mir entscheiden müssen.“

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„Aber das muss ich doch auch gar nicht. Mach‘ es also nicht von mir abhängig, Anjelica. Wenn Du zu Carlo ziehen willst, dann tu es.“

Zögernd fragte sie: „Und das ginge für Dich in Ordnung, Fabio?“

„Ja, das habe ich doch gesagt. Du liebst Carlo, er liebt Dich, also solltet Ihr auch endlich zusammenkommen. Ich bin nicht eifersüchtig auf Dich, falls Du das annehmen solltest. Das bin ich wirklich nicht. Aber die Situation ist für mich noch völlig neu. Jahrelang hatte ich in dem Glauben gelebt, meine Eltern wären tot und dann das. Es war ein Schock für mich. Lasst‘ mir noch ein wenig Zeit. Ich denke, wenn wir aus Isla Paradiso zurückkommen, werde ich wohl ganz anders darüber denken. Also, wenn Du meinen Dad immer noch liebst und das tust Du ja, dann nimm‘ seinen Antrag an und komm‘ zu uns nach Monte Vista.“

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Anjelica konnte nicht verhindern, dass die Tränen über ihre Wangen liefen und ging zögernd auf Fabio zu. „Darf ich Dich in den Arm nehmen, Fabio?“ Als dieser nickte, umarmte sie ihn liebevoll, ehe sie sich von ihm löste und leise sagte: „Ich kann es nicht mehr gutmachen, Fabio. Aber ich werde alles tun, um Dir fortan eine liebe Mutter zu sein oder jemanden, an den Du Dich jederzeit wenden kannst. Ich habe Dich nie vergessen können und wünschte mir, es wäre alles anders gekommen.“

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„Ich hätte mir gewünscht, Ihr hättet es mir früher gesagt. Anjelica, ich bin nicht nachtragend und mache Dir auch keine Vorwürfe. Ich habe alles gehabt, was ich gebraucht hatte und in Carlo einen liebevollen Menschen gefunden. Wir werden in Monte Vista viel Zeit haben, uns wieder anzunähern. Ich werde daran arbeiten, darauf hast Du mein Wort.“

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„Danke, Fabio. Das bedeutet mir sehr viel“, erwiderte sie mit einem kleinen Lächeln.

„So, jetzt werde ich nach oben gehen und die restlichen Sachen einpacken.“

„Ja, ich werde auch rauf gehen. Stell‘ die Koffer auf den Flur. Ich trage sie dann runter und lade gleich ein. Bis gleich.“

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Es war kurz nach neun Uhr, als die Vier das Haus verließen. Nachdem alle Türen verschlossen und die Alarmanlagen scharf gestellt waren, stiegen sie in die schwarze Limousine ein. Anjelica saß vorne neben ihrem Sohn, Carlo und Julie hatten im Fond Platz genommen. Den Wagen würde Fabio im Flughafen-Parkhaus abstellen und ihn nach dem Karibik-Urlaub in zwei Wochen zur Rückfahrt wieder abholen.

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Ein letztes Mal überfuhr man die Stadtbrücke, die den bergigen Teil Bridgeports mit der Innenstadt verband und die auf den nahe gelegenen Freeway führte. Von dort aus ging es dann auf die Interstate in Richtung Flughafen, der knapp eine Stunde von der City entfernt lag.

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Einige Zeit danach




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„Caro!?
Träumst Du? Ich habe Dich schon zweimal gerufen.“ Liebevoll umfasste Henry die Hand seiner Ehefrau, während sie sich an ihn schmiegte.

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„Sie werden mir fehlen“, sagte sie leise. „Es ist seltsam. Ich hatte nie einen guten Draht zu Anjelica. Aber seit unserem gestrigen Gespräch... Ich mache ihr keine Vorwürfe. Jetzt, wo ich die ganze Geschichte kenne... es war auch nicht einfach für sie. Aber wir hätten Freundinnen werden können.“

„Das könnt Ihr doch immer noch, Caro. Spätestens in zwei Jahren, wahrscheinlich aber schon früher, wird Carlo seine Zelte in Monte Vista abbrechen und nach Starlight Shores ziehen. Wir sind dann wahrscheinlich schon längst in New Sunset Valley. Das liegt nur eine Autostunde voneinander entfernt, ebenso wie Sunset Valley. Wir könnten uns somit regelmäßig sehen. Aber mir geht es wie Dir. Mir haben die Gespräche mit Carlo gefehlt. Das habe ich jetzt erst wieder festgestellt. Ich hoffe wirklich, dass wir unsere Freundschaft wieder auffrischen können.“

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„Denkst Du, sie werden sich zusammenraufen? Carlo braucht Anjelica genauso sehr, wie sie ihn. Ich wünsche es ihnen wirklich von Herzen, dass sie wieder zusammenkommen. Und ja, Du hast Recht. Wenn wir erst in New Sunset Valley wohnen, dann werden wir uns wieder häufiger sehen. Mir fehlt das alles so sehr. Ich bin nun einmal ein Familienmensch und hätte gerne alle um mich herum. Katie, Meredith, Joan, unsere Enkelkinder. Aber auch Susan fehlt mir.“

„Sie hat ihr eigenes Leben, ihre Familie, ihre Kinder. Aber New Sunset Valley hat auch einen angenehmen Nebeneffekt. Wir hätten es nicht mehr allzu weit nach San Antonio.“

„Na ja, ist trotzdem noch weit genug“, widersprach Caroline ihrem Mann.“

„Das schon. Aber wir müssen nicht quer durchs Land fliegen.“

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Beide schauten in diesem Moment nach oben in den leicht wolkenverhangenen Himmel, als gerade ein Flugzeug über sie hinweg zog.

„Wohin es wohl fliegt?“, fragte Caroline nachdenklich.

„Wann geht Carlo‘ s Maschine“, wollte Henry im Gegenzug wissen.

„Um vierzehn Uhr. Er ist also schon in der Luft, Anjelica ebenso, wie auch Fabio und Julie.“

„Ich tippe gen Westen.“

„Woran willst Du das denn erkennen?“

„Weiß ich nicht. Aber die Richtung könnte passen.“

„Henry, wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich lieber heute als morgen meine Zelte hier abbrechen. Dir würde der Klimawechsel auch gut tun.“

„Du meinst es Ernst, oder?“

„Ja, ich sehne mich nach unseren Kindern und Enkelkindern.“

„Und Kyle, was ist mit ihm? Denkst Du, er würde mit nach New Sunset Valley ziehen?“

„Man müsste ihn einmal fragen.“

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Caroline lehnte sich eng an Henry und genoss die Wärme seines Körpers. „Seit wann trägst Du Dich denn mit dem Gedanken, hier wegzugehen, Caro?“

Diese seufzte auf. „Schon eine ganze Weile. Aber solange Du noch Deinen Geschäften nachgehst.“

„Na ja, Meredith macht ja mittlerweile schon das Meiste. Sie ist gut eingearbeitet und könnte in absehbarer Zeit meine Nachfolge antreten.“

„Wie weit sind sie denn da unten mit dem Bau?“

„Ich glaube, so Mitte nächsten Jahres können wir gerne noch einmal darüber reden.“

„Ja, solange machen wir einfach das Beste draus, Henry. Wir können, mailen, skypen, telefonieren. Es gibt so viele Möglichkeiten.“

„Lass‘ uns ein wenig schwimmen oder magst Du nicht“, fragte Henry lächelnd.

„Doch.“

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Kapitel 23 folgt...

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Re: Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von Simsi68 » 05.06.2019, 11:18

Hallo Marga! :winken02

So, endlich kommt mein Kommentar zu Deinen Kapiteln!

Aber noch kurz zu Deiner Kommentar-Beantwortung:

Ich habe die Bilder schon so lange und dann nochmal neu damit anzufangen oder anzuknüpfen, ich kann Dir sagen... Ja und dann hatte die Tageszeit auch nicht mehr mitgemacht. Die haben sich solange unterhalten müssen, bis ich die richtigen Gesten hatte, ja und dann war es plötzlich dunkel. Aber ich glaube, es ist gar nicht so aufgefallen.
Nein, also mir ist es nicht aufgefallen, da ich ehrlich gesagt auf so etwas nicht achte, sondern eher auf die Bilder im allgemeinen und selbstverständlich auf die Geschichte selbst. Das mit der Zeit ist mir aber auch schon öfter passiert.
Tataaaa, Astrid, Du bist Schuld, dass das nachfolgende Kapitel so lange gedauert hatte, denn das hatte es gar nicht gegeben. Ja, es war nicht einmal vorgesehen. Ich hatte das Treffen nur so erwähnt und dann schreibst Du, dass Du gespannst bist, wie das Abendessen wird. Tja und ich dann... ooohhh! Somit musste ich nicht nur das Kapitel schreiben, sondern auch die Bilder dazu machen. Aber es hatte Spaß gemacht, von daher hast Du alles richtig gemacht.

:lachen das ist ja cool! Umso mehr freut´s mich, dass deshalb noch ein Kapitel entstanden ist! :klatschen1

Aber jetzt bin ich gespannt und verschlinge – endlich – Dein Kapitel… :grins


Zu Kapitel 21:
Oooooh, auch Anjelica´s Eltern hatten also bislang noch nichts von den Zwillingen gewusst!
Und ja, das kann ich mir lebhaft vorstellen, dass Trish und Fabio sprachlos waren, als sie erfuhren, dass sie NOCH 2 Halbgeschwister haben!

Und dann folgt ein seeeeeeeeehr langes und ernstes Gespräch zwischen Mutter und Tochter… Eigentlich DAS Gespräch überhaupt! Es war wirklich wichtig, dass Anjelica und Trish über all das Vergangene gesprochen haben; sich ausgesprochen haben; dass Trish von der Vergangenheit ihrer Mutter erfahren hat und vieles mehr!


Zu Kapitel 22 – Teil 1:

Das Bild, auf dem die Sonne „im Meer“ untergeht, ist wirklich wunderschön! :verliebt:

Ui, und jetzt kommt das Abendessen bei den Fairchild´s! Hahaaa, woran ICH schuld bin! Aber daran bin ich gerne schuld! :lachen

Oh, Kyle ist dabei alles andere als gut drauf, was ich durchaus und sehr gut verstehen kann! Er verschwindet schnell mit seiner Tochter in deren Zimmer, während sich sein Vater mit Carlo nach draußen in den Garten verzieht. Letztendlich bleiben die Frauen alleine im Haus zurück. Tja und prompt kommt es zu einem ernsthaften Gespräch, ja sogar zu einer momentanen kleinen Auseinandersetzung, mit der ich irgendwie gerechnet habe. Aber es scheint, als würden sich Anjelica und Caroline tatsächlich versöhnen wollen. Schön! Nun, es sind erwachsene Menschen, die endlich miteinander geredet haben!

Und auch, dass Henry und Carlo beisammen sitzen und beinahe ungezwungen miteinander reden, finde ich wirklich toll. Es läuft bisher besser, als ich ehrlich gesagt befürchtet hatte!

Oh, Carlo ist seit seinem Herzinfarkt tatsächlicher ruhiger geworden, bürdet sich nicht mehr soviel auf wie früher, lässt alles ruhiger angehen. Damit hat er mehr recht!

Henry und Carlo plaudern wirklich sehr ausführlich über alles: über die Vergangenheit und über die Zukunft…

Oh, und nun sitzen sich Kyle und Anjelica an einem Tisch zu einem Gespräch gegenüber… :augen:
Anjelica spricht nach den ersten Anlaufschwierigkeiten ehrlich und aufrichtig mit Kyle, was ich ihr wirklich hoch anrechne.
Und im Bezug auf Caroline bereut sie vieles. Sie war derzeit einfach viel zu eifersüchtig.



Zu Kapitel 22.1 – Teil 2:

Ooooh…. Wie jetzt??? Die Storyline um Carlo und Anjelica endet mit dem folgenden Kapitel? :kopf: Schade. :weinen1 Sie sind mir richtig ans Herz gewachsen und freue mich so sehr für die beiden, dass sich alles so zum Guten gewendet hat und sie nach so vielen Jahren doch noch zusammen gefunden haben. Ich wünschte, die beiden würden irgendwann noch heiraten. Sie wären das perfekte Paar. Aber noch perfekter wäre es, würden Kyle und Trish endlich wieder und richtig zusammen kommen! :verliebt: :herz2

Jetzt aber zum Kapitel:
Ich finde klasse, bemerkenswert und was weiß ich noch alles, dass die beiden Männer – Carlo und Henry – so ungezwungen, ja so vertraut miteinander reden. Ich glaube, es tut den beiden gut, sich mal auszusprechen. Und das Schönste ist, sie möchten ihre Freundschaft wieder aufleben lassen! :klatschen2

Und was Caroline und Anjelica betrifft… Auch sie haben sich ausgesprochen. Und nun möchten beide Seiten Kyle und Trish helfen wieder zueinander zu kommen. Jaaaaaaaaaa, nichts lieber als das! :daumenhoch1 :klatschen1

Ich freue mich ganz ganz sehr, dass alle sich ausgesprochen haben und nun vernünftig miteinander reden können, wie auch Anjelica mit Kyle.

Natürlich wird auch reichlich über die Zwillinge geplaudert.
Wird man sie in der Story mal sehen? Werden wir sie kennen lernen? Ich würde mich riesig drüber freuen, Marga! :freu2

Aha und nun herrscht bei den Vincenti´s Aufbruch-Stimmung!
Alles wird nochmal durchdacht, geprüft usw. usf.
Und ooooh… Fabio kann sich wohl vorerst noch nicht dazu überwinden Anjelica – seine Mutter – zu duzen. Das geht ihm wohl noch gegen den Strich. Er kann sich mit diesem Gedanken noch nicht abfinden, da er all die Jahre dachte, seine Eltern wären ums Leben gekommen und Carlo wäre sein Onkel. Und ganz plötzlich HAT ER DOCH Eltern! Er kann einfach noch nicht damit umgehen, braucht Zeit; möglicherweise viel Zeit.
Er konnte sich bislang auch noch nicht wirklich an den Gedanken gewöhnen, dass Carlo nicht sein Onkel, sondern sein Vater ist, denn beim sprechen verhaspelt er sich immer wieder, wobei das für mich wirklich mehr als verständlich ist, nach all den Jahren…
Fabio´s Worte an Anjelica gerichtet waren letztendlich wirklich rührend. Er möchte den beiden nicht im Wege stehen und versuchen, sich damit abzufinden und daran zu gewöhnen, dass er nun doch Eltern hat. Und er möchte gerne, dass die beiden heiraten. :nicken

Tja, und schließlich verließen die 4 Bridgeport gemeinsam. Für Fabio und Julie ging´s ab in den Urlaub; ja und für Carlo nach Monte Vista und Anjelica flog zurück nach London. Vorerst. Oh, ich hoffe so sehr, dass die beiden in absehbarer Zeit heiraten und vor allem auch, dass wir die Hochzeit miterleben dürfen!!! Bitte bitte bitte, Marga!!!! :klatschen1 :klatschen2

Ooooh... Caroline vermisst ihre Töchter und Enkelkinder und möchte lieber heute als morgen aus Bridgeport weggehen. Aber was ist dann mit Kyle und seinem Töchterchen? Ich denke nicht, dass Kyle mit nach New Sunset Valley ziehen würde. Ich kann mich natürlich aber auch täuschen, klar. Sollte er nicht mehr mit Trish zusammen kommen, woran ich natürlich gar nicht denken mag... Was würde ihn dann außer seines Jobs in Bridgeport halten?! Einen Job würde er sicherlich in New Sunset Valley auch wieder finden. Und ... sollte er DOCH wieder mit Trish zusammen kommen... Nun, dann könnte er ja mit Trish UND seinem Töchterchen zusammen mit nach New Sunset Valley ziehen.
Hmmm, Astrid träum weiter :verbeugen

*seufz* :lachen


Wow, diese Kapitel waren wieder sowas von Klasse, Marga! Super detailliert geschrieben und die Bilder wieder aller erste Sahne! Echt spitze!!! :daumenhoch1 Ich habe es genossen, diese Kapitel zu lesen und die Bilder dazu zu betrachten :klatschen2

Ja, und nun bin ich gespannt wie es weiter geht und freue mich schon auf die nächste Folge! :klatschen1
Danke dafür, liebe Marga! :hug02


LG Astrid :tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

Petziteuferl
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Re: Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von Petziteuferl » 05.06.2019, 20:50


Hallo Marga :)

Kapitel 22 Teil 1:
Also erstens wieder großes Lob an dich wegen der Bilder. Die sind wieder sehr gut gelungen.

Wow ein Abendessen bei den Fairchilds ;)
Das war echt spannend. Und erfreulich zu lesen, das sich Henry und Carlo versöhnt haben.
Und dann noch Caroline wie sie Anjelica die Freundschaft angeboten hat. Einfach toll.

Ganz toll fand ich auch die Aussprache zwischen Kyle und Anjelica und dass Caroline und Jelica sich zusammen tun möchten, damit Kyle und Trish zusammen kommen.
Ich konnte Kyle verstehen, das er vorher lieber nicht mit Jelica sprechen wollte. Aber seiner Mutter zu liebe dann doch getan hat. Das war auch gut so, denn jetzt kennt er auch die Hintergründe, warum alles so ablief. Obwohl es wirklich nicht richtig war.

Mir tun Kyle und Trish leid. So hin- und hergerissen mit ihren Gefühlen. Ich hoffe dass die beiden doch noch zusammen kommen.

Nun zu Kapitel 22 Teil 2:
Im Hause Vincenti sitzen dann alle beim Frühstück zusammen. Ein schönes Familienbild. :)
Für Fabio muss alles noch sehr ungewohnt sein. Da er ja doch Mutter und Vater hat.
Als Fabio mit Anjelica gesprochen hat, da hatte ich Tränen in den Augen.
Es war toll, das er Anjelica gesagt hat sie soll Carlo heiraten. Und somit hoffentlich ihre Zweifel beiseite geschafft hat.

Hoffentlich endet auch für Henry und Caroline alles gut, damit sie ihre Kinder und Enkelkinder nicht mehr so vermisst.

Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel. Hoffentlich kommt es bald ;)

Lg Petra :D

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SdV2 Kommentarbeantwortung

Beitrag von cheli24 » 11.06.2019, 00:57

Hallo zusammen, :winken

bevor es mit einem neuen Kapitel weitergeht, erst noch zu den Kommentaren, über die ich mich sehr gefreut habe. :klatschen1 Vielen Dank Ihr Beiden!
:hug01




Hallo Astrid!


Hallo Marga! :winken02
Oooooh, auch Anjelica´s Eltern hatten also bislang noch nichts von den Zwillingen gewusst! Und ja, das kann ich mir lebhaft vorstellen, dass Trish und Fabio sprachlos waren, als sie erfuhren, dass sie NOCH 2 Halbgeschwister haben!

Nein, sie hatten es auch nicht gewusst. Anjelica hatte ja bis vor kurzem gar keinen Kontakt zu ihren Eltern. Es wusste gar keiner davon. Na ja und Fabio und Trish... wenn man so spät erfährt, noch Geschwister zu haben. Ja, das war schon ein Schock. Aber ich denke, sie bekommen das hin. Sie sind ja auch ein wenig älter als Justin und Jessica.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Und dann folgt ein seeeeeeeeehr langes und ernstes Gespräch zwischen Mutter und Tochter… Eigentlich DAS Gespräch überhaupt! Es war wirklich wichtig, dass Anjelica und Trish über all das Vergangene gesprochen haben; sich ausgesprochen haben; dass Trish von der Vergangenheit ihrer Mutter erfahren hat und vieles mehr!

Für Anjelica war es sehr aufschlußreich, zu hören, was Trish in Erfahrung gebracht hat. Aber sie haben endlich über alles gesprochen, auch über die arrangierte Hochzeit und ich denke, dass es für Beide sehr wichtig war. Was die Zukunft bringt, wird man sehen.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Das Bild, auf dem die Sonne „im Meer“ untergeht, ist wirklich wunderschön! :verliebt:


Dankeschön, liebe Astrid. Ich mag solche Bilder auch sehr.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Ui, und jetzt kommt das Abendessen bei den Fairchild´s! Hahaaa, woran ICH schuld bin! Aber daran bin ich gerne schuld! :lachen


Ja, ohne Dich hätte es dieses Kapitel nicht gegeben. Aber wie gesagt, es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Letztendlich bleiben die Frauen alleine im Haus zurück. Tja und prompt kommt es zu einem ernsthaften Gespräch, ja sogar zu einer momentanen kleinen Auseinandersetzung, mit der ich irgendwie gerechnet habe. Aber es scheint, als würden sich Anjelica und Caroline tatsächlich versöhnen wollen. Schön! Nun, es sind erwachsene Menschen, die endlich miteinander geredet haben!

Anjelica wollte sich wirklich bei Caroline für ihr damaliges Verhalten entschuldigen. Das war ihr sehr wichtig und sie weiß auch, sollte sie wieder mit Carlo zusammenkommen, dann sind die Fairchilds ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. Sie bereut ihre Worte von damals sehr.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Und auch, dass Henry und Carlo beisammen sitzen und beinahe ungezwungen miteinander reden, finde ich wirklich toll. Es läuft bisher besser, als ich ehrlich gesagt befürchtet hatte!


Ich habe mir lange überlegt, ob ich ihre einstmalige Freundschaft wieder aufleben lassen soll. Aber falls wirklich alle irgendwann einmal nach New Sunset Valley bzw. Starlight Shores ziehen sollten, dann wäre es echt blöd, wenn die sich weiterhin alle aus dem Weg gehen. Nee, ich wollte diese Versöhnung, da sie zu einem späteren Zeitpunkt noch wichtig wird.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Henry und Carlo plaudern wirklich sehr ausführlich über alles: über die Vergangenheit und über die Zukunft…

Wie gesagt, sie waren einmal beste Freunde, ehe die Affäre zwischen Carlo und Anjelica und der Betrug an Eric alles zerstört hatte.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Oh, und nun sitzen sich Kyle und Anjelica an einem Tisch zu einem Gespräch gegenüber… :augen: Anjelica spricht nach den ersten Anlaufschwierigkeiten ehrlich und aufrichtig mit Kyle, was ich ihr wirklich hoch anrechne.

Das Gespräch mit Kyle war Anjelica sehr wichtig. Sie weiß, dass sie Fehler gemacht hat, aber auch, dass es zum damaligen Zeitpunkt keinen anderen Ausweg gegeben hatte. Das wollte sie Kyle unbedingt mitteilen. Ich denke, Beide wissen nun, wie sie den jeweils Anderen zu nehmen haben.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Ooooh…. Wie jetzt??? Die Storyline um Carlo und Anjelica endet mit dem folgenden Kapitel? :kopf: Schade. :weinen1 Sie sind mir richtig ans Herz gewachsen und freue mich so sehr für die beiden, dass sich alles so zum Guten gewendet hat und sie nach so vielen Jahren doch noch zusammen gefunden haben. Ich wünschte, die beiden würden irgendwann noch heiraten. Sie wären das perfekte Paar. Aber noch perfekter wäre es, würden Kyle und Trish endlich wieder und richtig zusammen kommen! :verliebt: :herz2

Die eigentliche Geschichte um Anjelica und Carlo ist zwar beendet, aber sie sind noch ein Bestandteil der Story. Na ja und ob sie wirklich heiraten werden, schauen wir mal. Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Aber, dass die Beiden Dir mittlerweile ans Herz gewachsen sind, das freut mich sehr. Das war nicht immer so, ne. :grins Mein Ziel war jedoch immer gewesen, eine andere Seite der Beiden zu zeigen. Wenn Du es also nun so siehst, dann habe ich wohl alles richtig gemacht.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Ich finde klasse, bemerkenswert und was weiß ich noch alles, dass die beiden Männer – Carlo und Henry – so ungezwungen, ja so vertraut miteinander reden. Ich glaube, es tut den beiden gut, sich mal auszusprechen. Und das Schönste ist, sie möchten ihre Freundschaft wieder aufleben lassen! :klatschen2


Ja, das wollen sie auf jeden Fall. Beide haben diese Gespräche vermisst. Immerhin... hätte es Carlo nicht gegeben, wären Caroline und Henry wohl nie zusammengekommen.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Und was Caroline und Anjelica betrifft… Auch sie haben sich ausgesprochen. Und nun möchten beide Seiten Kyle und Trish helfen wieder zueinander zu kommen. Jaaaaaaaaaa, nichts lieber als das! :daumenhoch1 :klatschen1


Sie haben es sich alle zur Aufgabe gemacht, Trish und Kyle wieder zusammenzuführen, vor allem Anjelica und Carlo, die ja nicht schuldlos daran sind, wie es letztendlich gekommen ist.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Natürlich wird auch reichlich über die Zwillinge geplaudert.
Wird man sie in der Story mal sehen? Werden wir sie kennen lernen? Ich würde mich riesig drüber freuen, Marga! :freu2


Ich sag' dazu jetzt mal nichts. Aber ich hatte mir schon gedacht, dass wohl irgendwann die Frage nach ihnen kommen wird. Also, schauen wir mal.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Und ooooh… Fabio kann sich wohl vorerst noch nicht dazu überwinden Anjelica – seine Mutter – zu duzen. Das geht ihm wohl noch gegen den Strich. Er kann sich mit diesem Gedanken noch nicht abfinden, da er all die Jahre dachte, seine Eltern wären ums Leben gekommen und Carlo wäre sein Onkel. Und ganz plötzlich HAT ER DOCH Eltern! Er kann einfach noch nicht damit umgehen, braucht Zeit; möglicherweise viel Zeit.

Ja, die Zeit braucht er wohl und auch einen gewissen Abstand. Die Situation ist für ihn nicht leicht. Wie geht man damit um, wenn man so lange in dem Glauben gelebt hatte, die Eltern wären tot. Schwierig.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Fabio´s Worte an Anjelica gerichtet waren letztendlich wirklich rührend. Er möchte den beiden nicht im Wege stehen und versuchen, sich damit abzufinden und daran zu gewöhnen, dass er nun doch Eltern hat. Und er möchte gerne, dass die beiden heiraten. :nicken

Er will daran arbeiten, das möchte er wirklich. Ich denke, die zwei Wochen jetzt in der Karibik werden ihm und Julie gut tun. Er wird sich wohl mit seiner Frau besprechen, wie es weitergehen soll, wenn sie erst in Monte Vista sind und irgendwann vielleicht auch Anjelica dazukommen wird.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Tja, und schließlich verließen die 4 Bridgeport gemeinsam. Für Fabio und Julie ging´s ab in den Urlaub; ja und für Carlo nach Monte Vista und Anjelica flog zurück nach London. Vorerst. Oh, ich hoffe so sehr, dass die beiden in absehbarer Zeit heiraten und vor allem auch, dass wir die Hochzeit miterleben dürfen!!! Bitte bitte bitte, Marga!!!! :klatschen1 :klatschen2

Schauen wir mal. Vielleicht heiraten sie ja auch gar nicht, Justin und Jessica stellen sich quer oder was weiß ich, was da noch so alles passieren kann.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Ooooh... Caroline vermisst ihre Töchter und Enkelkinder und möchte lieber heute als morgen aus Bridgeport weggehen. Aber was ist dann mit Kyle und seinem Töchterchen? Ich denke nicht, dass Kyle mit nach New Sunset Valley ziehen würde. Ich kann mich natürlich aber auch täuschen, klar. Sollte er nicht mehr mit Trish zusammen kommen, woran ich natürlich gar nicht denken mag... Was würde ihn dann außer seines Jobs in Bridgeport halten?! Einen Job würde er sicherlich in New Sunset Valley auch wieder finden. Und ... sollte er DOCH wieder mit Trish zusammen kommen... Nun, dann könnte er ja mit Trish UND seinem Töchterchen zusammen mit nach New Sunset Valley ziehen.

Ja, Caroline ist ein Familienmensch durch und durch. Klar, dass sie ihre Kinder und Enkelkinder vermisst. Na und was Kyle betrifft... sicher, einen Job dürfte er auch in New Sunset Valley bekommen. Aber will er überhaupt dort hin? :confus2 Vielleicht zieht es ihn wo ganz anders hin oder er bleibt in Bridgeport. Nun, die Zeit wird es zeigen.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Hmmm, Astrid träum weiter :verbeugen

Bild
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Wow, diese Kapitel waren wieder sowas von Klasse, Marga! Super detailliert geschrieben und die Bilder wieder aller erste Sahne! Echt spitze!!! :daumenhoch1 Ich habe es genossen, diese Kapitel zu lesen und die Bilder dazu zu betrachten :klatschen2

Es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat. Vielen Dank für Deinen Kommentar, Dein Lob, die netten Worte und auch die Gedanken, die Du Dir wieder gemacht hast, liebe Astrid. :bussi2 Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Simsi68 hat geschrieben:
05.06.2019, 11:18
Ja, und nun bin ich gespannt wie es weiter geht und freue mich schon auf die nächste Folge! :klatschen1 Danke dafür, liebe Marga! :hug02

Bitte, gern geschehen. :hug02 Gleich im Anschluß geht es mit einem neuen Kapitel weiter.



Hallo Petra!


Petziteuferl hat geschrieben:
05.06.2019, 20:50
Hallo Marga :)Also erstens wieder großes Lob an dich wegen der Bilder. Die sind wieder sehr gut gelungen.


Vielen Dank. Es freut mich sehr, dass sie Dir gefallen haben.
Petziteuferl hat geschrieben:
05.06.2019, 20:50
Wow ein Abendessen bei den Fairchilds ;) Das war echt spannend. Und erfreulich zu lesen, das sich Henry und Carlo versöhnt haben. Und dann noch Caroline wie sie Anjelica die Freundschaft angeboten hat. Einfach toll.

Es war Anjelica sehr wichtig, diesen für sie so wichtigen Schlussstrich zu ziehen. Sie weiß, dass sie Fehler gemacht hat, die sie aber im Nachhinein sehr bereut. Rückblickend gesehen hatte Anjelica eigentlich niemanden in Bridgeport. Sie hat keine Geschwister, ihre Eltern leben in Lucky Palms, Freundinnen hatte sie auch keine. Da wäre die Freundschaft zu Caroline eigentlich naheliegend gewesen. Aber ihre krankhafte Eifersucht und ganz besonders auf Caroline, hatte so etwas gar nicht zustande kommen lassen.
Petziteuferl hat geschrieben:
05.06.2019, 20:50
Ganz toll fand ich auch die Aussprache zwischen Kyle und Anjelica und dass Caroline und Jelica sich zusammen tun möchten, damit Kyle und Trish zusammen kommen.

Das ist ihr gemeinsames Ziel. Caroline mag Trish und würde sie sich als Schwiegertochter wünschen. Sie denkt dabei natürlich auch an Sheila, die nicht für immer mutterlos aufwachsen soll. Aber noch kennen sich die Beiden gar nicht. Man weiß also auch nicht, ob sie sich auch verstehen würden.
Petziteuferl hat geschrieben:
05.06.2019, 20:50
Ich konnte Kyle verstehen, das er vorher lieber nicht mit Jelica sprechen wollte. Aber seiner Mutter zu liebe dann doch getan hat. Das war auch gut so, denn jetzt kennt er auch die Hintergründe, warum alles so ablief. Obwohl es wirklich nicht richtig war.

Nein, es war nicht richtig und das hatte er Anjelica ja auch vorgeworfen. Aber ob es bei einem früheren Gespräch anders gelaufen wäre? Ich glaube es ehrlich gesagt nicht.
Petziteuferl hat geschrieben:
05.06.2019, 20:50
Mir tun Kyle und Trish leid. So hin- und hergerissen mit ihren Gefühlen. Ich hoffe dass die beiden doch noch zusammen kommen.

Wunschdenken, ich weiß. Hm, mal schauen. Vielleicht lernt sie ja auch jemanden in Lucky Palms kennen. Das weiß man ja nie.
Petziteuferl hat geschrieben:
05.06.2019, 20:50
Im Hause Vincenti sitzen dann alle beim Frühstück zusammen. Ein schönes Familienbild. :)Für Fabio muss alles noch sehr ungewohnt sein. Da er ja doch Mutter und Vater hat. Als Fabio mit Anjelica gesprochen hat, da hatte ich Tränen in den Augen. Es war toll, das er Anjelica gesagt hat sie soll Carlo heiraten. Und somit hoffentlich ihre Zweifel beiseite geschafft hat.


Vor den Bildern hatte mir schon wieder gegraut. Meistens sitzen die Sims ja nicht da, wo sie sollen. Und in der Tat, was hatten sie gemacht? Anjelica und Carlo steuerten die Theke an, während Julie und Fabio einen Meilen Abstand am Tisch hatten. Okay, was also tun? Ich habe die kurzerhand aufgefordert, einen Teller zu nehmen, dann habe ich die Plätze angeklickt, auf denen sie sitzen sollen. Letztendlich bin ich in den Baumodus und habe die Teller auf die zugewiesenen Plätze gezogen. Zum Glück hatte es funktioniert. Bei dem Gespräch zwischen Mutter und Sohn hatte ich auch Tränen in den Augen. Fabio konnte sich wieder daran erinnern, dass sie oft bei ihnen zu Besuch gewesen war und er sich gut mit ihr verstanden hatte. Er wird auf jeden Fall daran arbeiten, seine Eltern zu akzeptieren. Natürlich möchte er dem Glück der Beiden nicht im Wege stehen. Ich denke, dass ihm das Gespräch mit Anjelica ebenso viel gebracht hatte, wie ihr mit ihm.
Petziteuferl hat geschrieben:
05.06.2019, 20:50
Hoffentlich endet auch für Henry und Caroline alles gut, damit sie ihre Kinder und Enkelkinder nicht mehr so vermisst.

Schauen wir mal, ob sie am Ende alle zusammenkommen bzw. sich wieder öfters sehen werden. Da ich nach Ende der Story eine Art Tagebuch machen möchte, könnte es gut möglich sein. Aber das wird noch eine Weile dauern, noch ist die Story nicht zu Ende.
Petziteuferl hat geschrieben:
05.06.2019, 20:50
Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel. Hoffentlich kommt es bald ;)

Es folgt gleich im Anschluss. Vielen Dank für Deinen Kommentar, Dein Lob, die netten Worte und auch die Gedanken, die Du Dir gemacht hast. Ich habe mich sehr darüber gefreut, liebe Petra. :hug02


So und gleich im Anschluss geht es mit Kapitel 23 weiter.


LG Marga

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Re: SdV2 - Sehnsucht, die nie vergeht -

Beitrag von cheli24 » 11.06.2019, 01:33

Die Kommentarbeantwortung befindet sich einen Post davor!



Hallo zusammen, :winken

zu dem nachfolgenden Kapitel will ich keine großen Worte verlieren. Ich wünsche Euch aber viel Spaß und hoffe, Euch gefällt das Kapitel.


LG cheli24 (Marga)



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~







Kapitel 23 - Zuversicht -






Einige Stunden zuvor



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„Ach man, ich habe es schon wieder falsch. Warum tue ich mich damit so schwer? Du hast es immer gleich raus.“

Das junge Mädchen mit den rötlichbraunen langen Haaren zog die Stirn kraus und kratzte sich am Hinterkopf, während sie auf den Jungen sah, der ihr gegenüber saß. Beide brüteten seit fast zwei Stunden über ihren Hausaufgaben. Während der Junge in Mathematik so gut wie keine Schwierigkeiten hatte, war das Fach für das Mädchen der reinste Horror.

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„Ist doch gar nicht so schwer, wenn Du die Faustregel beachtest. Punkt vor Strich, dann kann nichts schief gehen“, erklärte der Junge, ohne dabei aufzusehen. Was sollte er ansonsten auch sagen? Es war immer dasselbe. Wobei er nicht mal der Ansicht war, sie könne es nicht. Er glaubte vielmehr, dass sie nicht wollte.

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„Sagst Du. Für Dich ist das ein Kinderspiel. Wozu brauche ich das überhaupt?“, maulte sie. „Weder für Jura, noch als Journalistin.“

„Nicht schon wieder. Wie oft noch, hm? Es ist nun einmal Prüfungsfach“, belehrte er sie. „Jetzt warte mal, ich mach‘ das noch schnell fertig und dann schaue ich mal nach.“

„Musst Du nicht. Ich kapiere es ja sowieso nicht.“

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„Jetzt mach‘ aber mal halblang. Du bist doch nicht dumm.“

„Nee, aber wohl schwer von Begriff“, erwiderte sie.

„Nein, bist Du nicht. Du bist alles andere als Begriffsstutzig. In Texte Interpretieren bist Du ein Ass. Da tue ich mich schwer. Du kannst, wenn Du willst.“

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„Ja, aber... es will einfach nicht in meinen Kopf.“

„Das muss es aber. Oder willst Du, dass ich ohne Dich gehe? Wir wollten das gemeinsam schaffen. Schon vergessen?“

„Nein, natürlich nicht. Aber ich bin irgendwie nicht so optimistisch wie Du es bist.“ Seufzend widmete sie sich wieder ihrer Aufgabe. „So und wenn das jetzt nicht stimmt, dann weiß ich auch nicht. Dann könnt Ihr mich mal alle kreuzweise.“

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Der Junge zog das Heft des Mädchens seufzend zu sich herüber. „Dann schauen wir mal. Na, so schlecht ist es doch gar nicht. Das hier stimmt nicht, die obere auch nicht. Aber das andere ist alles richtig. Du hast da nur einen kleinen Denkfehler.“

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Nachdem Justin Moreno seiner Schwester Jessica die Rechenschritte noch einmal in aller Ruhe erklärt hatte, kam nun englische Literatur dran. Während er es weniger mochte, so war sie davon restlos begeistert. Jessica schrieb und dichtete gerne. Damit hatte sie auch schon einmal einen landesweiten Preis für Nachwuchsautoren gewonnen. Aber festgelegt hatte sie sich noch nicht, was sie nach der Schule machen würde. Momentan würde es wohl in Richtung Literatur gehen.

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„Was hast Du vorhin eigentlich gemeint, Du bist nicht so optimistisch, wie ich es wäre?“

Justin hatte seinen Arm lässig über der Stuhllehne hängen, während er sie fragend bei einer Glas Limonade ansah. Nachdem sie die Hausaufgaben beendet hatten, genossen sie im Garten das schöne Wetter.

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„Na ja, Du siehst das alles so locker, Justin. Aber noch wissen wir gar nicht, ob es überhaupt klappt. Eigentlich gefällt es mir hier.“

„Wir haben aber keinen Swimmingpool, nur mal ein Beispiel und übermorgen soll es schon wieder regnen.“

„Aha und das ist für Dich ein Argument, hier wegzugehen?“

„Ich dachte, wir wären uns einig.“

„Ja, schon. Aber wir müssen ganz von vorn anfangen, Freunde finden.“

„Die ich hier an meiner Hand abzählen kann. Ehrlich, Jessie.“

„Na, Du musst Dich doch nicht beklagen, die Mädchen laufen Dir doch scharenweise hinterher und jeder Junge will mit Dir befreundet sein.“

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Justin lachte laut auf. „Ja, aber nur wegen Dir oder glaubst Du, die Jungs laufen mir nach? Hast Du überhaupt eine Ahnung, wie oft ich gefragt werde, ob Du einen Freund hast und wie viele Jungs gerne mit Dir gehen würden?“

Sie winkte ab. „Interessiert mich aber nicht. Die meisten sind eh oberflächlich. Nee, aber Du hast Recht. Warum sollen wir es nicht versuchen und wärmer als hier, ist es dort auf jeden Fall.“

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Sie sah nach oben in den wolkenlosen Himmel, die Sonne, die sich heute nach einer längeren Regenphase endlich wieder einmal zeigte. Seufzend sagte sie: „Frühsommer und davon hatten wir jetzt zwei Wochen Regen. Lass‘ uns ins Schwimmbad fahren, so lange das Wetter noch schön ist.“

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***


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Eine halbe Stunde später tummelten sich die Zwillinge im städtischen Schwimmbad, zu dem auch ein Hallenbad gehörte. Sie zogen bei diesem Wetter jedoch das Freibad vor, das zu der Nachmittagszeit ungewöhnlich leer war. Das kam Beiden gelegen und so konnten sie im kühlen Nass unbeschwert ihre Runden ziehen.

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„Mal sehen, wer länger die Luft anhalten kann“, meinte Justin plötzlich und tauchte unter. Jessica grinste, hielt sich die Nase zu und ging dann ebenfalls nach unten.

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Sie tauchten und schwammen noch eine Weile um die Wette, ehe sie es sich auf den Liegestühlen bequem machten. Beide hatten den dunklen Teint der Eltern, cremten sich aber vor dem Sonnenbad trotzdem sorgfältig ein.

„Was denkst Du, wie er so ist?“

Stirnrunzelnd sah Justin seine Schwester an. „Keine Ahnung. Das werden wir ja dann sehen. Machst Du Dir deswegen Gedanken, Jessie? Wir können es weder ändern, noch irgendwie beeinflussen. Lass‘ uns das Beste daraus machen. Ich denke darüber gar nicht nach. Morgen werden wir mehr erfahren.“

Sie seufzte auf. „Ja, vermutlich hast Du Recht. Was soll ich denn zum Essen kochen?“, wechselte sie plötzlich das Thema.

„Vielleicht Spaghetti?“

„Mit Tomatensoße oder Bolognese?“

„Mach‘ Tomatensoße, das geht schneller.“

„Okay, ist gebongt.“

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Sie legten ihren Kopf zur Seite und waren kurz darauf auch schon eingenickt. Während Justin von Sonne, Strand, Meer und Mädchen träumte, befasste sich Jessica’s Traum mit einer ungewissen Zukunft in einem fremden Land.

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Am Abend



„Liebe Grüße von Mum. Sie sind jetzt endlich gestartet. Das Unwetter ist vorbei.“

Lässig lehnte Justin am Tresen, während er seiner Schwester beim Kochen zusah. Die Oberschränke der Küche waren erst vor einer Woche geliefert worden, da es Terminunstimmigkeiten gegeben und Anjelica deshalb ständig hin- und her telefoniert hatte.

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„Na Gott sei Dank. Wie lange hatten sie und Carlo jetzt in New York festgesessen?“, fragte Jessica, während sie die Tomatensoße zubereitete.

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„Ich glaube fünf Stunden. Aber man kann ja nichts machen, wenn sie die Maschinen erst alle runterholen müssen. Lieber bei einem solchen Unwetter auf Nummer Sicher gehen. Es waren ja alle Flüge betroffen“, sagte Justin, der im Gegensatz zu Fabio die Augen seines Vaters geerbt hatte und Carlo wie aus dem Gesicht geschnitten war.

„Ja, da hast Du Recht“, stimmte ihm Jessica zu. „Und wann kommt sie?“

„Die Landung in Heathrow ist für sechs Uhr vorgesehen. Sie will dann ein Taxi nehmen.“

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„Ah okay. Dann wird sie wohl so gegen acht Uhr zuhause sein.“

„Ja, das dürfte in etwa passen“, nickte er, während er zum Esstisch ging. „Essen wir drinnen oder draußen?“

„Nee, wir essen hier drin. Die Sonne ist weg und schon wird es kühler.“

„Deswegen freue ich mich ja auch auf Italien. So gut wie kein Regen, Sonne, warm. Das wird bestimmt schön.“

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„Ob er sich wirklich freut, uns kennenzulernen?“ Fragend sah Jessica zur Seite. Während ihr Bruder schon eifrig aß, hatte sie ihr Essen noch gar nicht angerührt.

„Warum nicht? Mum hat es ja so gesagt. Aber ist ja für ihn auch nicht so einfach. Immerhin wusste er nichts von uns. Also, ich freue mich, Dad kennenzulernen.“

„Du nennst ihn schon Dad?“

„Klaro, ist er doch auch.“

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„Na ja, ich freue mich ja auch irgendwie. Aber es ist irgendwie ein komisches Gefühl. Wenn Mum ihn aber immer noch liebt und er ihr einen Heiratsantrag gemacht hat, dann ist es ja auch okay. Ich wüsste nicht, ob ich das könnte.“

„Was denn?“

„Überleg mal Justin. Dreißig Jahre, die Beiden hätten schon Silberne Hochzeit feiern können. Ich weiß wirklich nicht, warum sie so lange damit gewartet haben.“

„Mum und er waren nicht gut aufeinander zu sprechen. Das hatte sie uns ja auch immer wieder gesagt.“

„Den Grund dafür aber nicht. Aber ich will ihn auch gar nicht wissen. Wichtig ist, dass wir vielleicht alle bald zusammenleben können.“

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„Du würdest das gerne tun, oder?“, fragte Justin, während er das restliche Essen in den Kühlschrank stellte und das Thema wieder auf Carlo und Italien brachte.

„Was denn?“

„Na ja, Familienleben und so.“

„Du denn nicht?“, antwortete sie stattdessen mit einer Gegenfrage.

„Hm, weiß nicht. Aber vorstellen könne ich es mir schon.“

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Nachdem sie in der Küche aufgeräumt hatten, ging Justin mit seiner Schwester noch einmal die Matheaufgabe durch, die am Montag Bestandteil einer Klausur war.

„Und wenn mir Mum eine Entschuldigung schreibt?“ Vorsichtig massierte Jessica ihre Schläfen mit den Fingern. Sie hatte leichte Kopfschmerzen und befürchtete eine beginnende Erkältung.

„Wozu denn das? Du wirst doch nicht kneifen, Jessie.“

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„Hör‘ zu. Wir werden morgen nochmal lernen und alles in Ruhe durchgehen. Du packst das und wirst Dich nicht hinter einer erfunden Erkältung verstecken.“

„Du willst mir also wirklich helfen?“ Argwöhnisch sah sie ihren Bruder an.

„Natürlich werde ich das. Wir werden das gemeinsam meistern. Wenn Du jetzt schon kneifst, was ist dann erst mit dem Italienisch-Test und einer eventuellen Aufnahmeprüfung? Wie willst Du die dann bestehen?“

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„Ich helfe Dir bei Mathe und Du liest mein Referat über Lord Byron durch. Da hänge ich ein wenig. Es ist ja Dein Lieblingsdichter und in Literatur bist Du einfach spitze, Jessie. Du solltest Schriftstellerin werden und Bücher schreiben. Das hast Du echt drauf. Aber Mathe musst Du deshalb doch lernen. Ist nun mal so. Ich brauche Lord Byron später auch nicht mehr.“

In einer Engelsgeduld redete er auf seine Schwester ein, die ihm im Stillen Recht gab. Ja, was sein musste, das musste eben sein, auch wenn ihr Mathe so überhaupt nicht lag.

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„Okay, Du hast gewonnen. Ich lese mir morgen Dein Referat durch und Du zeigst mir, wie die Aufgabe funktioniert und wie der Rechenweg geht. So und jetzt lass‘ uns noch ein wenig fernsehen.“

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***


„Ist das der Film, der so toll sein soll?“, fragte Jessica wenig später, nachdem sie auf dem Sofa Platz genommen hatten.

„Brandon hat gemeint, der wäre toll.“

„Aha, hat er“, meinte sie dazu nur lakonisch. „Na ja, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.“

„Einen schlechten Geschmack hat er nicht. Immerhin ist er schon seit ewigen Zeiten hinter Dir her“, grinste Justin.

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Jessica seufzte auf, schließlich hatten sie das Thema nicht zum ersten Male. „Sorry Justin, er ist nicht mein Typ. Das habe ich ihm auch schon mehrmals gesagt. Ich weiß, dass er Dein bester Freund und ein netter Kerl ist. Das weiß ich alles. Aber der Funke springt nicht über.“

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„Und wer ist so Dein Typ? Wie muss der Kerl aussehen, der mal Dein Herz erobert?“

Neugierig musterte Justin seine Schwester, die ein auffallend hübsches Mädchen war und viel Ähnlichkeit mit Anjelica und ihrer noch unbekannten Halbschwester Trish hatte. Ihre ursprünglich schwarzen Haare färbte sie seit einiger Zeit rostbraun mit hellen Strähnen. So manche seiner Freunde schwärmten für sie. Aber sie war bislang immer standhaft geblieben, was er aber auch nicht falsch fand. Er selbst hatte zwar schon ein paar Freundinnen gehabt, aber nie etwas Festes. Justin hatte ein Faible für Südländerinnen und ganz speziell für Italienerinnen. Vielleicht wollte er auch aus dem Grund in die Heimat seines Vaters ziehen.

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„Ich habe keinen speziellen Typ, falls Du das meinst. Es muss einfach passen. Er sollte in etwa die gleichen Interessen wie ich haben, humorvoll und ehrlich sein. Das Aussehen ist mir eher zweitrangig.“

„Sagt jemand, der auf Adam Levine steht.“

„Ja, den finde ich süß, aber viel zu alt für mich.“

„Vielleicht triffst Du ja in Monte Vista Deinen Traummann.“

„Oder Du Deine Traumfrau“, konterte sie verschmitzt.

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„Ja, wenn sie so wie Alessandra Ambrosio aussehen würde, dann hätte ich nichts dagegen.“

„Das ist aber keine Italienerin, sie ist ein brasilianisches Model, sowie Gisele Bündchen“, belehrte Jessica grinsend ihren Bruder.

„Ja, ich weiß, Du kleine Klugscheißerin. Ist ja auch egal. Vielleicht hat unser Dad ein paar Freunde, die noch heiratswillige Söhne oder Töchter haben.“

„Müssten die aber nicht älter sein?“, fragte Jessica skeptisch. „Fabio ist doch schon um die dreißig, hat Mum gesagt. Na und wenn die Freunde auch im Alter Carlo' s sind...“

„Wie gesagt... Klugscheißerin“, unterbrach Justin seine Schwester, die er über alles liebte, sowie sie ihn. Die zweieiigen Zwillinge waren ein Herz und eine Seele und verstanden sich meistens blendend. Hin und wieder gab es zwar auch Zoff, wie bei allen Geschwistern, aber sie wussten, dass sie sich aufeinander verlassen konnten. Justin hatte fünf Minuten früher als Jessica, das Licht der Welt erblickt und sah sich ein klein wenig für sie verantwortlich.

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***


„Ob Fabio und Trish sich auch freuen, uns kennenzulernen? Was meinst Du, Jessie?“

Die Geschwister saßen plaudernd in Jessica’s Zimmer und redeten über einen möglichen Wegzug nach Italien. Dabei waren sie auch auf ihre beiden Geschwister zu sprechen gekommen, die sie nur von Fotos kannten. Ein wenig skeptisch waren Beide, da sie nicht wussten, wie Fabio und Trish über sie dachten.

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„Ich weiß es auch nicht, Justin. Aber ich würde es mir wünschen. Sie sind zwar wesentlich älter als wir, aber ich denke, dass sie bestimmt sehr nett sind. Trish ist Journalistin, mit ihr könnte ich über Bücher reden und so. Das wäre bestimmt cool.“

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„Und ich könnte mich mit Fabio unterhalten. Er könnte mir mit Sicherheit sagen, wo es heiße Italienerinnen gibt“, flachste Justin.

„Oder Dir einen heißen Satz Ohren verpassen. Ich weiß gar nicht, was Du immer mit Deinen Italienerinnen hast. Es gibt auch sehr hübsche Britinnen.“

„Die sind aber nicht so rassig. Ich merke schon, mit Dir kann ich darüber nicht reden.“

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„Du scheinst nach Carlo zu kommen. Mum hatte mal erwähnt, er hätte auch nichts anbrennen lassen. Vielleicht bin ich ja Trish ein wenig ähnlich oder ich komme auf gar niemanden raus. Doch, eventuell unseren Großeltern. Ich hoffe, wir lernen sie bald einmal kennen.“

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„Ja, das wünsche ich mir auch sehr. Ich habe mal nachgeschaut. Lucky Palms ist gar nicht weit von Las Vegas entfernt. Da wollte ich immer mal hin. Trish wohnt ja jetzt auch dort. Hm, ob sie einen Freund hat? Immerhin ist sie ja auch schon Mitte zwanzig. Oder ist sie schon sechsundzwanzig? Ich weiß es gar nicht genau.“

Nachdenklich starrte Justin an seiner Schwester vorbei ins Leere.

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„Nein, das weiß ich auch nicht, Justin. Fabio ist glaube ich einunddreißig und ich meine, sie wäre sechs Jahre jünger oder so. Ich bin aber auch schon auf Julie gespannt. Sie soll sehr nett sein. Jetzt sind die Beiden erst einmal in die Karibik geflogen. Fabio hätte in letzter Zeit sehr viel gearbeitet, hatte Mum gemeint.“

„Ja, er übernimmt wohl Dad’s Firma in Monte Vista.“

„Wäre das Baugeschäft denn etwas für Dich?“, fragte Jessica.

„Nee, Kunst wäre schon eher mein Ding. Architekt könnte ich mir auch noch vorstellen. Aber am liebsten würde ich alte Kirchen restaurieren. Und Du willst jetzt also Literatur studieren?“ Fragend sah Justin seine Schwester an.

Sie seufzte. „Ich weiß es noch nicht wirklich. Jura habe ich abgehakt, das ist mir zu trocken und dann die vielen Gesetze. Nee, Literatur wäre da schon eher etwas oder Innenarchitektur.“

„Cool, dann machen wir eine Agentur auf.“

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Nachdem sie sich eine gute Nacht gewünscht hatten und Justin in seinem Zimmer, das neben ihrem lag, verschwunden war, ging Jessica ins angrenzende Bad. Justin und sie benutzen es gemeinsam und hatten je einen Durchgang in ihren Zimmern. Bevor sie ins Bett ging, sah sie sich noch ein Video auf ihrem Smartphone an, das eine Freundin ihr geschickt hatte. Anschließend musste sie über eine Textnachricht und einem Kuss-Smiley Brandon’s schmunzeln, der ihr eine gute Nacht wünschte. Ach Brandon, wann gibst Du es endlich auf?

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Während Jessica noch schnell ein Dankeschön an Brandon schickte und ihm ebenfalls eine gute Nacht wünschte, saß Justin vor seinem PC und chattete mit Alisa, die er aus einer italienischen Facebook-Gruppe kannte. Beide hatten sich darauf geeinigt, in ihrer Landessprache zu kommunizieren. Das fördere nicht nur sein Italienisch, sondern auch ihr Englisch, hatte sie ihm gleich zu Anfang an mitgeteilt.

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Jessica hingegen lag derweil schon in ihren Träumen und freute sich riesig auf den morgigen Sonntag und auf die Rückkehr ihrer Mutter, die für sie wie eine Freundin war.

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Kapitel 24 folgt...

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Re: Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von Simsi68 » 14.06.2019, 11:48

Hallo Marga! :winken02

Ooooh, das sind sie – mit Sicherheit: die Zwillinge von Anjelica!!! :freu1 Ich habe zwar noch keine Namen bisher gelesen, aber rein vom Aussehen des Mädchens… Sehr Anjelica und Trish ähnlich!
Und ja, der Junge ist eindeutig von Carlo´s Abstammung. Z. B. die Bernstein-farbenen Augen sagen alles! :grins
Ha! Und da steht es auch schon: Justin Moreno! :klatschen2

Es ist die Spielwelt Hidden Springs, wo sie leben, ne… :grins (Nicht in der Geschichte, sondern so meine ich)

Ui, ein Besuch im Schwimmbad :klatschen1 Die beiden haben viel Spaß zusammen. Und überhaupt habe ich den Eindruck, dass die beiden sich sehr gut verstehen! Finde ich wirklich toll und nicht selbstverständlich unter Geschwistern.

Jessica macht sich aber im Gegensatz zu ihrem Bruder viel mehr Gedanken um die Zukunft in einem anderen und somit ihr fremden Land.

Heathrow! :lachen Da sind wir – mein Mann und ich - vor fast 25 Jahren auch gelandet! Ja, dieses Jahr im September sind es 25 Jahre seit wir geheiratet haben! :verliebt: Wir hatten damals eine 4 tägige Hochzeitsreise nach London von den Verwandten meines Mannes geschenkt bekommen, mit allem drum und dran: Hin- und Rück-Flug, Hotel, U-Bahn-Karten für die 4 Tage und und und… Leider hat es die ersten 3 Tage nur geregnet, was uns aber nicht davon abhielt uns einiges anzuschauen! Am letzten Tag – der Tag der Abreise – war herrlichstes Wetter! Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein, aber leider heftiger und eisiger Wind! Tja, aber schön war´s trotzdem. :nicken

Justin ist total aufgeschlossen, was das Kommende betrifft und ist schon sehr gespannt auf Carlo, seinen „Dad“, wobei Jessica dem ganzen ein wenig mit gemischten Gefühlen entgegen geht und immer wieder nachdenkt.

Oooooh, und wie geduldig und lieb Justin seiner Schwester immer Zuspruch gibt beim lernen und ihr bei Mathe hilft! Wirklich toll! :klatschen2

Und was mir im Gespräch der beiden beim fernsehen aufgefallen ist: Jessica will einen Jungen, der in etwa ihre Interessen hat, humorvoll und ehrlich ist; das Aussehen ist bei ihr zweitrangig. Justin dagegen spricht immer nur davon, dass seine „Traumfrau“ so und so – also toll – aussehen sollte. Hm… Da stimme ich eher Jessica zu, denn auch ich finde, es ist wichtiger, dass man sich mit dem Partner versteht, als dass dieser super aussieht und man ansonsten absolut nichts gemeinsam hat!

Das Gespräch der Geschwister anschließend in Jessica´s Zimmer war auch sehr interessant und aufschlussreich, muss ich sagen. Was wer vorhat zu studieren und später zu machen... :nicken


Ja… Und schon bin ich wieder durch.
Das Kapitel war wieder – wie immer – richtig Klasse! :daumenhoch1 Sehr detailliert geschrieben und die Bilder wieder Spitze! :bravo Auch dieses Kapitel habe ich wieder genossen zu lesen und die Bilder dazu zu betrachten :klatschen1

Ja, und nun bin ich gespannt wie es weiter geht und freue mich schon auf die nächste Folge!
Danke dafür, liebe Marga! :hug02


LG Astrid :tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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SdV2 Kommentarbeantwortung

Beitrag von cheli24 » 23.06.2019, 01:11

Hallo Astrid, :hug02

bevor es mit einem neuen Kapitel weitergeht, erst noch zu Deinem Kommentar, über den ich mich wieder sehr gefreut habe. Vielen lieben Dank! :bussi2


Simsi68 hat geschrieben:
14.06.2019, 11:48
Hallo Marga! :winken02 Ooooh, das sind sie – mit Sicherheit: die Zwillinge von Anjelica!!! :freu1 Ich habe zwar noch keine Namen bisher gelesen, aber rein vom Aussehen des Mädchens… Sehr Anjelica und Trish ähnlich! Und ja, der Junge ist eindeutig von Carlo´s Abstammung. Z. B. die Bernstein-farbenen Augen sagen alles! :grins Ha! Und da steht es auch schon: Justin Moreno! :klatschen2


Jawohl, das sind sie. Ich hatte mir gedacht, wenn ich sie schon erwähne, würde bestimmt die Frage kommen, ob man sie auch einmal sehen könnte. Ursprünglich sollten sie nur namentlich erwähnt werden. Da ich mich aber entschlossen habe, auf einige Nebencharaktere stärker einzugehen, habe ich Justin und Jessica kurzerhand zum "Leben erweckt". Die beiden sind tatsächlich im Spiel geboren. Ich habe Carlo mit Anjelica in die Kiste geschickt, Baby machen und da ich unbedingt Zwillinge wollte, hatte ich mit dieser Fruchtbarkeitsbelohnung oder wie das heißt, nachgeholfen. Auch, was das Geschlecht betrifft, es mussten Junge und Mädchen sein. Im CAS habe ich sie nur geringfügig verändert. Die Augenfarben hatten sie glaube ich automatisch, auch das Muttermal. Ja und jetzt fragst Du Dich vielleicht, warum Fabio keins hat, denn Trish hat ja auch dieses Muttermal unter dem Auge. Es wäre damals zu offensichtlich gewesen, hätte ich Fabio auch eins verpasst. Es sollte ja kein Bezug zu Anjelica geben. Aus dem Grund hat er eben keins.
Simsi68 hat geschrieben:
14.06.2019, 11:48
Es ist die Spielwelt Hidden Springs, wo sie leben, ne… :grins (Nicht in der Geschichte, sondern so meine ich)

Richtig, es ist Hidden Springs, das in der FS etwas außerhalb Londons spielt. Für die Bilder damals mit George, kurz bevor Anjelica nach Bridgeport geflogen ist, hier hatte ich für die Außenaufnahme eine CC-Spielwelt, die viel Wald und Wiesen beinhaltet. Da hatte ich ein klein wenig getrickst, da ich dieses England-Feeling wollte.
Simsi68 hat geschrieben:
14.06.2019, 11:48
Jessica macht sich aber im Gegensatz zu ihrem Bruder viel mehr Gedanken um die Zukunft in einem anderen und somit ihr fremden Land.

Ja, Jessica ist ein wenig anders als ihr Bruder und macht sich sehr wohl Gedanken, was Zukunft und Wohnort betreffen. Sie hängt sehr an ihrer Mutter, ist für sie ihr ein und alles. Wie sehr, das wird man in einer späteren Folge sehen.
Simsi68 hat geschrieben:
14.06.2019, 11:48
Heathrow! :lachen Da sind wir – mein Mann und ich - vor fast 25 Jahren auch gelandet! Ja, dieses Jahr im September sind es 25 Jahre seit wir geheiratet haben! :verliebt: Wir hatten damals eine 4 tägige Hochzeitsreise nach London von den Verwandten meines Mannes geschenkt bekommen, mit allem drum und dran: Hin- und Rück-Flug, Hotel, U-Bahn-Karten für die 4 Tage und und und… Leider hat es die ersten 3 Tage nur geregnet, was uns aber nicht davon abhielt uns einiges anzuschauen! Am letzten Tag – der Tag der Abreise – war herrlichstes Wetter! Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein, aber leider heftiger und eisiger Wind! Tja, aber schön war´s trotzdem. :nicken


Da bist Du mir voraus, Astrid. Du wirst lachen. Ich war jetzt zwar zum elften Mal in Nordamerika, aber ich habe es noch nie nach London geschafft. Ja, ist schon irgendwie seltsam. Ich bin zwar mal mit dem Bus quer durch England gefahren, als ich in Irland war, aber die Hauptstadt Großbritanniens habe ich bislang nie geschaft. Aber es steht auf meiner To-Do-Liste. Ja, das Wetter kann man sich auf der Insel leider nicht raussuchen. In Irland hatten wir - ich glaube, das war Ende Mai oder so - herrliches Wetter, kein Regen, nur Sonnenschein, etwas mehr als 20 Grad. Für Irland um diese Jahreszeit total untypisch.
Simsi68 hat geschrieben:
14.06.2019, 11:48
Justin ist total aufgeschlossen, was das Kommende betrifft und ist schon sehr gespannt auf Carlo, seinen „Dad“, wobei Jessica dem ganzen ein wenig mit gemischten Gefühlen entgegen geht und immer wieder nachdenkt.


Jessica ist ein sehr nachdenkliches, junges Mächen, ganz anders als ihr Bruder. Zwar ist sie auch aufgeschlossen, aber sie ist ruhiger und macht sich sehr viele Gedanken über die Zukunft. Justin hingegen hat viel von Carlo.
Simsi68 hat geschrieben:
14.06.2019, 11:48
Und was mir im Gespräch der beiden beim fernsehen aufgefallen ist: Jessica will einen Jungen, der in etwa ihre Interessen hat, humorvoll und ehrlich ist; das Aussehen ist bei ihr zweitrangig. Justin dagegen spricht immer nur davon, dass seine „Traumfrau“ so und so – also toll – aussehen sollte. Hm… Da stimme ich eher Jessica zu, denn auch ich finde, es ist wichtiger, dass man sich mit dem Partner versteht, als dass dieser super aussieht und man ansonsten absolut nichts gemeinsam hat!


Da gebe ich Dir Recht. Justin kommt da ein wenig nach Carlo und steht wie sein Vater auch auf Dunkelhaarige. Da fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. Mal schauen, ob evtl. noch in dieser Staffel oder spätestens im Tagebuch die Richtige auftauchen wird. Am Ende ist sie klein und blond. :grins Nee, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Jessica wiederum schlägt da eher nach ihrer Mutter. Anjelica hatte auch nie einen bestimmten Männertyp, bevor sie Carlo kennengelernt hatte.
Simsi68 hat geschrieben:
14.06.2019, 11:48
Das Gespräch der Geschwister anschließend in Jessica´s Zimmer war auch sehr interessant und aufschlussreich, muss ich sagen. Was wer vorhat zu studieren und später zu machen... :nicken

Die beiden verstehen sich wirklich blendend, da ist der Eine für den Anderen da. Klar spricht man auch darüber, wie es nach der Schule weitergehen soll.
Simsi68 hat geschrieben:
14.06.2019, 11:48
Ja… Und schon bin ich wieder durch. Das Kapitel war wieder – wie immer – richtig Klasse! :daumenhoch1 Sehr detailliert geschrieben und die Bilder wieder Spitze! :bravo Auch dieses Kapitel habe ich wieder genossen zu lesen und die Bilder dazu zu betrachten :klatschen1

Es war diesmal aus storytechnischen Gründen nicht so lang, wie man es normalerweise von mir gewohnt ist. Aber da ich momentan zwischen zwei Kontinenten hin und her switche, konnte ich nicht gleich den nächsten Tag mitposten.Aber es freut mich sehr, dass es Dir wieder gefallen hat. Wie immer an dieser Stelle, vielen Dank für Deinen Kommentar, Dein Lob, die netten Worte und Gedanken, die Du Dir wieder gemacht hast. Ich habe mich sehr darüber gefreut, liebe Astrid.
Simsi68 hat geschrieben:
14.06.2019, 11:48
Ja, und nun bin ich gespannt wie es weiter geht und freue mich schon auf die nächste Folge!


Gleich im Anschluss geht es mit dem nächsten Kapitel weiter.


LG Marga

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Re: SdV2 - Sehnsucht, die nie vergeht -

Beitrag von cheli24 » 23.06.2019, 01:31

Die Kommentarbeantwortung befindet sich einen Post davor!




Hallo zusammen, :winken


eine kurze Anmerkung: wenn die Handlung auf zwei Kontinenten spielt, wie momentan, werde ich die jeweiligen Zeitunterschiede berücksichtigen. Also nicht wundern, wenn es unterschiedlich Tag und Nacht ist.

So, dann machen wir mal weiter. Die Story hat mittlerweile so viele Protagonisten, so dass ich hin und wieder auch mal andere zeigen werde. Wir haben schon lange nichts mehr von ihnen gehört, oder? Dabei liegt Storytechnisch nur eine Woche dazwischen.

Ich wünsche nun viel Spaß beim Lesen und hoffe, Euch gefällt das Kapitel, das ich aufgrund der vielen Bilder und auch, weil es ansonsten zu lange geworden wäre, gesplittet habe.




~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~






Kapitel 24 - Saturday Night - Teil 1






Während Trish längst wieder in Lucky Palms war, Carlo und Anjelica sich immer noch auf dem Rückflug nach Europa befanden, waren Fabio und Julie bereits in Isla Paradiso gelandet. Da ihr Flug noch vor dem Unwetter gestartet war, hatten sie diesem noch rechtzeitig ausweichen können. Fabios Eltern hingegen hatten über fünf Stunden am JFK-Airport in New York ausharren müssen, ehe sie endlich nach Monte Vista und London weiterfliegen konnten.

Unterdessen bereiteten sich in New Sunset Valley Katie und Billy auf ihr erstes gemeinsames Wochenende vor.

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Billy war schon früh am Kino angekommen und konnte es kaum noch erwarten, Katie wiederzusehen. Er war am Vormittag im Studio gewesen und hatte sich bei dieser Gelegenheit gleich mit seinen neuen Kollegen bekannt gemacht. Sein Team umfasste fünfundvierzig Mitarbeiter, sowohl festangestellt als auch freiberuflich, vor und hinter der Kamera. Mit Richard Dickens, einem alten Hasen im Nachrichtengeschäft, sowie Candice Greenwood, der Sportredakteurin, würde er sich die Moderation teilen. Am Wochenende hatte er frei, musste nur bei Krankheit oder Urlaubsvertretung einspringen. Etwa siebzig Prozent seiner Tätigkeit bestanden aus Recherchen und Interviews, der Rest enthielten Moderationen und Besprechungen. Das Team hatte ihn sehr freundlich in Empfang genommen, man hatte ihm die Räume gezeigt, das Studio und auch seinen künftigen Arbeitsplatz. Alleine die Aussicht von seinem Schreibtisch aufs Meer hinaus, war grandios. Gestern hatte er seinen Dienstwagen abgeholt, den er auch zu privaten Zwecken nutzen durfte. Somit musste er sich nicht extra einen Wagen zulegen.

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Nachdenklich saß er auf der Bank und dachte zum wiederholten Male über seine erste Begegnung mit Katie vor einer Woche nach. Die junge Frau hatte es ihm von Anfang an angetan und wäre sie nicht über seine Liege gestolpert, hätte sich bestimmt ein anderer Weg gefunden, sie kennenzulernen. Da war er sich relativ sicher. Sie entsprach genau seinem Frauentyp, wobei das Aussehen eher zweitranging war. Ihm gefielen ihr Humor und Spontanität, ihre Art, die Dinge beim Namen zu nennen. Sie nahm kein Blatt vor den Mund und sprach ihre Gedanken offen aus. Er hielt sie für eine grundehrliche Person und einmal mehr tat ihm der Fauxpas mit Gretta Leid.

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Ein kleiner Flirt, mehr war es nicht gewesen. Hätte Katie sich an jenem Tag nicht den Fuß verstaucht, dann wäre Gretta kein Thema gewesen. Nein er wollte es sich mit der hübschen jungen Frau nicht verscherzen, denn dazu war sie ihm in der kurzen Zeit, seit sie sich kannten, zu wichtig geworden. War es erst letzten Freitag gewesen, dass sie sich kennengelernt hatten? Es kam ihm schon wieder wie eine kleine Ewigkeit vor. Noch nie hatte ihn Amor‘ s Pfeil so schnell getroffen wie bei ihr. Weder bei Stacy, seiner Highschool-Liebe, noch bei Eileen, mit der er auf der Uni gewesen war. Trish war eine Ausnahme gewesen, aber leider war das Interesse zu mehr nur von seiner Seite aus gegangen. Mehr als einen Kollegen und sehr guten Freund hatte sie nie in ihm gesehen. Ach, wer weiß, für was es gut war, Trish. Hoffentlich bist Du so glücklich, wie ich es derzeit bin. Aber es wäre sehr schön, mal wieder mit ihr zu plaudern. Katie und sie würden sich bestimmt gut verstehen.

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Seufzend saß er auf seine Armbanduhr und wischte seine Gedanken an seine früheren Freundinnen beiseite. Es brachte nichts, in der Vergangenheit zu grübeln und zu denken, was gewesen wäre, wenn. Die Gegenwart hatte so viel mehr zu bieten, vor allem jetzt, wo er sich bis über beide Ohren in Katie verliebt hatte. Ein Lächeln zierte sein Gesicht, als er an sie dachte. Katie. Oh, sie wird bestimmt gleich kommen. Er erhob sich von der Bank und sah noch einmal nach hinten zur U-Bahn-Station, ehe er das Plakat an der Säule ansteuerte. Katie hatte ihm gestern eine kurze WhatsApp-Nachricht geschickt, dass sie gegen 20 Uhr hier sein würde, da die nächste U-Bahn erst kurz vor 21 Uhr ankommen würde. Das wäre dann wieder zu spät, da der Film um halb neun begann. Mal schauen, was hier so gezeigt wird. Das Kino sieht von außen sehr nett aus, auch wenn nicht allzu viel los ist, wie mir scheint. Aber an diesem Wochenende gibt es ja so einige Veranstaltungen, wie ich heute in der Zeitung gelesen habe.

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Ah, der „Große Houdini“ läuft demnächst an. Das war doch der große Zauberer. Interessiert mich aber nicht. Da läuft doch am nächsten Wochenende eine Magier-Show in Seattle. Na ja, wer es mag.

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Und was gibt es sonst noch so? Hm, was ist das? Das Leben in einer Boy-Group. Nee, nicht mein Geschmack. Was haben wir da? Oh, man da läuft ja gar nichts Gescheites. Hm, „Today, the music died?“ Kenn ich nur als Textzeile aus „American Pie“ von Don McLean. Ich wusste gar nicht, dass das auch verfilmt wurde. Man, 1959 war das gewesen. Das ist ja schon zig Jahre her, seit die abgestürzt sind. „Peggy Sue“ und „Donna“ mag ich heute noch. Bei „Donna“ hatte ich Stacy das erste Mal geküsst. Das war in der Roller-Disco. Ach, waren das noch Zeiten. Aber ich wollte heutzutage nicht mehr in die Schule gehen.

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Ich bin mal gespannt, was Katie über meinen Vorschlag sagen wird. Ob sie mich begleitet? Es wäre sehr schön, denn ich würde sehr gerne ihre Meinung hören. Schließlich... Er unterbrach kurz seine Gedanken und lächelte. Es wäre schön, mit ihr dort... Na ja, zumindest vorerst, nicht für immer, denn das möchte ich nicht und ich glaube, sowie ich sie einschätze, sie auch nicht. Aber jetzt würde es noch gehen. Komisch, ich habe mir nie irgendwelche Gedanken darüber gemacht. Aber seit ich sie kenne... Vielleicht hat sie auch mal Lust, mich nach Hause zu begleiten. Mum, Dad, Katie wird Euch sicherlich gefallen. Da bin ich mir sicher.

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Derweil war auch Katie am Kino angekommen. Sie hätte sich beinahe verspätet, da sie fast zwei Stunden mit ihrer Freundin Monique telefoniert hatte. So viel hatte es zu erzählen gegeben. Natürlich hatte sie Billy dabei nicht ausgespart und in den höchsten Tönen von ihm geschwärmt. Du bist ja in beide Ohren in den Typen verknallt, hatte Monique ihr auf den Kopf zugesagt. Ja und sie hatte ja auch Recht. Umso mehr wünschte sich Katie, dass Monique auch bald einen Mann finden würde, der sie so nahm, wie sie war und in ihr nicht nur Bridgeports It-Girl sah, das sie schon lange nicht mehr sein wollte. Man war übereingekommen, regelmäßig zu telefonieren und in Kontakt zu bleiben. Katie hatte sie auch zu sich eingeladen. Aber Monique würde schon Morgen für eine unbestimmte Zeit nach Neuseeland fliegen. Den Grund jedoch hatte sie ihr nicht verraten und sie hatte auch nicht nachfragen wollen.

Oh, Billy ist ja schon da. Richtig schnuckelig sieht er aus. Er ist einfach ein toller Mann. Ich war noch nie so in einen Typen verliebt wie in ihn. Ob er schon lange wartet? Eigentlich habe ich gar keine Lust mehr auf den Film und könnte mir Schöneres vorstellen. Hoffentlich klappt das auch, dass er bei mir übernachtet. Ach was, jetzt schauen wir uns erst einmal den Film an, bevor wir meine Sachen bei ihm abholen und dann in den „Wassermann-Club“ gehen. Eigentlich hätten wir dort auch baden gehen können. Aber ein Bikini unter dem Top hätte echt blöd ausgesehen. Na ja, zum Glück brauche ich nicht unbedingt einen BH. Ich bin zufrieden mit der Größe und wollte keine großen Titten. Und Charly, die blöde Kuh, legt sich dafür auch noch unters Messer. Nee, niemals würde ich das machen. Für keinen Mann der Welt. Nicht einmal für Billy. Aber sowie ich ihn einschätze, wird ihm das eher zweitrangig sein. Hoffe ich doch zumindest.

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Mal schauen, wie es so im „Wassermann-Club ist“. Aber wie haben meine Kollegen heute Morgen gesagt? Man muss ihn mal von innen gesehen haben. Na dann. Ob es Katie am Mittwoch ernst gemeint hatte, ich könne bei ihr übernachten? Aber diesmal kann und werde ich mich nicht zurückhalten können. Na ja, ich habe auf jeden Fall mal meinen Kulturbeutel gerichtet und für reichlich Schutz ist auch gesorgt. Ja, ich will sie, mehr als ich mir zuvor eingestanden hatte. Eigentlich hätte sie am Mittwoch auch bei mir schlafen können. Ob es da passiert wäre oder heute, ist doch egal. Wir wollen es doch beide. Oder etwa nicht?

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Billy war so in seine Gedanken vertieft und die Vorfreude auf den Abend mit Katie dermaßen groß, dass er die Schritte nicht hörte, die sich ihm auf klappernden Absätzen näherten.

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So zuckte er heftig zusammen, als ihm jemand von hinten die Augen zuhielt. Aber im selben Moment wusste er, dass es nur Katie sein konnte, als ihm ein leicht blumiges Parfum in die Nase stieg. Ihr Parfum. Ein leichtes Kribbeln zog durch seine Magengegend, bis in die untere Region. Doch er ließ sich nicht anmerken, dass er sie erkannt hatte und murmelte: „Sheena?“

Keine Antwort.

„Michelle?“

Erneut keine Antwort.

Als plötzlich „Gretta?“ über seine Lippen kam, verspürte er einen leichten Kniff in die Seite, so dass er scherzhaft aufschrie: „Aua. Was soll denn das?“

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Mit verstellter Stimme antwortete Katie: „Falsche Antwort, mein Lieber.“

„Hm. Doch nicht Gretta? Ähm, Daisy, bist Du das vielleicht?“, fragte er neugierig, während er heißen Atem an seinem Nacken wahrnahm.

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Ein fester Griff an seinem Oberarm, ließ ihn leicht erschaudern. „Interessant. Hast Du noch mehr Frauennamen auf Lager?“, hörte er die Stimme fragen.

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„Öhm. Ich habe da kürzlich eine unglaublich süße Maus kennengelernt. Aber die würde sicherlich nicht so meinen Arm umklammern, sondern sanft und liebevoll. Ihr Name ist Katie und sie ist eine wahnsinnstolle Frau. In sie muss man sich einfach verlieben.“

„Aha, interessant. Und Du denkst, es beruht auf Gegenseitigkeit?“, wollte die Frau wissen.

„Na, das will ich doch hoffen.“

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Seine Hand legte sich beherzt auf Katie’s Po, während er herumschnellte und sie an sich zog. Katie war davon so überrascht, dass sie fast den Halt verloren hätte und sich an ihn klammerte.

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„Oh, Katie. Du hast mir so gefehlt“, murmelte er, während sich seine Lippen auf ihren Hals legten und zu ihrem Ohr wanderten, um dort zu verweilen. Katie genoss dieses Gefühl und legte ihren Kopf tief in den Nacken.

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„Gib‘ zu, Du hast gewusst, wer ich bin“, meinte Katie verschmitzt, als sie sich aus seiner Umarmung löste.

„Habe ich das? Ich war mir nicht ganz sicher.“

„Du bist ein schlechter Lügner, Billy. Vorsicht, wenn Du es mit mir nicht verscherzen willst.“

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„Nein, das will ich nicht, Katie. Ich würde Dich unter tausend Frauen erkennen. Dazu muss ich Dich nicht einmal sehen. Wow, Du siehst einfach hinreißend aus. Die Farbe steht Dir sehr gut und auch die Frisur gefällt mir. Passt zu Dir. Du bist schon eine sehr attraktive Frau.“

„Und Du ein verdammt gut aussehender Mann, Billy“, gestand sie ihm genauso ehrlich.

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„Wie viele Frauennamen wolltest Du mir denn noch aufzählen, hm?“, fragte sie schmunzelnd.

„Och, waren das nicht genug? Nun ja, Dein Kniff war nicht gerade sanft.“

„Ja, Deine unglaublich süße Maus kann schon etwas härter zugreifen.“

„Oh, da freue ich mich aber schon drauf. Lack und Leder, mit oder ohne Peitsche?“, zeigte sich Billy neugierig.

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„Du Spinner. Das werde ich Dir doch jetzt nicht verraten. Vorfreude ist die schönste Freude.“

„Und wann werde ich es erfahren?“

„Lass‘ Dich überraschen“, lachte sie ihn verschmitzt an.

Wortlos umfassten Billy‘ s Hände Katie‘ s Gesicht, während er leise raunte: „Du bist einfach atemberaubend und jede Versuchung wert. Ich bin so froh, diesen Job hier angenommen zu haben, Katie.“

„Und ich bin Stanley und den beiden Hunden dankbar, die uns zusammengeführt haben.“

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Leidenschaftlich küssten sich die Beiden und vergaßen alles andere um sich herum. Weder die Kinogäste, die um sie herumlaufen mussten, da sie den Weg zur Tür versperrten, noch den Taxifahrer, der anerkennend aus seinem Taxi pfiff, als er sie sah.

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„Ich habe nachgeschaut. Der Film läuft in Saal 5. Das ist im Erdgeschoss“, sagte Billy, als sie sich wieder voneinander gelöst hatten. „Wir haben also noch etwas Zeit. Da drinnen gibt es eine Bar und auch Außenbestuhlung. Wollen wir vor dem Film noch etwas trinken? Vielleicht einen Cocktail oder so. Es gibt auch Nichtalkoholische, da ich ja nachher fahre. Was meinst Du? “ Billy sah Katie fragend an.

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„Ja, das können wir gerne machen. Bei der Gelegenheit kannst Du mir erzählen, wie der Tag im Studio war. Wie Deine neuen Kollegen so sind, wie viele Frauen Dich schon ins Auge gefasst haben.“

„Das klingt ja fast so, als wärst Du eifersüchtig.“

Katie schüttelte den Kopf. „Nein, das nicht. Aber ich mag es einfach nicht, wenn sich Frauen Männer aussuchen, die bereits vergeben sind.“

„Bin ich das denn? Vergeben?“, wollte Billy mit klopfenden Herzen wissen.

„Hör‘ zu, Billy. Aus dem Alter, in dem man sich kleine Briefchen mit der Frage zuschiebt, willst Du mit mir gehen, sind wir beide raus, denke ich.“

„Bist Du das denn oft gefragt worden?“, unterbrach Billy sie.

„Ja“, gestand sie ehrlich. „Und Du?“

„Ich habe sie nicht gezählt. Aber als Hockeyspieler…“, warf er den Kopf in den Nacken.

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„Richtig, Du hattest ja erwähnt, dass Du mal Hockey gespielt hattest.“

„Da laufen einem die Mädchen von alleine zu. Mein bester Schulfreund auf dem College war Quaterback der Footballmannschaft. Ich habe ihm oft bei Spielen zugesehen, nachdem ich mit Hockey spielen aufhören musste.“

„Ist Dir schwer gefallen, oder?“, fragte sie mitfühlend.

„Ja, schon. Wenn Dir der Doc mitteilt, dass es nicht mehr geht. Na ja, aber meine Leidenschaft gilt nach wie vor dem Hockey und Football.“

„Oh, dann passt Du wunderbar zu meinem Bruder und meinem Cousin. Sie sind beide Football-Fanatiker und kennen sich auch beim Hockey sehr gut aus.“

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Billy lachte leise und trat dicht an sie heran. Liebevoll umfasste er mit beiden Händen das Gesicht der Brünetten, während er ihr tief in die Augen sah. „Du hast meine Frage vorhin nicht beantwortet.“

Katie sah ihn etwas irritiert an. „Welche denn? Was meinst Du, Billy?“

Heiser raunte er: „Nun ja. Bin ich denn vergeben, Katie?“

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„Ach so, das. Hm, ich denke schon, dass wir jetzt offiziell... Es sei denn, Du bist nicht an etwas Festem interessiert. Dann sag‘ es lieber gleich, Billy.“

„Doch, das bin ich“, beeilte er sich, schnell zu sagen. „Mehr als das, Katie. Ich will mit Dir zusammen sein und wäre überglücklich, wenn daraus etwas Dauerhaftes wird.“

„Ja, das geht mir genauso. Okay, dann würde ich sagen, gehen wir rein.“

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Billy grinste. „Gekonnt das Thema gewechselt, hübsche Frau. Aber erst bekomme ich noch einen Kuss.“ Augenzwinkernd zog er Katie eng an seine Brust. Erneut küssten sie sich innig und vergaßen dabei Raum und Zeit.

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Als sie sich nach gefühlten Minuten voneinander lösten, deutete Billy zum Eingang. „Okay, jetzt können wir reingehen.“ Katie nickte und zog die Karten aus ihrer Hosentasche, ehe sie durch die Eingangstür schritten.

Bevor sie jedoch in den Saal gingen, genehmigten sie sich noch ein Glas Wasser, das den Kinobesuchern kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. „Viel Zeit haben wir jetzt nicht mehr. Aber anschließend könnten wir noch etwas trinken, ehe wir zu mir fahren. Was hältst Du von der Idee, Katie?“

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„Ja, das könne wir gerne machen. Die Cocktails sind sehr gut. Es gibt auch Alkoholfreie, Billy.“

„Ah, das ist gut, wenn ich noch fahren muss.“

„Wir können ja nachher noch ein oder zwei im „Wassermann-Club“ trinken. Die sind auch sehr lecker.“

„Ja, hört sich gut an.“

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Nachdem sie ihre Getränke leergetrunken hatten, stellten sie diese auf dem Tablett ab und begaben sich auf den Weg in den Kinosaal. Keiner der beiden hatte dabei auf das Laufband der Anzeigetafel geachtet, das in Dauerschleife lief.

„Hätte ich eigentlich eine Badehose darunterziehen sollen?“, fragte Billy, während er hinter Katie her schritt.

„Du kannst ja nackt baden.“ Noch ehe Billy darauf antworten konnte, fuhr sie fort: „Man kann dort auch schwimmen, ja. Aber ich habe auch keinen Bikini darunter.“

„Ja, das habe ich mir bei Deinem Top schon gedacht. Irgendwo müsste ja der Verschluss zu sehen sein.“

Billy konnte ihr Grinsen nicht sehen, als sie ungerührt erwiderte: „Vielleicht habe ich mir ja zwei Blümchen auf die Brustwarzen geklebt.“

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„Hast Du?“, fragte er dennoch neugierig.

„Finde es doch heraus“, forderte sie ihn kokett, um gleich das Thema zu wechseln. „Schau mal das Bild. Sieht toll aus, oder? Aber das passt nur in großen Räumen.“

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„Nicht schlecht. Aber das vor mir gefällt mir weitaus besser und das mit den Blümchen“, konterte er und fixierte dabei die schwarzen Gummibänder auf Katie’s nacktem Rücken. Sie wusste, wie man einen Mann auf sich aufmerksam macht. Die Vorstellung, diesen zu liebkosen und noch weitaus mehr, hinterließ erneut ein angenehmes Kribbeln in seinem Körper.

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„Oh hallo, Kitty. Du auch hier?“, begrüßte Katie wenig später ein junges Mädchen mit blonden Zöpfen, das mit ihr auf die Uni ging.

„Ja, meine Cousine ist zu Besuch und sie wollte unbedingt ins Kino“, antwortete die Angesprochene, die auf den Namen Kitty hörte. „Und Du? Ist der süße Blonde Deine Begleitung?“, wollte sie neugierig wissen.

„Ja. Das ist mein Freund Billy“, antwortete sie, nicht ohne Stolz.

„Habe ich etwas verpasst?“

„Wir haben uns erst kürzlich kennengelernt.“

„Ach so. Na dann viel Spaß. Obwohl mich der Film nicht so vom Hocker reißt.“

„Na ja, schau’n wir mal. Ich habe die Karten von Andy. Sammy ist krank geworden und alleine wollte er nicht.“

„Ach so, ja. Habe ich gehört. Na, dann trotzdem viel Spaß. Bis Montag, dann“, verabschiedete sich die Kommilitonin und begab sie sich zu ihrem Platz.

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„Das war Kitty, eine Kommilitonin“, sagte Katie zu Billy, der einige Meter dahinter auf sie gewartet hatte.

„Ah, okay. Hatte ich mir fast gedacht.“

„Entschuldigen Sie“, wurden sie plötzlich von einem Mann älteren Alters angesprochen, der ihnen entgegen kam. Ist das hier Block C, Reihe 15?“

Katie nickte. „Ja, wir sitzen in Reihe 16. Direkt hinter Ihnen. Das sind die sogenannten Loge-Plätze, weil es sich um keine Einzel-Sitze handelt, sondern um Sofas. Diese befinden sich auf einem kleinem Podest und grenzen sich so von den üblichen Reihen ab.“

„Ah, das wusste ich nicht. Ich habe die Karte geschenkt bekommen. Aber vielen Dank für die nette Auskunft“, bedankte sich der Mann freundlich bei Katie, ehe er auf seinem Sitz Platz nahm.

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„Magst Du lieber außen sitzen, Katie?“, fragte Billy während er durch die Reihe ging.

„Wir können auch beide außen sitzen“, erwiderte Katie lächelnd, bereits wissend, was Billy antworten würde.

Und schon schüttelte er auch den Kopf. „Nee. Da bist Du mir zu weit weg.“

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Sie hatten gerade ihre Plätze eingenommen, als auch schon vor der Vorhang sich öffnete und die Leinwand zum Vorschein kam.

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Etwas irritiert sahen beide nach vorne. „Ist das jetzt schon der Film oder noch die Vorschau?“

Katie zuckte die Schulter. „Das frage ich mich auch gerade. Solch ein Blödsinn.“

„Aber echt“, stimmte ihr Billy zu.

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Zehn Minuten lief der Film nun schon und die Beiden langweilten sich zusehends. Keiner wusste so recht etwas mit der Handlung anzufangen.

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Schließlich beschlossen sie, den Film zu ignorieren und sich mit sich selbst zu beschäftigen. Billy zog Katie an sich heran und flüsterte: „Das ist vielleicht ein Quatsch. Habe ich Dir eigentlich schon gesagt, dass Du mal wieder zum Anbeißen aussiehst, meine Süße?“ Er legte seine Hand auf ihren Nacken, was in Katie ein angenehmes Prickeln auslöst, während sich sein Mund dem ihrigen näherte.

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„Küss mich, Billy“, forderte Katie den jungen Mann auf, während ihr Atem schneller ging und ihr Herz dabei heftig klopfte.

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Billy ließ sich das nicht zweimal sagen und schon legten sich seine Lippen auf ihren Mund. Vorsichtig strich er mit seiner Zunge über ihre Lippen, ehe er in ihren Mundraum eindrang.

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Während sich ihre Zungen spielerisch umkreisten, stieg Katie‘ s Erregung an und sie legte ihre Hand beherzt auf Billy‘ s Oberschenkel. Ihr Kuss wurde immer leidenschaftlicher, so dass beide leicht aufstöhnten.

„Pscht“, kam es da schon aus einer der vorderen Reihen.

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Billy und Katie lösten sich voneinander und schauten desinteressiert auf die Leinwand. „Wie kann man solch einen Mist toll finden? Wenn ich die Karten nicht geschenkt bekommen hätte...“

„Pscht“, kam es erneut von vorne.

Katie verdrehte die Augen. „Die haben echt einen Sprung in der Schüssel.“

„Lass‘ sie doch. Wir können uns auch anderweitig vergnügen“, zwinkerte ihr Billy zu.

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Katie lehnte sich nach hinten und sah ihn verliebt an. „Und an was hast Du da gedacht, hm?“

„Och, da gibt es so einiges. Wir sitzen ja zum Glück ganz hinten und haben niemanden hinter uns, den wir stören könnten.“

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Er nahm ihre Hand und zog sie zu sich auf seinen Oberschenkel, so dass sie ihn entgeistert anstarrte. „Du wirst doch nicht etwa... Nein, Billy. So etwas mache ich bestimmt nicht hier. Vergiss’ es“, sagte sie und versuchte ihre Hand aus seinem Griff zu lösen.

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Billy ließ ihre Hand los und stupste sie mit der Nase an. Heiser raunte er, während er seinen Arm um ihre Schulter legte und sie an sich zog: „Auch wenn es mir sicherlich gefallen hätte... Nein, Katie. Ich weiß mich schon noch in der Öffentlichkeit zu benehmen. Zudem kennen wir uns noch nicht so lange.“

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Er drehte sich zur Seite und zog sie leicht auf seinen Oberschenkel, ehe er seinen Mund auf ihre Lippen legte und mit seiner Zunge fordernd in ihren Mundraum eindrang. Katie genoss das Spiel ihrer beiden Zungen und schlang die Arme um ihn, während seine Hand ihren nackten Rücken streichelte.

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Als sie sich wieder voneinander lösten, meinte er verschmitzt: „Ich hoffe, dagegen hattest Du nichts. Du machst mich verrückt. Weißt Du das eigentlich?“

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„Ja. Du mich auch. Aber Du hast mich ja am Mittwochabend weggeschickt. Ich hätte gerne bei Dir übernachtet.“

„Ja und am nächsten Morgen die Vorlesung geschwänzt. Nein, Katie. Daran will ich nicht schuld sein. Aber wir könnten...“

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„Ist jetzt endlich Ruhe da hinten!?“, kam es erneut von vorne. Und dann: „Wenn es Euch nicht interessiert, dann geht raus. Aber haltet jetzt endlich einmal Eure Klappe. Das ist ja nicht zum Aushalten.“

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„So toll ist der Film auch wieder nicht“, rief Katie laut zurück. „Ist doch so“, meinte sie an Billy gewandt, der sie vor einer weiteren Auseinandersetzung zurückhielt.

Leise sagte er: „Also, Dein Kommilitone kann froh sei, dass seine Freundin krank wurde. Hattest Du nicht etwas von einem Sniper oder so erzählt?“ Fragend schaute Billy seine Begleitung von der Seite an.

Katie zuckte unwissend mit der Schulter. „Ja, eigentlich schon. Ich hatte vor kurzem noch die Kinotipps gesehen und da hatten die den Film vorgestellt. Auch meine ich, wären es andere Darsteller gewesen. Seltsam.“

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Plötzlich lachte der Mann vor ihnen, der sie vorhin nach der Sitzreihe gefragt und vermutlich alles mitbekommen hatte, leise auf: „Ich würde mal sagen, Ihr beiden Turteltäubchen seid im falschen Film. Habt Ihr denn vorhin am Eingang die Anzeige nicht gelesen?“

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Überrascht schauten die beiden auf den Mann und schüttelten den Kopf. „Nein, haben wir nicht“, erwiderte Katie. „Was stand denn da?“

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„Nun. In Kinosaal 3 gibt es Probleme mit dem Surround-System. Deshalb wird „American Sniper“ im großen Saal gezeigt“, erwiderte der Mann mit den grauen Haaren, der sich gerade köstlich amüsierte.

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„Aha“ machte Billy „Und welcher Film ist das hier?“

„Irgendein Indipendent-Film, den Titel weiß ich nicht mehr. Habe die Karte geschenkt bekommen.“

„Na ja, Danke für die Auskunft. Das erklärt so einiges.“, erwiderte Katie.

„Gern geschehen“, sagte der Mann und wandte sich wieder dem Geschehen auf der Leinwand zu.

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„Hm, was machen wir denn jetzt?“, fragte Billy Katie.

„Nun ja, der läuft ja jetzt auch schon eine gute Stunde. Da kommen wir ja gar nicht mehr mit, Billy.“

Plötzlich musste dieser lachen. „Das ist mir auch noch nicht passiert.“

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„Haltet endlich die Klappe!“, kam es nun verärgert aus der ersten Reihe.

Billy rollte mit den Augen. „Wer so etwas interessant findet“, flüsterte er Katie zu. „Wollen wir rausgehen, bevor wir hier noch einschlafen?“

„Oder ich Amok laufe“, meinte sie ungerührt.

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Rasch standen die beiden auf, verabschiedeten sich noch kurz von ihrem Vordermann, ehe sie den Kinosaal verließen. Katie konnte es sich jedoch nicht verkneifen, laut zu rufen: „Viel Spaß noch bei dem Mist. Da lese ich lieber ein Buch...“

RAUS!!!“ brüllte es ihr entschlossen entgegen.


„Ich glaube, es hätte nicht viel gefehlt und sie wären auf Dich los gegangen. Aber keine Sorge, ich hätte Dich mit Allem was ich habe, verteidigt“, meinte Billy trocken, während er mit Katie auf der Außenveranda saß und die Beiden je zwei Fruchtcocktails zu sich nahmen. „Das war aber auch eine dämlich Nuss, die vorne. Man, man. Man kann es auch übertreiben.“

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„Na ja, ich hätte nicht so aufbrausend sein sollen. Was wirst Du jetzt von mir denken?“, fragte Katie zerknirscht, um jedoch gleich anzufügen: „Normalerweise bin ich recht handzahm. Nur, wer meine Gutmütigkeit ausnutzt, lernt meine andere Seite kennen.“

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„Oh, das muss ich merken, falls ich Dich mal reizen sollte. Ich wusste gar nicht, dass in Dir auch eine kleine Wildkatze schlummert. Aber ich muss sagen, dieser Gedanke gefällt mir irgendwie. Ansonsten wäre es ja auch langweilig, oder?“, zwinkerte er ihr zu.

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„Ich stehe für Gerechtigkeit ein. Ich mag es zum Beispiel nicht, wenn jemand ungerecht behandelt wird. Egal, um welche Person es sich handelt. Aber man darf meine Gutmütigkeit nicht ausnutzen, denn dann werde ich fuchsteufelswild. Eine frühere Freundin hat das mal zu spüren bekommen.“

„Erzähl‘“, forderte Billy sie neugierig auf.

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In kurzen Sätzen schilderte sie, was sich vor etwa einem Jahr in der Disco mit Charlene Evans zugetragen hatte. „Weißt Du, ich verstehe nicht, wie man Menschen, die man nicht kennt, so behandeln kann. Sie hat sich dermaßen arrogant aufgeführt und ist davon gerauscht, als wäre sie eine Diva. Aber dann wundert sie sich, dass sich kein Mann ernsthaft für sie interessiert. Immer waren Monique und ich schuld, wenn sie wieder mal kein Mann angesprochen hatte und alleine nach Hause gehen musste oder wieder mal keinen Sex hatte. Ja, ist doch so.“

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„Monique?“, fragte Billy neugierig. „Meinst Du etwa dieses It-Girl? Du bist mit ihr befreundet?“

„Ja, bin ich. Warum, was ist daran falsch? Kennst Du sie? Sorry, aber aus Deinem Mund klingt es, als wäre sie ein Flittchen.“ Etwas gereizt sah ihn Katie an.

WAS? Das habe ich doch gar nicht gesagt. Ich finde sie sehr nett, hatte mal ein Interview mit ihr gemacht. Katie, das sollte wirklich nicht so klingen. Tut mir leid“, warf Billy entschuldigend ein.

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„Na, dann bin ich ja froh. Monique wird oftmals verkannt und gerne als oberflächlich dargestellt. Aber so ist sie gar nicht. Sie ist ein herzensguter Mensch, den man einfach gern haben muss. Sie ist meine älteste und beste Freundin und ich lasse nichts auf sie kommen. Wir sind oft zusammen ausgegangen. Wir liegen einfach auf einer Wellenlänge. Ja... und sie fehlt mir.“

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„Ich dachte, Megan...?“

„Mit ihr habe ich mich auch gut verstanden, keine Frage. Aber mit Monique kann ich einfach über alles quatschen. Über Männer, Sex. Alles eben. Das konnte ich mit Megan nicht. Monique und ich sind so etwas wie Seelenverwandte.“

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„Aha. Und diese Andere, mit der nicht?“

„Hör mir nur mit Charlene auf. Ich bin froh, diese blöde Kuh nicht mehr sehen zu müssen. Mit ihrer Einstellung und Oberflächlichkeit wird sie nie einen Mann finden. Sie ist ja wie der Teufel hinter meinem Bruder her. Aber ich hoffe, er ist endlich von ihr geheilt.“ Als Billy sie fragend ansah, winkte sie nur ab. „Nicht der Rede wert, glaub‘ mir.“

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„Nun ja, jetzt hat sie sich ja ihre Brüste vergrößern lassen. Vielleicht beißt ja doch noch eine arme Sau an. Sorry, Billy. Aber Du müsstest die wirklich mal erleben.“

„Charlene? Du meinst aber nicht Charlene Evans, die Erbin des Sportartikelherstellers?“

„Doch, genau die, Billy.“

„Oh je“, seufzte er auf. „Die habe ich auch mal interviewt.“

Katie sah ihn neugierig an. „Echt jetzt? Und wie war‘ s?“

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„Frag‘ mich besser nicht. Den ganzen Abend hatte sie mir schöne Augen gemacht, ständig mit mir geflirtet und dann hatte sie tatsächlich gedacht, ich würde anschließend mit ihr ins Bett gehen. Obwohl ich ihr mehrmals gesagt hatte, dass es bereits jemanden gibt.“

Katie lachte laut auf. „Oh, Billy. So etwas interessiert sie nicht. Das ist ihr völlig egal. Sie ist der Ansicht, die Männer müssten ihr zu Füßen liegen.“

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„Die ist so doof, dass sie einem schon fast wieder leidtun kann. Sie beurteilt Männer grundsätzlich nur nach dem Äußeren und wenn der Typ noch so blöde ist. Ich weiß nicht, was sie sich erhofft, keine Ahnung. Monique, Charlene und ich sind in Bridgeport manchmal gemeinsam um die Häuser gezogen. Und ob Du es glaubst oder nicht, es war einfach nur peinlich mit ihr. Und nach dem Vorfall in dem Club, in dem ich damals Kevin kennengelernt hatte... Nee, Du hättest sie mal erleben sollen, wie sie die Männer dort behandelt hatte. Der eine war eigentlich ganz nett, hatte sie höflich angesprochen und sie blafft ihn an. Aber wie. Na ja und nach dem Vorfall mit Sheila, meinem Patenkind...“ In kurzen Worten schilderte sie Billy, was sich während der Abwesenheit Kyle’s zugetragen hatte.

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„Wow, das ist aber echt ein starkes Stück. Wie kann man so etwas einem Kind antun?“, rief Billy entsetzt aus, nachdem Katie geendet hatte.

„Ja und sie hatte dabei nicht einmal Reue empfunden. Ich sag‘ Dir, sie liebt nur sich selbst, alles andere ist ihr egal. Ich hoffe wirklich, mein Bruder hat es endlich geschnallt, dass sie eine blöde Kuh ist. Aber er ist einfach zu gutmütig und hält sie immer noch für seine beste Freundin.“

„Nun ja, er ist alt genug, Katie“, wandte Billy vorsichtig ein.

„Nein. Das ist er eben nicht. Nicht in dieser Hinsicht. Aber lassen wir das.“

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Nachdem beide noch die Toiletten aufgesucht hatten, standen sie sich Minuten später wieder im Foyer des Kinos gegenüber. „Und... was machen wir jetzt?“ Billy sah auf seine Uhr. „Wir haben jetzt kurz vor zehn.“

Katie überlegte, ehe sie schließlich sagte: „Dann lass‘ uns zum Club fahren.“

„Okay. Dann gehen wir zu mir, Deine Einkäufe holen.“

Katie nickte zustimmend. „In Ordnung.“

Bevor sie nach draußen gingen, wies die junge Frau mit der Hand auf die Anzeigetafel, die an der Wand hing. „Schau, Billy, Da steht es. Habe ich vorhin nicht gesehen.“

Billy schüttelte den Kopf. „Du, ich auch nicht.“




Kapitel 24.1 folgt...

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Re: Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von Simsi68 » 28.06.2019, 10:40

Hallo Marga! :winken02

Im Bezug auf Deine letzte Kommentar-Beantwortung und London-Reise…
Weil Du geschrieben hast:
Da bist Du mir voraus, Astrid. Du wirst lachen. Ich war jetzt zwar zum elften Mal in Nordamerika, aber ich habe es noch nie nach London geschafft.
Ich war ansonsten noch nirgends, außer einmal für ein paar Tage in Wien, siehste… *grins* Aber um ehrlich zu sein: mich zieht´s nicht unbedingt ins Ausland.
Anfang September fahren meine Tochter und ich für 2 Tage nach Ramsau (Österreich) zu einem Fan-Treffen, welches meinen Mann nicht interessiert und das ist auch der Grund, warum er nicht mitkommt. Aber ins Ausland... Neee...



So, nun zum Kapitel:
Uuuuui, Katie und Billy! Schön, dass die beiden mal wieder an der Reihe sind! :klatschen2
Oh, Billy macht sich Gedanken und hat immer noch Gewissensbisse wegen Gretta… Dabei glaub ich auch nicht, dass mehr als nur ein Flirt dahinter steckte. Dafür hat er sich zu sehr in Katie verschossen!
1 Woche erst kennen sich die beiden… Wow! :augen: Wow, ich hatte ehrlich gedacht, das wäre schon länger.

Er denkt auch über Trish nach. Aber leider ist diese zur Zeit alles andere als so glücklich wie er. :kopf:

Oh, Billy ist ja wirklich sehr wählerisch, was Filme betrifft, wie?! :grins Und schon wieder ist er in seinen Gedanken versunken, der gute Billy…

Ud jetzt kommt Katie - und versinkt ebenso gleich in ihren Gedanken :nicken
:lachen Billy und Katie haben ähnliche Gedanken, von wegen zusammen übernachten und so.
Und Billy wägt bereits ab, dass er sich da wohl nicht mehr zurück halten können wird. :tsts:
Die Frage
(Wir wollen es doch beide. Oder etwa nicht?) ist zwar nach der kurzen Zeit, die sie sich erst kennen, irgendwie berechtigt, aber die große Verliebtheit beruht ja schließlich auf Gegenseitigkeit. Und jeder will den anderen mehr denn je, was der jeweils andere jedoch nicht weiß, sondern nur erahnen kann.

Also Billy… Musst du Katie unbedingt mit den ganzen Frauennamen aufziehen, als sie ihm die Augen zuhält?! Tststss… :tsts:
Doch dann ist er einfach nur charmant und liebenswürdig zu Katie, so wie man Billy kennt.



„Ja, Deine unglaublich süße Maus kann schon etwas härter zugreifen.“
„Oh, da freue ich mich aber schon drauf. Lack und Leder, mit oder ohne Peitsche?“, zeigte sich Billy neugierig.

:lol :lachen: :lol Die zwei... Unglaublich! :lachen

Und ich muss grad wieder lachen… Billy schmückt es so schön aus:
„Doch, das bin ich“, beeilte er sich, schnell zu sagen. „Mehr als das, Katie. Ich will mit Dir zusammen sein und wäre überglücklich, wenn daraus etwas Dauerhaftes wird.“
Und Katie darauf: „Ja, das geht mir genauso. Okay, dann würde ich sagen, gehen wir rein.“ :lachen:
Neee neee, so schnell kommt Katie dem lieben Billy nicht davon.

:lol :lachen: :lol Und gleich der nächste Hammer: „Vielleicht habe ich mir ja zwei Blümchen auf die Brustwarzen geklebt.“ Ohweia Katie! Sie ist echt nicht auf den Mund gefallen! :lachen: Und dann turnt sie Billy noch weiter an, von wegen, er solle es doch heraus finden. Dem armen wird sicher bald an einer bestimmten Stelle die Hose zu eng! Wenn sie es nicht schon ist… :grins

Uuups, und nun ist der Film nichts. Langweilig ohne Ende. Naja, da gibt´s auch noch was anderes, was man im Kino tun kann, ne Billy?! :lechz:
:lachen und prompt kommt auch schon ein Protest von vorne. Na, also… Zusammen reissen müsst ihr euch schon und nicht einfach stöhnen! Ihr seid da nicht alleine, ne… :tsts:
Ja, da sind wohl ein paar Leute ziemlich verärgert gewesen, weil die beiden auch weiterhin noch geschnattert hatten… :bla
Letztendlich verlassen sie den Kinosaal, da sie eh – sprichwörtlich – im falschen Film gelandet sind. :lachen

Ja, Katie, richtig:
„Hör mir nur mit Charlene auf. Ich bin froh, diese blöde Kuh nicht mehr sehen zu müssen. …“
Wo du recht hast, hast du recht! :nicken

Oh man, da stimmt wieder der Spruch: Wie klein die Welt doch ist. Billy kennt Charlene Evans auch, wenn auch nur von einem Interview, aber so wie es aussieht, reicht ihm das völlig.

:lachen: Wie wahr, wie wahr!

„Die ist so doof, dass sie einem schon fast wieder leidtun kann. …“
Aber sie hat sowas von recht! Charlene wird es mit ihrem miesen Charakter nie zu etwas bringen! Meine Meinung…

Aha, es ist also kurz vor 10 (22 Uhr). Katie meint, zum Club zu fahren wäre eine gute Idee. Billy meint, erst die Einkäufe bei ihm holen.
Also ich glaube ja, dass es mit dem Club nichts mehr wird, dass die beiden bei Billy zu Hause hängen bleiben und über kurz oder lang in seinem Bett landen. :verliebt: :klatschen1
Aaaaaaaaaaaaaber ich lasse mich überraschen und freue mich schon tierisch auf das nächste Kapitel, wobei ich seeeeeeeeeeeeeeeehr hoffe, dass es da auch weiter geht. :verbeugen


Ja… Und schon bin ich wieder durch. :kopfschuetteln
Das Kapitel war wieder SUUUUUPER! :klatschen2 Sehr amüsant, teilweise witzig, teilweise mit einem Hauch Erotik. Sprich: wie immer richtig Klasse! :daumenhoch1 Sehr detailliert geschrieben und die Bilder wieder Spitze! :klatschen1

Ja, und nun bin ich wie gesagt riesig gespannt wie es weiter geht mit den beiden und freue mich ebenso rieisig auf die nächste Folge!
Danke dafür, liebe Marga! :hug02


LG Astrid :tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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Beitrag von cheli24 » 07.07.2019, 23:13

Hallo Astrid, :winken

bevor es mit einem neuen Kapitel weitergeht, erst noch zu Deinem Kommentar, über den ich mich wieder sehr gefreut habe, liebe Astrid. :bussi2 An dieser Stelle auch ein Dankeschön an Grit und Petra für Euren Dankeklicks. :hug01 So, jetzt aber zum Kommentar:


Simsi68 hat geschrieben:
28.06.2019, 10:40
Hallo Marga! :winken02 Anfang September fahren meine Tochter und ich für 2 Tage nach Ramsau (Österreich) zu einem Fan-Treffen, welches meinen Mann nicht interessiert und das ist auch der Grund, warum er nicht mitkommt. Aber ins Ausland... Neee...
Ja, ich weiß. Du hattest es mal erwähnt, dass Dich das Ausland nicht so reizt. Ja und bei mir ist es genau das Gegenteil. Meine Lieblingsländer sind nun einmal Kanada und USA und wenn ich das mit Hockey verbinden kann, umso besser. :daumenhoch2 Aber ich weiß ja auch, dass Du Dich für mich mitfreust. :hug02 Ich denke, dass wir im nächsten Jahr ein wenig mehr Zeit haben, da wir diesmal nicht kreuz und quer fliegen und an der Ostküste bleiben. Dennoch gehört Halifax zu den schönsten Städten, in denen ich je war. :verliebt: Leider ist es kein Profi-Liga-Standort, so dass ich das mal ohne Hockey machen müsste.

Um welches Fan-Treffen geht es denn da? Seid Ihr da in einem Fanclub oder so? Ich denke mal, Sänger, Gruppe. Ramsau habe ich schon gehört. Ich kenne aber nur das in Berchtesgarden. Ich wusste gar nicht, dass es in Österreich auch ein Ramsau gibt. Habe gegoogelt, liegt in der Steiermark.


Das erinnert mich ein wenig an die ZDF-Hitparade, samstagsabends, meistens nach dem Bad, gebannt mit Stift und Papier vor dem Fernseher sitzend und auf die Autogrammadressen gewartet. Ja, irgendwann ist man dann dahinter gekommen, dass fast alle Sänger/innen die gleiche Adresse hatten. :confus3 Bis man dann geschnallt hatte, dass dies die Adresse der Plattenfirmen waren. :o Ja, dumm gelaufen. Aber ich hatte da nie hingeschrieben, bin kein Autogrammjäger in dem Sinne. Wir hatten mal Anfang der 80er Peter Maffay am Frankfurter Flughafen getroffen, uns kurz mit ihm unterhalten, Foto gemacht, unterschriebene Autogrammkarte bekommen, bevor wir nach Teneriffa abgeflogen sind. Ganz ehrlich, ich habe bis heute keine Ahnung, wo die Karte abgeblieben ist. :confus2 Aber durch Maffay bin ich zur Rockmusik gekommen. :klatschen1 Der war damals bei uns im Eisstadion und wenn er in der letzten halben Stunde keine Songs der Stones gespielt hätte, so wäre es das langweiligste Konzert geworden, das ich je besucht habe. :Zzz Zumindest habe ich schmerzhaft zu spüren bekommen, wie sich ein angesengter Daumen anfühlt. Sch... Feuerzeug hin und her schwenken. :lachen Nun gut, "Du","So bist Du" und "Über sieben Brücken", die Klassiker halt, aber der Rest. Langweilig. :Zzz Aber die Stones-Songs hatte er ganz gut gecovert. Danach war ich Stones-Fan, alle Alben gekauft, die man hierzulande bekommen konnte. Ich höre sie heute noch sehr gerne. Live habe ich sie leider nie gesehen. Mir geht es einfach ums Prinzip und da zahle ich keine 120 € aufwärts für eine Karte. :schuetteln Und das sind die billigsten, möglichst hinten, wo man nichts sieht und auf die Leinwand starren muss. Ich habe zwar jetzt für Metallica auch 120 € bezahlt, aber wir sind vorne im abgesperrten Bereich :klatschen1 und der fängt bei den Stones erst ab 200 € an. :augen: Nee, das sehe ich nicht ein, das ist mir entschieden zu teuer. Vor ein paar Wochen war Eric Clapton bei uns. Da waren die Karten auch schweineteuer, ab 120 € aufwärts. Ich habe ihn vor paar Jahren gesehen, war ein super Konzert, keine Frage, aber da hatten wir nicht so viel zahlen müssen. Die Preise werden immer unverschämter. Sicher, es ist alles teurer geworden und wer kauft heutzutage noch irgendwelche CD' s im Zeitalter von Youtube, I-tunes, Spotify oder wie die Plattformen alle heißen? Von Plattenverkäufen kann sich doch heute keiner mehr über Wasser halten. Nicht umsonst boykotieren Sänger wie Bryan Adams Youtube & Co und veröffentlichen keine offiziellen Videoclips im Internet. Und ich will nicht wissen, wie hoch die Dunkelziffer derer ist, die sich die Alben illegal über irgendwelche Plattformen und Streams downloaden. Von daher kann ich manche Künstler schon verstehen.

Okay, so viel zu dem Thema.
Simsi68 hat geschrieben:
28.06.2019, 10:40
Oh, Billy macht sich Gedanken und hat immer noch Gewissensbisse wegen Gretta… Dabei glaub ich auch nicht, dass mehr als nur ein Flirt dahinter steckte. Dafür hat er sich zu sehr in Katie verschossen!

Das ist richtig. Mehr als ein Flirt war sie nicht und mehr wollte Gretta auch gar nicht.
Simsi68 hat geschrieben:
28.06.2019, 10:40
1 Woche erst kennen sich die beiden… Wow! :augen: Wow, ich hatte ehrlich gedacht, das wäre schon länger.

Ja, das kommt auch dadurch, dass ich so unregelmäßig poste. Deshalb denkt man, es wäre viel länger zurück. Aber sie hatten sich freitags kennengelernt, samstags hatte sie ihm die Stadt gezeigt und sonntags war er als Wiedergutmachung bei ihr eingeladen. Mittwochs waren sie einkaufen und am Abend ist Katie nach Hause gefahren, nachdem sie Billy abgesetzt hatte. In der Zwischenzeit hatte Anjelica Carlo kontaktiert, sie ist montags nach Bridgeport geflogen, um die Nachmittagszeit dort angekommen, einen Tag später hatte sie sich aber erst bei Carlo gemeldet. Die Aussprache mit Fabio war dann am Mittwoch, da war Trish noch mit Kyle unterwegs, das Gespräch zwischen Trish und Carlo und auch der Abschied von Kyle fand am gleichen Tag statt, an dem sich Anjelica den Abhang hinunterstürzen wollte. Ein Tag später hatte sie die Aussprache mit ihren Kindern und am Freitag waren sie bei den Fairchilds eingeladen. Am Samstag sind sie nach Europa zurückgeflogen, ebenfalls samstags zeitversetzt gab es das Kapitel mit Jessica und Justin. Es kommt einem schon etwas länger vor, aber es ist wirklich nur eine Woche. Ich hatte mir auch mal überlegt, die Wochentage dazuzuschreiben, aber dann komme ich mit den Zeitzonen durcheinander. Aber Du kannst ja jederzeit fragen, wenn etwas unklar ist oder wie jetzt in dem Falle. :nicken
Simsi68 hat geschrieben:
28.06.2019, 10:40
Er denkt auch über Trish nach. Aber leider ist diese zur Zeit alles andere als so glücklich wie er. :kopf:

Ja, aber das weiß er leider nicht. Er hofft eben, dass es ihr gut geht. Er weiß ja nicht, dass Katie die Schwester des Mannes ist, den Trish liebt.
Simsi68 hat geschrieben:
28.06.2019, 10:40
Die Frage (Wir wollen es doch beide. Oder etwa nicht?) ist zwar nach der kurzen Zeit, die sie sich erst kennen, irgendwie berechtigt, aber die große Verliebtheit beruht ja schließlich auf Gegenseitigkeit. Und jeder will den anderen mehr denn je, was der jeweils andere jedoch nicht weiß, sondern nur erahnen kann.


Das wissen beide nicht und dennoch haben sie den gleichen Gedanken.
Simsi68 hat geschrieben:
28.06.2019, 10:40
„Ja, Deine unglaublich süße Maus kann schon etwas härter zugreifen.“ „Oh, da freue ich mich aber schon drauf. Lack und Leder, mit oder ohne Peitsche?“, zeigte sich Billy neugierig. :lol :lachen: :lol Die zwei... Unglaublich! :lachen

Mir hat das Dialoge schreiben sehr viel Spaß gemacht. Ich schaue mir die Bilder an und weiß in etwa, was sie sagen werden. :grins
Simsi68 hat geschrieben:
28.06.2019, 10:40
Und ich muss grad wieder lachen… Billy schmückt es so schön aus: „Doch, das bin ich“, beeilte er sich, schnell zu sagen. „Mehr als das, Katie. Ich will mit Dir zusammen sein und wäre überglücklich, wenn daraus etwas Dauerhaftes wird.“Und Katie darauf: „Ja, das geht mir genauso. Okay, dann würde ich sagen, gehen wir rein.“ :lachen: Neee neee, so schnell kommt Katie dem lieben Billy nicht davon.

Das Timing war perfekt, hat gepasst wie die Faust aufs Auge. Aber so ist Katie nun mal. Das lose Mundwerk und die Schlagfertigkeit hat sie von ihrer Mutter geerbt. Kannst Du Dich noch erinnern, wie sich Henry und Caroline auf dem Campus kennengelernt hatten? Er etwas unbeholfen mit seinem Teller in der Hand und sie mit ihrem frechen Mundwerk? :lachen Katie hat viel von ihr.
Simsi68 hat geschrieben:
28.06.2019, 10:40
:lol :lachen: :lol Und gleich der nächste Hammer: „Vielleicht habe ich mir ja zwei Blümchen auf die Brustwarzen geklebt.“ Ohweia Katie! Sie ist echt nicht auf den Mund gefallen! :lachen: Und dann turnt sie Billy noch weiter an, von wegen, er solle es doch heraus finden. Dem armen wird sicher bald an einer bestimmten Stelle die Hose zu eng! Wenn sie es nicht schon ist… :grins

Katie kennt da nichts. Sie spricht ihre Gedanken offen aus und will Billy auch ein wenig aus der Reserve locken. Sie weiß genau, was sie will und sie flirtet nun einmal sehr gerne.
Simsi68 hat geschrieben:
28.06.2019, 10:40
:lachen und prompt kommt auch schon ein Protest von vorne. Na, also… Zusammen reissen müsst ihr euch schon und nicht einfach stöhnen! Ihr seid da nicht alleine, ne… :tsts: Ja, da sind wohl ein paar Leute ziemlich verärgert gewesen, weil die beiden auch weiterhin noch geschnattert hatten… :bla Letztendlich verlassen sie den Kinosaal, da sie eh – sprichwörtlich – im falschen Film gelandet sind. :lachen

Hahah, dumm gelaufen, ne. Aber ich weiß, wie das ist, wenn man im falschen Film ist. Das ist mir auch mal passiert. Das ist bestimmt über 30 Jahre her, es war samstags, wir waren etwas spät dran, Karten an der Kasse gekauft, nicht richtig auf die Nummer geachtet, wir rein, proppenvoll, erst mal unseren Platz gesucht und irgendwann, hm.. was ist denn das? :confus2 Da kommt schon der Abspann? :confus3 :augen: Wir hatten uns in der Tür geirrt, sind wieder rausgegangen, hatten das Missgeschick an der Kasse erklärt, um dann festzustellen, dass der Film erst eine halbe Stunde später läuft. Ja, anscheinend hatte vor der Tür auch keiner gestanden, wie es normalerweise der Fall ist. Danach sind wir dann in den richtigen Film.
Simsi68 hat geschrieben:
28.06.2019, 10:40
Ja, Katie, richtig: „Hör mir nur mit Charlene auf. Ich bin froh, diese blöde Kuh nicht mehr sehen zu müssen. …“Wo du recht hast, hast du recht! :nicken

Man man man. Wo ist die denn? Ich muss doch mal eine Vermisstenanzeige aufgeben. Bild
Simsi68 hat geschrieben:
28.06.2019, 10:40
:lachen: Wie wahr, wie wahr!„Die ist so doof, dass sie einem schon fast wieder leidtun kann. …“Aber sie hat sowas von recht! Charlene wird es mit ihrem miesen Charakter nie zu etwas bringen! Meine Meinung…

Nee, da hast Du schon Recht. Sie wird es nie verstehen, dass Kyle ihr nicht gehört. Mal schauen, ob sie irgendwann auftaucht. Vielleicht hat sie sich auch geändert und wird der neue Lieblingschara. Bild
Simsi68 hat geschrieben:
28.06.2019, 10:40
Also ich glaube ja, dass es mit dem Club nichts mehr wird, dass die beiden bei Billy zu Hause hängen bleiben und über kurz oder lang in seinem Bett landen. :verliebt: :klatschen1 Aaaaaaaaaaaaaber ich lasse mich überraschen und freue mich schon tierisch auf das nächste Kapitel, wobei ich seeeeeeeeeeeeeeeehr hoffe, dass es da auch weiter geht. :verbeugen

Okay, schau'n wir mal, ob sie sich noch eine Weile zurückhalten können. Und ja, es geht genau an der Stelle weiter, an der es aufgehört hat.
Simsi68 hat geschrieben:
28.06.2019, 10:40
Das Kapitel war wieder SUUUUUPER! :klatschen2 Sehr amüsant, teilweise witzig, teilweise mit einem Hauch Erotik. Sprich: wie immer richtig Klasse! :daumenhoch1 Sehr detailliert geschrieben und die Bilder wieder Spitze! :klatschen1

Dankeschön, es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat. Vielen Dank für Deinen Kommentar, die netten Worte, Dein Lob und die Gedanken, die Du Dir wieder gemacht hast. Ich habe mich sehr darüber gefreut, liebe Astrid. :hug02
Simsi68 hat geschrieben:
28.06.2019, 10:40
Ja, und nun bin ich wie gesagt riesig gespannt wie es weiter geht mit den beiden und freue mich ebenso rieisig auf die nächste Folge!

Gleich im Anschluss erfährst Du, wie es weitergeht.

LG Marga

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